Archiv für Juli 2008

perfekt präsentieren

Mittwoch, 30. Juli 2008

auch im management (als geschäftsführer, vorstand oder abteilungsleiter) muss man (sich) gut verkaufen können! unzählige präsentationen, vorträge oder referate sind dann die häufigste form des verkaufens. sehr oft bedient man sich dabei der unterstützung von powerpoint.

 

durch “schlechte” powerpoint präsentationen passiert dann leider aber oft das gegenteil dessen, was eine professionelle präsentation eigentlich bewirken soll – statt begeisterung entsteht bei den zuhörern langeweile!

 

ich habe im netz eine phantastische präsentation gefunden, die noch dazu hervorragende tipps für eine perfekte powerpoint darstellung gibt!

 

unbedingt anschauen!!!

 

Death by PowerPoint

view presentation (tags: powerpoint ppt presentations presentation)

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ratte vs. eichhörnchen

Montag, 28. Juli 2008

die berühmte frage, was denn der unterschied zwischen den beiden nagetieren sei: nämlich das marketing, ist mir zuletzt wieder in erinnerung gerufen worden.

 

ich bin immer wieder überrascht, mit welchen unterschiedlichen methoden das “sich-verkaufen” vor sich geht: täglich müssen sich bewerber/innen uns verkaufen, täglich müssen wir unsere kandidaten mehr oder minder interessierten firmen verkaufen, täglich verkaufen sich firmen, sowohl uns als auch guten kandidaten. die situationen sind sehr unterschiedlich und die kreativen einfälle sind auch unterschiedlich. ABER: nichts ist schlimmer in der situation, als gar kein marketing. nichts ist schlimmer als jemand, der sich so gar keine gedanken macht darüber, was er eigentlich sagen und darstellen will. denn DIE MARKE BESTIMMT DAS PRODUKT und nicht umgekehrt!

 

dass das so ist hat ein weltkonzern in den letzten jahren erfolgreich mit dem eigenen misserfolg bewiesen: vw baut den sagenhaften bauchfleck phaeton mit beispielhaftem ausdauer. dennoch: entweder baut man einen vw, oder eine luxuslimousine, beides geht nicht. die marke und das produkt sind gemeinsam nicht authentisch. auch ein familienvan mit dem bmw logo wäre das nicht.

 

diese botschaft verstehen aber gerade unsere bewerber (und demnach auch viele verkäuferkollegen) sehr oft nicht: wähle dir eine botschaft und wähle sie dir so, dass sie glaubwürdig ist, stelle was dar, was du wirklich bist, und erzähle darüber. dann kann nichts mehr schiefgehen (naja, womöglich bekommt man den job nicht, weil die eigene story nicht mit der story der suchende firma konform geht, aber dann wäre es ja sowieso nie gut gegangen….).

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employer branding als chance für den mittelstand

Sonntag, 27. Juli 2008

employer branding – als chance für den mittelstand.

der aufbau einer authentischen und attraktiven arbeitgebermarke ist insbesonders für klein- und mittelbetriebe von enormer bedeutung: einerseits um sich gegen die aufmerksamkeitsstarken imagekampagnen der großkonzerne (insbesonders regional) durchzusetzen, andererseits um sich aus der grauen masse der meist unbekannten mittelständler hervorzuheben.
Ein gelungener arbeitgeberauftritt macht den potentiellen dienstnehmern dabei klar, warum es sich lohnt für dieses unternehmen zu arbeiten. umso authentischer und unverwechselbarer dabei der arbeitgeberauftritt gestaltet wird, desto größer ist der erfolg bei den potentiellen bewerbern.

 

gegen den strom schwimmen heißt also die devise!

 

aber vorher, alles der reihe nach (vorgehensweise):

 

  1. analyse: was muss ich über mein unternehmen wissen?
  2. unternehmenskultur: was zeichnet uns aus, wie kommunizieren wir, wofür steht das unternehmen, sind wir authentisch, was bieten wir?
  3. kampagne: was planen wir, wo wollen wir hin?
  4. umsetzung: was muss ich tun, wie leben wir unsere arbeitgebermarke?

oder anders ausgedrückt:

 

  1. wer bin ich?
  2. was bin ich?
  3. was biete ich?
  4. wie trete ich auf?

und zum abschluss ein tipp:

vermeiden es, andere arbeitgeber zu kopieren: ein guter arbeitgeberauftritt – und damit eine überzeugende arbeitgebermarke ist individuell und realistisch. letztlich ist es auch das leistungsversprechen, das ein arbeitgeber bewerbern und mitarbeitern gibt und woran du dich in jedem fall halten solltest. bleib also stets authentisch und mache keine versprechungen, die du nicht halten kannst.

 

sei keine graue maus!!!

graue-maus_eb.bmp

quelle: top arbeitgebermarke

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papierform (über den vordefinierten kundenkontakt)

Montag, 21. Juli 2008

in immer mehr unternehmen finden elaborierte doktorarbeiten eingang, detailreiche und definierte beschreibungen, wie der kundenkontakt dort und da zu erfolgen hat. manchmal handelt es sich sogar nicht nur um reine beschreibungen, nein, es geht sogar um eine gewisse verpflichtung, nach den punkten dieser prozesse vorzugehen und den kunden zu behandeln. und da in vielen fällen diese verkaufsprozesse von großen, globalen und in höchstem maße erfolgreichen unternehmen in auftrag gegeben werden, gehe ich auch davon aus, dass diese unterlagen absolut sinn machen und von fähigen und professionellen menschen aufgesetzt wurden (in einigen fällen weiß ich das auch).

