Archiv für Mai 2008

sprit im tank….

Mittwoch, 28. Mai 2008

der sprit im tank is momentan thema nummer eins. die kosten für mobilität steigen drastisch. welche auswirkungen hat das aufs verkaufen?

 

vorerst einmal will ich die paralelle ziehen: der sprit im tank für den verkäufer sind seine termine. je mehr termine er/sie schafft, desto mehr ist die wahrscheinlichkeit, dass er/sie am ende des tages erfolgreich aus dem arbeitstag nach hause kommt. klar ist die effizienz der absolvierten termine auch ein entscheidender faktor, dennoch ist im ersten schritt dafür zu sorgen, dass es genügend kontakte gibt, aus denen umsätze erwirtschaftet werden können.

 

wenn jetzt die spritpreise steigen, wird eben der “sprit im tank” teurer, dh die kosten für die absolvierung dieser termine wird erheblich höher. das kann viele unternehmen in eine richtung bewegen, mehr im bereich direktverkauf, internet, telefon uä aktivitäten zu setzen, als im klassischen persönlichen verkauf, wo persönliche bindungen zwischen kunden und verkäufer entstehen können. dabei ist der bereich des beratungsintensiven verkaufs nun einmal auf die handelnden persönlichkeiten angewiesen. beispiel autobranche: vor 10 jahren prophezeite man schon das ende der eigenen verkaufsmannschaft da die internet basierten kanäle alles andere ersetzen würden. herausgekommen sind lediglich – und das ist schon ein paradigmenwechsel!! – top informierte kunden, die zum teil ein besseres – weil zielgerichteteres – produktwissen mitbringen, als die verkaufsmannschaft vor ort. der neuwagenvertrieb über das internet steckt nach wie vor in den kinderschuhen, gott sei dank.

 

letztendlich wird es künftig umso mehr darauf ankommen, wie gut man zielgruppen definiert, leads selektiert und sich effizient organisiert, denn leerkilometer, die früher gar nicht einmal aufgefallen sind, werden in zukunft schmerzen. und all das ist wiederum sind doch qualitäten von exzellenten verkäufern, oder?

 

wenn der sprit im tank also teurer wird, werden verkäuferische qualitäten umso mehr gefragt!

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Verkauf: last exit?

Mittwoch, 21. Mai 2008

mir ist vor kurzem eine Studie im derStandard in die hände gekommen. wenn man print und online-inserate an stellenangeboten und an stellegesuchen analysiert, bekommt man ein ziemlich eindeutiges bild davon, was am markt geboten und was gesucht wird. nun, wie so oft trifft das angebot nicht ganz das was nachgefragt wird. was aber für mich hochinteresant und gleichzeitig erschütternd ist: in keiner der genannten kategorien in pucto beruflicher funktionsbereich (von marketing und PR über F&E, personalwesen, controlling, bis hin zu assistenz der GL) ist der unterschied so eklatant groß, wie im verkauf und vertrieb.

genannter und uns sehr nahe stehender bereich ist nämlich mit abstand der, wonach firmen am häufigsten suchen, während freie lebensläufe nur noch in der herrlich emotional klingenden kategorie “materialwirtschaft” seltener sind als im verkauf und vertrieb. das lässt viele schlüsse zu, wir haben uns schon mehrmals zum beispiel über die unbegründete schlechte öffentliche meinung zum thema verkauf ausgelassen, oder über die vielerorts doppelte bürde der verkäufer, nicht nur dem kunden, sondern teilweise auch der eigenen firmenleitung die abgeschlossenen geschäfte verkaufen zu müssen. wir treffen immer noch erschreckend oft firmen, wo eine nach oben offene provisionsregelung keine selbstverständlichkeit ist und man in panik gerät, wenn ein topverkäufer in einem (warum nicht auch mehreren) topmonat gehaltlich das management überflügelt.

die mangelnde attraktivität im verkauf ist für mich trotzdem unverständlich, denn mit seltsamen führungsmethoden, firmen internen barrieren, unqualifizierten meinungen in der öffentlichkeit hat man doch auch in vielen anderen berufen zu tun, diese kompromisse muss man doch dort und da eingehen. überbleiben tut aber eines: das persönliche erleben des erfolges beim kunden, das persönliche erleben des vertrauens, eine gewisse externe wertschätzung. ich hätte so gerne gewusst, wo eine assistenztätigkeit der GL (übrigens ganze 500% stärker nachgefragt als verkauf!!!!!) hier mithalten kann.

