Archiv für September 2008

die 4 stunden woche

Dienstag, 16. September 2008

ich arbeite seit dem beginn meiner selbständigkeit, wahrscheinlich jede woche 70 oder 80 stunden. natürlich stellt sich jetzt langsam auch der erwartete erfolg ein. trotzdem fühle ich mich ein wenig wie ein hamster in einem rad. ich denke mir oft, so habe ich mir meine tätigkeit eigentlich nicht vorgestellt.  umso mehr freut es mich, dass burkhard schneider in seinem blog, heute, eine buchbeschreibung, über das buch “die 4 stunden woche” von tim ferris, geschrieben hat und mir damit zeigt, dass es irgendwie auch anders geht. 4 stunden pro woche zu arbeiten und trotzdem erfolgreich zu sein, klingt zwar sehr unglaubwürdig, aber offenbar funktioniert es. tim ferris zeigt es an seinem eigenen beispiel; es ist möglich, mit wenig stunden arbeit, es auch zum dollar-millionär zu schaffen.

 

was sind seine erfolgsgeheimnisse? folgende grundregeln hat tim ferris (laut burkhard schneider) aufgestellt:

  1. lasse ein eigenes produkt herstellen, statt mit anderen am markt befindlichen produkten zu handeln.
  2. fokussiere dich auf eine klare zielgruppe, die du z.B. über spezialmagazine gezielt und kostengünstig ansprechen kannst.
  3. konzentriere dich möglichst auf einen vertriebskanal, möglichst das internet.
  4. der hauptnutzen des produktes sollte in einem satz zusammengefasst werden können.
  5. das produkt sollte den kunden zwischen 50 und 200 dollar kosten.
  6. die herstellungskosten sollten möglichst nur 10 % des verkaufspreises ausmachen.
  7. die produktion sollte nicht länger als 3 – 4 wochen dauern.
  8. das produkt sollte sich mit einem guten online-FAQ vollständig erklären lassen

ich werde versuchen, unter diesen gesichtspunkten eine neue geschäftsidee zu entwickeln. eines ist sicher, das buch werde ich mir auf jeden fall kaufen! 

 

  

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(5) neue ideen – verkaufen sich leichter?!?! blutwurstpralinen

Samstag, 13. September 2008

es handelt sich hier um eine zusammensetzung aus wertvoller schwarzer schokolade mit blutwurstfüllung oder mit champagner- und leberwurstparfait-füllung und weiteren edlen zutaten. die ganz besondere “spezialität” wurde von der deutschen feinkostfleischerei schumann aus münden entwickelt und jetzt auch über das internet verkauft.  was denkt ihr, läßt sich so ein produkt gut verkaufen? einfach oder sehr erklärungsbedürftig, für den verkäufer?

 

blutwurstpralinen_10.jpg 

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ringelsocken

Mittwoch, 10. September 2008

wir leben ja alle in einer welt der völligen überforderung! wir sind psychisch und pysisch einfach mit der masse an eindrücken und informationen, die wir stunde für stunde, minute für minute, sekunde für sekunde verarbeiten sollten einfach überfordert. und was machen wir? wir drücken einfach die delete-taste, so oft wir können, ohne es zu wollen und ohne es zu bemerken. unser hirn fragt uns nicht ob es das darf, nein, es tut es ganz einfach (und dann kommen die vorwürfe “das habe ich dir doch dort und dort zwischen tür und angel damals in einem kurzen dahingeworfenen nebensatz gesagt….”).

wie bleibt man denn in erinnerung? mit ringelsocken! zuletzt habe ich ein gespräch geführt mit jemanden, mit dem ich das interesse für ein bestimmtes geschäft teile. in diesem geschäft arbeiten mehrere verkäufer/innen. mein bekannter wollte mir was erzählen, seine letzte erfahrung in diesem geschäft. er konnte den verkäufer allerdings nicht beim namen nennen, hätte wahrscheinlich auch nichts genutzt, denn ich kenne die dortigen mitarbeiter auch nicht namentlich. und dann sagte er :”du weißt, der eine mit den ringelsocken…” und prompt habe ich gewußt von wem er spricht. die socken waren sein identifikationsmerkmal, im endeffekt sein markenzeichen. ein stilbruch als markenzeichen?

why not? ist das nicht egal? der fakt, dass man in erinnerung bleibt zum preis eines vermeintlichen stilbruchs ist doch ein guter deal, oder? (bitte nicht übertreiben, es reicht, wenn man aus einem grund in erinnerung bleibt…;-))

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storytelling

Montag, 08. September 2008

vor einigen tagen habe ich über den nutzen von storytelling im verkauf geschrieben. heute präsentiere ich euch dazu eine phantastische powerpoint präsentation mit sehr guten tipps. unbedingt anschauen!!! (diese präsentation ist übrigens ein kategorien-gewinner beim world´s best presentation contest!)

