Archiv für August 2008

kunden begeistern – storytelling

Sonntag, 31. August 2008

menschen (kunden) sind sehr empfänglich für gute geschichten. denn sie lehren uns, das leben zu meistern!

 

“storytelling bedeutet nicht das herstellen von leitungen zwischen meinem mund und euren ohren, es ist das legen sehr feiner fäden zwischen meinem und eurem herzen.

 

dieser satz von einem der besten geschichtenerzähler im deutschsprachigen raum, folke tegetthoff, beschreibt die besonderheit dieser kunst – das herstellen einer ganz besonderen beziehungsebene – auch im verkaufsgespräch.

 

das verkaufsgespräch zeichnend zu begleiten, ist für den kunden von viel größerem reiz, als wenn du fertige bilder  (produkte oder lösungen) zeigst. der entstehungsprozess eines bildes ist spannend, hohe aufmerksamkeit ist dir sicher. das erfolgsrezept dabei lautet: sprich in einer bildhaften sprache! ‚mit den ohren sehen’. begeistere den kunden, reiße ihn mit, mit deiner geschichte, fessle seine aufmerksamkeit!

 

nimm dir eine anleitung (anne m. schüller) bei gängigen märchen aus deiner kindheit:

 

  •  was war am anfang (= das problem)?
  •  wer (= der held – am besten du selbst) hast was gemacht (= die gute tat) mit wessen hilfe (= gute fee – vielleicht der kunde)?
  •  wo lauerten gefahren (= das abenteuer – die konkurrenz)?
  •  wie ging es aus (= der sieg – der kauf als (un)erwarteter schluss)?

 

 ein lehrbeispiel einer sehr gut erzählten geschichte findest du im video von david griffin auf ted.com.

 

 

 

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(4) neue ideen – verkaufen sich leichter?!?! minibeamer von 3M

Freitag, 29. August 2008

3M als innovatives multi-technologieunternehmen plant im herbst die einführung eines neuen high-tech produktes im deutschsprachigen markt: einen mini-beamer für mobilgeräte, welcher kaum größer als ein handy ist.

 

 

im vergleich zu herkömmlichen beamern wird der 3M MPro mit batterie betrieben, macht keine geräusche und kann problemlos ein- und ausgeschaltet werden. ein tolles produkt, ideal gerade für unternehmensberater (wie wir) die viel unterwegs sind! meine meinung: dieses produkt lässt sich sicher sehr gut verkaufen – bin trotzdem gespannt auf den preis!

 

mini_beamer-3m.jpg    mini_beamer-3m_2.jpg

quelle: 3M, gesehen im blog innovativ.in

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der glaube lebt!

Donnerstag, 28. August 2008

hatte gestern einen termin in wien. wien ist dafür berühmt (berüchtigt) die unfreundlichsten, arrogantesten und (im schlechten sinne) selbstbewusstesten kellner europas zu haben. kellner sein in wien ist nicht ein beruf, es ist ein verhaltenskodex, wo kein einziges mal das wort “kundenorientierung” vorkommt. und naturgemäß wird die sache mit zunehmender nähe zum touristenverwöhnten stadtzentrum schlimmer.

 

mein gespräch war hinter dem hotel sacher, gegenüber der albertina, beste innenstadtlage. ich war auf alles gefasst. dann kam er, klassisch im schwarzen gilet und weißem hemd, haare nach hinten geklatscht. er nahm meine bestellung auf und fragte mich danach: “wie ich sehe erwarten Sie noch jemanden, kann ich ihnen derweil eine zeitung zum lesen bringen?”

 

danke, lieber herr ober, sie haben mir den glauben wieder gegeben! den glauben, dass so ein satz doch nicht ganz unmöglich ist, selbst wenn man es nicht unbedingt notwendig hat, denn voll wird das lokal auch ohne. den glauben, dass man sich auch in einem verwöhnten umfeld positiv differenzieren kann, einfach so, weil es einem ein bedürfnis ist. und weiters haben sie mir einen weiteren beweis geliefert, wie leicht es ist, die erwartungen zu übertreffen!

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(3) neue ideen – verkaufen sich leichter?!?! NIKEiD

Mittwoch, 27. August 2008

nikeid.jpg       vom verkäufer zum “design consultant”!