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schönheit im verkauf

Montag, 19. Mai 2008

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haben´s schöne menschen im leben leichter?

 

diese frage wird mir morgen bei einer podiumsdiskussion gestellt werden? als experte zum thema menschen im vertrieb, darf ich meine erfahrungen zu schönen menschen im verkauf kundtun. nun wie sieht diese erfahrung aus.

 

sehr oft konnte ich feststellen, dass es “schöne” (wobei schönheit natürlich immer relativ ist) verkäuferinnen und verkäufer im vertrieb nicht unbedingt leichter haben. wenn diese menschen nur über schönheit, aber über kein charisma (ausstrahlung) verfügen, dann haben sie es oft sogar schwerer.

denn selbstverständlich ist das, was uns an einem menschen anzieht (gerade im verkauf), mehr als sein bloßes aussehen. haltung, gestik, mimik, stimme, geruch, lebendigkeit, witz, verständnis, intelligenz tragen mindestens genauso viel zur anziehungskraft eines verkäufers bei ,wie die optik. denn manche schönheit verflüchtigt sich in dem moment, wo der oder die schöne den mund aufmacht.

 

wir müssen also nicht wie angelina jolie oder brad pitt aussehen, um im verkauf erfolgreich zu sein, ein adrettes, gepflegtes aussehen ist jedoch sowohl bei frauen als auch bei männern ein wichtiger erfolgsfaktor im verkauf!

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traumjob – traumbewerber

Dienstag, 13. Mai 2008

im alltäglichen geschäft begegnet uns von beiden seiten eine teils absurde erwartungshaltung. eine erwartungshaltung, die ja eine gewisse unzufriedenheit mit angebotenen lösungen bereits mit sich bringt: der traum vom traumkandidaten bzw. der traum vom traumjob, “love at first sight” sozusagen.

dabei gibt es das ja auf beiden seiten nicht. alleine schon aufgrund der gegenseitigen interessenslagen ist diese vorstellung nicht erreichbar. denn das was bei einer firma den traumkandidaten ausmacht (günstig zu haben, ohne allüren, ohne speziellen anforderungen, arbeitslokomotive, netzwerkmillionär, teamfähig bis zur selbstaufgabe) ist gleichzeitig eine ansammlung von killerargumenten auf der anderen seite, die sich ganz andere goals gesetzt hat (überdurchschnittliches package, freiräume, ansehen und respekt, gute marke, kundenkartei, audi/bmw…), die wiederum von der firmenseite als killerargumente gesehen werden. so wird das nichts!

oft begegne ich auch fälle, wo hinter den ausformulierten vorstellung der vage und unbewusste wunsch steckt “der macht mich jetzt mit seinem kandidaten/jobvorschlag erfolgreich”. geht man dann ins detail, entdeckt man sehr-sehr oft ein völlig undifferenziertes profil der eigenen perspektive: wo ich bin, was ich bin und wohin ich will (ob als bewerber/in oder firma) sind fragen, die man IM VORFELD klären soll.

wichtig ist die erkenntnis, dass man auf beiden seiten gesunde kompromisse eingehen muss, mit betonung auf “kompromiss” UND auf “gesund”. denn die offenheit im prozess der rekrutierung und danach im prozess der ersten eingewöhnungszeit bedingt auch eine wesentlich höhere wahrscheinlichkeit, einen positiven zuwachs im team überhaupt zu bekommen. starre vorstellungen vor allem am gerade herrschenden markt vorbei behindern letztlich immens das zusammenfinden von personen, die grundsätzlich miteinander könnten.

gleichzeitig muss aber der kompromiss auch gesund sein. es muss einen katalog der mindestanforderungen geben, unter die man einfach nicht geht, und das auf beiden seiten. denn “ungesunde” oder besser “faule” kompromisse sind auf die dauer gesehen ein nährboden für gegenseitige unzufriedenheit und auch misstrauen. und diese beiden komponenten sind ein garant für ein nicht funktionierendes zusammenleben. ob privat oder beruflich – gilt für beides.