vor ein paar wochen war ich in einer wiener niederlassung eines premiumanbieters im bereich wellnesseinrichtung. bei meiner analyse in der niederlassung konnte ich eines feststellen: man hat mich ordnungsgemäß empfangen, begrüßt, die ausgestellten exponate vorschriftsgemäß vorgeführt und erklärt, meinen namen und erreichbarkeit abgefragt und notiert. den prozess also von zeile zu zeile befolgt. jedoch: ICH HATTE VON ANFANG AN DAS GEFÜHL, DASS ICH STÖRE! und das war der tod für mein kauferlebnis. ich ging mit einem völlig indifferenzierten gefühl wieder, weder für das produkt konnte man mich emotional binden, noch für die filiale. denn das passiert nicht am papier, sondern im bauch!

alle die gut sein wollen oder das schon sind: werft doch das ganze papier (nach einmal durchlesen!) in den papierkorb, oder gibt es den jüngeren, die noch die basis lernen müssen. und verläßt euch auf euren bauch, dort liegt der erfolg!

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tot im kopf

Samstag, 19. Juli 2008

neben vielen anderen eigenschaften ist eine ordentliche portion selbstbewusstsein für den job als verkäufer unumgänglich. neben der überzeugung über die positiven eigenschaften eines produkts oder einer dienstleistung, die man vertreibt, ist die überzeugung, dass man es wohl auch richtig macht, ein kriterium, das erfolg bringend sein kann. und mit jedem erfolgreichen abschluss wird dieses gefühl gefüttert, das macht dann wieder noch selbstsicherer, was dann wieder zu mehr erfolg führen kann und so weiter und so weiter, bis zu dem punkt wo die sache unbemerkt kippen kann.

 

zuletzt habe ich einen Spruch aus der griechischen Antike gelesen, sinngemäß: “gefährlich sind nur die, die von ihrer wahrheit überzeugt sind. die sind nämlich tot im kopf.” ziemlich heftig, die aussage, jedoch hochinteressant. im sinne des philosophen, sollte man also nur von der eigenen Meinung überzeugt sein, nie aber glauben, man sei im besitz einer absoluten wahrheit. eine meinung zu ändern ist völlig legitim. hat man diese aber im vorfeld als unumstössliches dogma definiert, wird das erheblich schwieriger, ja eher unmöglich ohne spürbaren vertrauensverlust (siehe österreichische innenpolitik, spö-schwenk im bereich eu).

 

denn diejenigen, die von lauter überzeugung über das goldrichtige eigene handeln tür und tor für neue ideen zumachen, sind völlig statisch und entwickeln sich nicht weiter. im moment, wo ich also aufhöre, für andere ideen im kopf lebendig zu sein, bin ich ja ebendort tot. und im sinne eines marktwirtschaftlichen wettbewerbs wahrscheinlich auch am markt tot. wieviele von uns vergessen auf dieses regelmäßige spiegeln der eigenen person? auf das ständige beobachten der inneren und äußeren konkurrenz?

 

zügelt also euer selbstbewusstsein, denn hochmut kommt vor dem fall!!

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kundenerwartung

Mittwoch, 16. Juli 2008

oft höre ich bei diversen gesprächen mit personen im kundenkontakt “bei kunden, wo wir wissen, der legt darauf [inhalt situationsbezogen einzusetzen] wert, machen wir das schon”… und gerade bei premiumunternehmen denke ich mir: ich bin im falschen film.

was zeichnet denn kundenorientierung aus? ist dieser begriff darauf beschränkt, dass man klar geäußerte wünsche des kunden respektiert und erfüllt?? oder geht dieser begriff doch so weit, dass man auch nicht geäußerte (und legitime) wünsche erkennt und bereits in dem frühen stadium versucht darauf einzugehen? ist also gelebte kundenorientierung reaktiv oder ist sie proaktiv?

gerade in bereichen mit erhöhten kundenerwartungen kommt es doch darauf an, wie sehr ich die erwartungen des kunden ÜBERTREFFEN kann, anstatt nur zu erfüllen. gerade dort geht es um gekonnte überholmanöver, wo die verkaufspersonen die kundenerwartungen einfach überholen – diesmal ist links und rechts überholen erlaubt! denn der überraschungseffekt, den man dabei erzielen kann, ist langfristig und kann den kunden auf seiner achilles-ferse treffen. denn besondere streicheleinheiten, die man unaufgefordert bekommt – das kennen wir doch aus dem bereich der partnerschaftlichen beziehungen – sind am ehesten dazu geeignet, eine emotionale bindung entstehen zu lassen.

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21, 22, 23 und sprechen

Dienstag, 15. Juli 2008

die methode der “wartezeitregel” hat mary rowe budd entwickelt. ihr eigentliches ziel mit dieser regel war, die qualität von naturwissenschaftlichem unterricht an schulen und universitäten zu verbessern. diese methode bringt aber auch im verkauf entscheidende vorteile.

 

die methode der wartezeitregel besteht darin, vor und nach jedem kommunikationsakt eine kurze wartezeit (wait time) einzulegen. ein kommunikationsakt ist immer durch einen sprecherwechsel definiert.

  1. stelle deinem gesprächspartner eine frage und lasse ihm 3 sekunden zeit für die antwort (denke bewusst 21,22,23)

  2. wenn dein gesprächspartner antwortet, beginne erst nach 3 sekunden mit deiner kommunikation

welche vorteile hat das für das verkaufsgespräch?

  • die unsicherheit deines gesprächspartners (kunden) nimmt ab

  • der kunde oder interessent gewinnt vertrauen

  • antworten werden länger und umfangreicher

am besten du versuchst es einmal, du wirst sehen es bringt vorteile im verkaufsgespräch!

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