Archiv für Februar 2008

big brother is watching you …

Dienstag, 19. Februar 2008

versetze dich in folgende situation:

als teilnehmer diverser computerspiele wie “world of warcraft” oder “second life“, fleißiger user  von “youtube” und  “panoramio“, benutzer von “google-mail “und natürlich der “google suchmaschine”, brauchst du dich in zukunft um keinen job mehr bewerben und keinen partner oder partnerin mehr suchen. warum?

ganz einfach die unternehmen und die “lebensabschnittspartner” finden dich. den sie wissen schon alles über dich.

von der fiktion zu den fakten: google hat ein patent beantragt, in dem es darum geht, für teilnehmer von online-spielen und online-communities psychologische profile zu erstellen. auch wenn sich die ganze aktion zunächst ausschließlich an werbekunden richtet – nach der devise „wer im computerspiel aggressiv ist, will sicher ein aggressives auto kaufen” – ist es nur noch eine frage der zeit, bis sich auch die jobsuche und die partnersuche durch ein solches Instrument bereichern lässt.

auch wir freuen uns schon auf die psychologischen profile von top-verkaufstalenten. und bitte bedenke: wer keine spuren im netz hinterlässt, gilt in zukunft sowieso als suspekt!!!

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zufriedene mitarbeiter sind zu wenig

Dienstag, 19. Februar 2008

mitarbeiterzufriedenheitsmessungen in unternehmen gibt es wie sand am meer. nur leider sind diese befragungen in den meisten fällen für die “fische” (nichts wert). erstens werden sie nur einmal im jahr durchgeführt (viel zu lange zeitperiode) und zweitens lassen sie die tatsächliche leistung die erbracht wird fürs unternehmen außer acht. neueste untersuchungen und studien z.B. von mercer zeigen, es gibt immer mehr sogenannte resignativ zufriedene mitarbeiter. die sind zwar sehr zufrieden mit ihrer arbeit, bringen aber dem unternehmen keinen mehrwert.

 

 

in der anspruchsvollen globalen wirtschaftswelt von heute wünschen sich die arbeitgeber nicht nur zufriedene, sondern engagierte mitarbeiter, die sich für ihre arbeit und den erfolg ihres unternehmens einsetzen, erklärte patrick gilbert, forschungsexperte für personalfragen bei mercer: “engagierte mitarbeiter sind jene, die ein ernsthaftes interesse am erfolg ihres arbeitgebers verfolgen und deren leistungsniveau die offiziellen anforderungen ihres tätigkeitsprofils überschreitet. diese mitarbeiter erbringen freiwillig leistungen, die dem geschäftlichen ergebnis zuträglich sind und die basis für wettbewerbsvorteile schaffen.”

ich bin der überzeugung, gerade im verkauf ist engagement und begeisterung ein wesentlicher erfolgsfaktor. der funke muss zum kunden im wahrsten sinne des wortes überspringen!

das umfeld zählt

laut der studie”engaging employees to driveglobal business success” wird mitarbeiterengagement auch stark vom umfeld bestimmt. die motivationsfaktoren variierten landes- und unternehmensabhängig – selbst innerhalb von unternehmen könnten sie zwischen den verschiedenen geschäfts- und funktionsbereichen abweichen, so gilbert. daher sei es wichtig, dass die arbeitgeber die individuellen motivationsfaktoren in ihrem unternehmen ermitteln und nutzen.

Engagement der Mitarbeiter nach Ländern (

engagement der mitarbeiter nach ländern (quelle: mercer)

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veränderungspotenzial

Montag, 18. Februar 2008

ich war letztes wochenende in italien, bei triest. ich hatte ein “kinderloses” wochenende mit meiner frau, wir haben etwas zum feiern gehabt. das wochenende war sehr kalt aber schön, und italien ist sowieso mein lieblingsland.

doch italien ändert sich: ich stelle es schon seit mehreren jahren fest, anhand von kleinigkeiten, winzigen unbewusst wahrgenommenen signalen (auf die bin ich nun irgendwie spezialisiert, denn wie soll ich sonst erkennen, ob jemand ein guter verkäufer ist und für welche branche/aufgabe er/sie sich eignen könnte). was sehe ich denn: ich sehe viele sehr wohlhabende leute, ich sehe enorm viele schosshündchen und lässig auf die schulter genommenen pelzmäntel, viele porsche, ich sehe super saubere plätze und strassen in einer großstadt und sehr viele menschen, die vor den lokalen rauchen. Was ich nicht sehe: ich sehe wenig unbeschwertheit, wenig lachen auf offener strasse, wenig unbekümmert mit dellen vollgedepschte autos und wenig kinder. das macht mich traurig. Italien ist im wandel, und ich weiss nicht, welches italien sympatischer ist, das heutige oder das gestrige.

wenn ein land sich so verändern kann, eine ganze gemeinschaft (ok, all das ist definitiv subjektive wahrnehmung, es ist klarerweise nicht überall so) dann kann das ja eine firma auch, oder. das ist doch eine zulässige schlussfolgerung. warum treten dann immer noch so viele unternehmungen so dilettantisch auf den markt, warum erkennen sie ihre chancen nicht, warum invesiteren sie in ihre verkäufer nicht? warum erkennen sie das brach liegende potential in ihren mitarbeitern nicht?