 

in new york, in der niketown im 5. stock findet ihr diese neue spezie von verkäufern. nike geht als erster, der wirklich großen sportschuh-hersteller den weg der absoluten individualisierung. bei NIKEiD könnt ihr euren traumschuh entwerfen. auf hochmodernen apple-stationen könnt ihr die farben, materialien und accessoires aus einer vorgegebenen palette wählen und beliebig kombinieren. der besondere clou: zum abschluss verpasst ihr euren schuh noch einen (euren) namen, der prominent am fersenteil angezeigt wird.

vom freundlichen design-consultant  erhaltet ihr dann noch einen ausdruck mit dem genauen liefertermin. tolles verkaufsambiente kombiniert mit moderner it-technik, freundlichkeit und individualiät. PERFEKT

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die kuh…

Dienstag, 26. August 2008

die rede ist nicht von der sagenumwobenen heiligen kuh, nein. die rede ist von einer ganz gewöhnlichen und normalen alltagskuh. die hat nämlich – tierschützer und vegetarier bitte vergebt mir! – zwei verwendungsvarianten: schlachten oder melken.

 

diese beiden sind ja grundverschieden: aus rein wirtschaftlicher überlegung ist das schlachten mit einer sofortigen einnahmequelle aus der veräußerung des fleisches nicht uninteressant: keinerlei weiteren kosten, die sache hat sich, sozusagen, sofortiger gewinn und “liquidität”. also her mit dem messer und ran an den halsschlagader!

 

melken hingegen ist anstrengend, eine täglich wiederkehrende beschäftigung, füttern muss man zudem auch noch! dennoch: auf die jahre gerechnet ist das melken wirtschaftlich hochinteressant (bitte keine kommentare bezüglich der lachhaften milchpreise im monopolistischen einzelhandel, und die milchtransporte am wochenende von einem teil europas in den anderen, das soll jetzt nicht mein punkt sein).

 

an alle eigentümer, vertriebsleiter, vorstände, manager, geschäftführer: lasst doch eure vertriebler die kunden melken! schickt sie täglich in den stall und lasst die vollen milch(umsatz)eimer abholen! denn ein geschlachteter kunde ist einmal gut, ein gemelkter hingegen 1000 mal hintereinander. und lasst doch eure vertriebmitarbeiter (und -innen, versteht sich) die kunden füttern, denn umso besser schmeckt die milch danach! und gebt den mitarbeitern keine messer in die hand (oder an die gurgel), denn mit blutverschmierten händen lässt sich schlecht melken! und wenn ihr das nicht versteht, dann sucht euch einen anderen job! und wenn ihr das zwar versteht, aber eigentlich nur an der kurzfristigen gewinnmaximierung innerhalb eurer vertragslaufzeit interessiert seid, dann sucht euch doch einen sitzplatz im nächsten zug nach sibirien, es wird sicher noch eine zelle neben chodorkowski frei sein…

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personalberater und employer branding

Samstag, 23. August 2008

den passenden mitarbeiter fürs unternehmen zu finden ist derzeit eine kunst. das unternehmen dafür als marke aufbauen und zu verkaufen – im fachjargon employer branding – hilft dabei. “vieles davon ist zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht”, meint dr. andrea tschirf vom zentrum für berufsplanung an der wirtschaftsuniversität (zBp). “gerade in österreich steckt employer branding noch in den kinderschuhen”, sagt sie weiter.

 

sehr oft wird employer branding als alter wein in neuen schläuchen verkauft. von einer fundierten analyse, strategie und positionierung, ganz zu schweigen.

 

warum?

 

weil zuviele “kurpfuscher” (personalberater) ohne marketingexperten (oder -wissen) versuchen auf diesen neuen und profitablen Beratungszweig aufzuspringen und sich als employer branding experten darstellen. dabei ist gerade in der engen verbindung von personalmanagement, geschäftsführung und marketing der schlüssel zum erfolg von employer branding zu suchen.

als grundvoraussetzung müssen sich Unternehmen der wichtigkeit der mitarbeiter bewusst werden und sie müssen diese unternehmenswerte erlebbar machen – und dafür ist das zusammenspiel aller drei abteilungen im unternehmen unbedingt notwendig!

 

vielleicht können besonders “aktive” personalberater darüber einmal nachdenken!

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talentmanagement – welche skills sind in zukunft erforderlich

Freitag, 22. August 2008

bei jochen mai, in seinem blog (die karrierebibel) habe ich einen interessanten artikel über talentmanagement gelesen. in diesem beitrag beschreibt er, wie sich die soft skills (fähigkeiten) mit dem grad der verantwortung im job, verändern.

dabei zeigt sich, dass sich die interpersonellen kompetenzen (teamfähigkeit, kritikfähigkeit, motivation, emotionale intelligenz) nur marginal verändern. sehr wohl aber kommt es bei der spezialisierung (technische, konzeptionelle) zur gravierenden änderungen. besonder die konzeptionelle fähigkeit spielt im spitzenmanagement ein sehr entscheidende rolle.

 

eines ist klar, die eierlegende wollmilchsau, die alle kompetenzen vereint (manche unternehmen suchen in ihren personalanzeigen solche) gibt es nicht.

 

soft-skills.jpg

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