 

 

Storytelling 101
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auch verkäufer brauchen eine “eigenmarke”

Sonntag, 07. September 2008

spitzenveräufer zeichnet neben einem ganz besonderen talent fürs verkaufen, auch die tatsache aus, dass sie es sehr gut verstehen eine starke “eigenmarke” aufzubauen. das besondere an einer starken “eigenmarke” liegt  an der authentischen darstellung. du mußt sie leben, sie spürbar machen, mit überzeugung darstellen!  

 

3 tipps, die auch jochen mai in seinem blog aufzeigt:

  •  sei absolut authentisch (für uns eine der wichtigsten eigenschaften im erfolgreichen verkauf): egal was oder wer du gerne sein möchtest. sei so wie du bist, streiche aber deine stärken (jeder hat welche) ganz besonders heraus – und suche dir dabei deine ganz besondere niesche.
  • tue etwas für deinen bekanntheitsgrad: versuche deinen expertenstatus (im verkauf deines produktes oder deiner dienstleistung) durch empfehlung zu verbreiten. sei dabei offensiv, aber nirgends aufdringlich.
  • schaue auf deine optik: dein optisches auftreten muss zu deinem image passen und sympathisch wirken. durch dein aussehen, deine gestik und deine mimik baust du dir ein ganz starkes imagebild auf. auf der homepage “check your image” kannst du z.B. die wirkung deines bildes auf andere, professionell überprüfen lassen.

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“markenbildung”

Freitag, 05. September 2008

werbestrategien.JPG

quelle: gesehen bei “die karrierebibel

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vergangenheits – “bewältigung”

Freitag, 05. September 2008

wer hat sie nicht, die brandwunden und blauen flecken, die man im täglichen kampf am arbeitsplatz intern oder extern verpasst bekommt. das leben ist ein ständiges auf und ab, manche tragen ihre lorbeeren zur schau wie einst caesar im amphitheater, andere zeigen leidend die blutunterlaufenen augen her – als beweis für harte kämpfernatur? als beweis für das erlittene unrecht? oder aus der hoffnung heraus, jemand wird einen streicheln dafür?

jedenfalls ist es gut, wenn man zwar aus allen erfahrungen lernt, diese aber nicht offen zur schau stellt. gerade nicht in bewerbersituationen. oft erlebe ich von gestandenen verkäufern und verkäuferinnen, dass das bewerbergespräch abdriftet in eine einseitige erzählung, was alles im gerade noch (oder bereits nicht mehr?) aufrechten dienstverhältnis schief läuft, welche fehler die vorgesetzten machen, welche fehlentwicklungen man gerne verhindert hätte, wenn man nur die möglichkeit gehabt hätte, warum man dort und da die flinte ins korn geworfen hat usw. usw. usw. detailreich werden die situationen geschildert, die dazu geführt haben, dass man sich trennen will oder getrennt hat, warum man doch nicht für den nächsten karriereschritt auserwählt wurde, mitunter auch warum man(n) nicht mehr mit XY verheiratet ist.

nun ist das anführen von gründen für ein “scheinbares scheitern” sehr wichtig. schließlich erreicht man damit auch verständnis, denn es gibt keinen, der nicht schon einmal einen Aussetzer in der Zündung hatte, verzweifelt war oder einfach nicht mehr wollte. aber bitte: alles nur sachlich, unpersönlich und OHNE INTIMEN DETAILS! die details der scheidung sind genauso zerstörerisch wie die sitzordnung der besprechung, wo es mit der letzten GL zum krach kam. keiner interessiert sich in der situation für die blauen flecken, egal ob sie privater natur oder geschäftlich bzw. beruflich sind. mit diesen dingen beweist man nur eines: die fehleinschätzung der kommunikativen situation, eine völlig falsche fokussierung, einen hang zur schwätzerei. und nicht zuletzt wunden, die einem noch immer – nach monaten, jahren, vielleicht jahrzehnten noch immer weh tun und anfangen zu bluten, wenn es dazu kommt darüber zu reden. unbewältigte vergangenheit.

welche dieser eigenschaften sind denn wirklich förderlich für die beurteilung einer verkaufspersönlichkeit oder einer führungskraft? ich denke keine! also: reduce to the max! (ein grenzgenialer claim! oh, meine unbewältigte vergangenheit…)

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