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Vertrauen und Glaubwürdigkeit

Montag, 18. Februar 2008

ich bin verkäufer. wäre ich ein US amerikaner, würde ich jetzt sagen “es hat mich 1.200 USD therapiestunden gekostet, dass ich das heute so frei sagen kann” frei nach “monk”, siehe auch http://www.monkfan.de/

mitunter ist es schwer sich dazu zu bekennen im verkauf tätig zu sein, manche gesprächspartner setzen sofort einen entsprechenden blick auf, sozusagen, “habe ich meine armbanduhr noch…” wir arbeiten gerne im sales, oder vertrieb, sind key accounter, aber keine verkäufer. schon gar nicht im reinen frontverkauf. verkaufsleiter ist wieder besser, wobei auch dort sales manager sich bedeutend besser anhört, oder?

 ich zähle jetzt ganz frei berufsgruppen auf und bitte euch zu sagen, wer schlussendlich mehr glaubwürdigkeit aufbringt: Polizist (www.bia-bmi.at), Postbeamter (www.tagesschau.de/wirtschaft/zumwinkel4.html), Innenminister (könnten auch mehrere sein), Fondsmanager (am besten bei Societé Generale)…….

ich will jetzt definitiv keine neue feindbilder malen, nur so viel: ich denke wir sind in einer illustren gesellschaft, wenn wir all das NICHT sind! Oder?

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lufthansa, canon, sony ericsson und aston martin überzeugten

Sonntag, 17. Februar 2008

in diesem jahr überzeugten lufthansa, canon, sony ericsson und aston martin als erfolgreiche marken. serviceplan Gruppe, GfK, sevenOne media, wirtschaftswoche, markenverband und GWP media-marketing zeichneten die Labels am 14. februar mit dem award „best brands 2008“ aus.

 

www.bestbrands.de 

im fünften jahr der verleihung setzt sich lufthansa in der kategorie „beste unternehmensmarke“ durch, canon gewinnt als „beste produktmarke“ und sony ericsson überzeugt als „beste wachstumsmarke“. den award in der diesjährigen sonderkategorie nimmt aston martin für das „beste luxusautomobil bei entscheidern“ entgegen. neben der „best brands“-trophäe erhalten die preisträger von sevenOne media, wirtschaftswoche und serviceplan einen scheck über kommunikations- und medialeistungen im wert von insgesamt über einer million euro.

 

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“ich bin ja nur verkäufer …”

Freitag, 15. Februar 2008

trotz guter imagewerte in der bevölkerung, in österreich, (siehe grafik) gibt es beim berufsbild verkäufer immer noch sehr viele falsche vorurteile. vor fünf monaten als wir unser unternehmen gegründet haben, wurden wir oft mit der vorwurfsvollen frage konfrontiert

“wos wollt´s machen, verkäufer wollt´s suchen; heut will doch keiner mehr verkäufer werden; machts lieber was g´scheides”.

KEILER will heute wirklich keiner mehr werden oder sein! hardselling ist out!!! leider setzen viele den verkäufer immer noch mit keilern – besonders im finanzdienstleistungs- und immobilienbereich – gleich.  

aber das berufsbild des erfolgreichen verkäufers (auch in diesen beiden branchen) hat sich extrem gewandelt. der topverkäufer (die betonung liegt dabei absolut auf TOP)  von heute ist ein beziehungsmanager der sehr komplexe aufgaben lösen muss und der es versteht, im richtigen augenblick das geschäft abzuschließen.

unter dem gesichtspunkt des erfolgreichen beziehungsmanagers (und auch unter den damit verbundenen sehr guten verdienstmöglichkeiten) ist der beruf des verkäufers auch für ganz junge durchstarter wieder ein absolut erstrebenswerter.

verkäuferimage

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botschafter

Donnerstag, 14. Februar 2008

nur acht prozent der europäer geben laut aktueller monster.com studie an, in ihrem job glücklich zu sein. das liegt auch an der nicht vorhandenen oder schlecht gelebten internen kommunikation.

die meisten unternehmen erkennen noch immer nicht den wert ihrer mitarbeiter. gerade klein und mittelbetrieb verstehen unter positionierung im besten aller fälle eine ausrichtung ihres unternehmens auf den “kunden”-markt. sie vergessen dabei aber, dass gerade mitarbeiter, ganz besonders begeisterte mitarbeiter, die besten botschafter ihres unternehmens sind.

internal branding als neue disziplin des marketings bedeutet schlicht und einfach, die menschen im unternehmen für das unternehmen und seine marke zu begeistern und damit zu botschaftern zu machen.

“nur wenn interne und externe maßnahmen der markenführung integriert konzipiert und umgesetzt werden, lässt sich intern markenwertorientiert kommunizieren. die mitarbeiter müssen befähigt werden, ihre marke zu verstehen, zu leben und schließlich zu vermitteln.”

holger volland, metadesign

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