 

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employer branding symposium

Donnerstag, 08. Mai 2008

immer wieder werden wir mit unternehmen konfrontiert, die verzweifelt auf der suche nach guten vertriebsmitarbeitern sind! diese firmen investieren unmengen an geld in die suche. nur, meistens melden sich entweder viel zuwenig oder es bewerben sich die falschen.

gleichzeitig tun diese unternehmen aber alles um ihren ruf als “attraktiver” arbeitgeber weiter zu verschlechtern!!!! sie haben meistens keine ahnung, wie sie ihr image aufmöbeln könnten.

wir haben diese lücke erkannt und uns auf das thema “employer branding” spezialisiert.

am 18. Juni 2008 veranstalten wir gemeinsam mit dem WIFI steiermark ein employer branding symposium in graz im konferenzzentrum des flughafens. marketingexperten wie z.b. univ. prof. dr. thomas foscht (university of california) zeigen interessierten den weg zum attraktiven arbeitgeber.

selbstverständlich laden wir alle, die dieses thema beschäftigt, zu unserem symposium ein!

nähere infos und die möglichkeit zur anmeldung findet ihr unter: http://www.stmk.wifi.at/default.aspx/WIFI-Symposium/@/menuId/1158

 

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verzweifeln..

Mittwoch, 07. Mai 2008

heute habe ich ein sensationelles neues wort entdeckt: verzweiflungsmarketing! soll die vorgehensweise eines bestimmten amerikanischen autoherstellers am heimmarkt beschreiben, wo man als incentive die benzinrechnung der kunden übernimmt. total schräg! in einem segment, wo durch vergleichbarkeit und verdrängung nur noch die begehrlichkeit von produkten kaufentscheidend sein kann, ein völlig falsches signal, eine bankrotterklärung. ein akt der verzweiflung eben.

letztendlich ist ja die verzweiflung aber in jeder situation kein guter ratgeber. wer verzweifelt ist, ist ja voller zweifel, nämlich zweifelt man in erster linie an sich: am eigenen produkt, an der eigenen firma, an der chance an sich und an der eigenen persönlichkeit. wie sollte dann irgendetwas gelingen, geschweige denn ein größeres ziel, ein turnaround aus einer misslichen lage.

ich habe schon einmal darüber geschrieben, wie mich john elkann, der enkel von gianni agnelli beeindruckt hat, wie er mitten in der grössten krise des fiat-imperiums ein interview gegeben hat in seiner loft: superlässige einrichtung der sorte sehr-sehr teuer, ein herzensbrecher lächeln am gesicht, ein erfolgstyp sozusagen. und dann hat dieser typ eine top-stylische jacke an, wo in riesigen buchstaben FIAT oben steht. die krisenmarke schlechthin. das war beeindruckend. in dem moment wußte ich, die werden das schaffen, da ist keinerlei verzweiflung zu sehen, die haben selbstbewusstsein.

ich wäre gespannt, wie viele manager von oben genannter firma in amerika sich gerne öffentlich mit so einer aufschrift in einer bar sehen lassen wollen. ein anderes krasses gegenbeispiel war der frisch gewählte geschäftsführer eines sehr grossen bildungsinstitutes in graz. 2 wochen vor seinem amtsantritt hat er sein dienstauto übernommen – das erste was er tat, war die kleber des insitutes von der autotüre zu kratzen, und das am firmengelände vor allen angehenden mitarbeitern. da brauche ich keinen kommentar mehr dazu abgeben.

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kunden begeistern

Montag, 05. Mai 2008

warum verkaufen manche verkäufer mehr als andere? warum gelingt es ihnen, kunden scheinbar mühelos für ihr angebot zu begeistern und mehr abschlüsse zu erzielen?

neben dem immer schon angesprochenen talent, ist ein zentraler erfolgsfaktor die richtige gesprächsvorbereitung und gesprächsführung!

10 tipps, wie du ein feuerwerk an überzeugung im gespräch zünden kannst:

  1. definiere vor dem verkaufsgespräch deine gesprächsziele (am besten schriftlich).
  2. höre zu, besonders am beginn des gesprächs. lasse dein gegenüber die ersten sätze sagen. das schafft vertrauen.
  3. wecke positive erwartungen in deinen ersten worten. zeige von anfang an was du zu bieten hast.
  4. frage viel und rede wenig! (am besten mit offenen fragen).
  5. vermeide nutzlose und störende unwörter, wie z.b. aber, eigentlich, trotzdem, man.
  6. achte auf kurze sätze und betone wichtiges.
  7. wecke emotionen bei deinem gegenüber indem du in bildern sprichst.
  8. nutze die “wir”- form, das verbindet.
  9. versuche in erster linie über die beziehungsebene zu punkten.
  10. wenn der kunde sich für dein produkt entschieden hat, dann bestätige seine entscheidung und beglückwünsche ihn (das gibt ihm sicherheit)

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