Archiv für November 2008

vertriebsberatung in krisenzeiten

Sonntag, 09. November 2008

“die zeiten sind schlecht, aber schlechte zeiten sind gut für gute leute”, sagte einmal arend oetker, chef der dr. oetker holding.

 

 

wenn man den zeichen aus amerika bedeutung schenkt und davon ausgeht, dass derzeit alles “schlechte” aus amerika auch zu uns kommt (ausgenommen der neue präsident), dann wird das jahr 2009 vermutlich ein schwieriges. so befindet sich z.b. die aktuelle konkursquote in amerika um fast 70 % über jenen wert von 1929, dem beginn der weltwirtschaftskrise.

 

nun was kann ich als unternehmer tun:

 

raus aus der krise – gas geben im vertrieb!

 

die krise nachhaltig überstehen gelingt nur, wenn der vertrieb im fokus steht. viele unternehmer reduzieren beim ersten aufkommen von gegenwind gleich einmal die mitarbeiterzahl, sehr oft auch die anzahl der verkäufer. aber genau dann beginnt der teufelskreis – weniger verkäufer – weniger umsatz – weniger verkäufer – noch weniger umsatz – usw. bis zum bitteren ende.

 

dabei ist es gerade jetzt an der zeit sich um die qualität des verkaufs, insbesondere der verkäufer, gedanken zu machen. optimieren sie ihren vertrieb, setzen sie die hebel bei folgenden punkten an:

 

  1. faktor mensch: trennen sie sich von mitläufern, beschäftigen sie “richtig gute verkäuferInnen” – am besten die richtig guten! denn es ist wesentlich effizienter und effektiver verkaufstalente zu suchen, als permanent das mittelmaß zu schulen und sich  mit durchschnittlichen ergebnissen zufrieden zu geben.

  2. zielgruppenfokus: kundenpotentiale analysieren, erkennen und systematisch ausschöpfen

  3. schlagzahlmanagement: “die aktivität von heute ist der umsatz von morgen”
  4. umsetzungskonsequenz: keine kompromisse in der umsetzung der notwendigen maßnahmen

 

und:  es ist auch keine schande, sich bei all diesen punkten von einem spezialisten beraten zu lassen  -  bevor es zu spät ist! 

 

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gratulation – dem derzeit besten verkäufer der welt

Mittwoch, 05. November 2008

timecover-obama.jpg

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basel 3

Montag, 03. November 2008

es ist seit jahren ein gefürchtetes wort, etwas, was man etwas mystisch und ängstlich ausspricht, …basel 2… und alle anwesenden nicken wissend, denn alles was mit basel 2 zu tun hat, ist fast wie kafkas “der schloss”, also undurchsichtig, unerklärlich, unverständlich und sowieso unmenschlich. basel 2 sollte ja alle unternehmen davor bewahren, “unvorsichtige” kredite aufzunehmen - zumindest so die eine sichtweise. die maßnahmen von basel 2 sollten aber auf jeden fall banken dazu anhalten, die kreditvergabe unter wesentlich strengeren gesichtspunkten und mit marktfähigeren methoden zu prüfen. das ist ja grundsätzlich nichts schlechtes.

 

ich bin in der zwischenzeit aus mehreren gesprächen mit jungunternehmern sensibilisiert und frage mich: war basel 2 lediglich eine halluzination? hat das jemand wirklich gesehen, oder war es nur der username einer schweizerischen stadt in “second life”? wo sind die sicheren kredite der europäischen kreditinstitute? wo ist die stabilität, auf die man sich immer wieder berufen hat, wenn man gerade präpotent einem unternehmen die finanzielle unterstützung versagt hat?

und allen voran: offenbar braucht es ganz dringend eine basel 3 klausel, nämlich für die getätigten investitionen der banken. uns unternehmnern haben sie den großen professor vorgespielt, und gleichzeitig haben die seriösesten institute in die waghalsigsten produkte investiert. ist das für euch ok? wenn all jenen, die versuchen die komfortzone zu verlassen und das schicksal als unternehmer in die hand nehmen, prügel vor die füße geworfen werden? die bankmanager selbst aber aus der stabilen angestelltenposition (mit mehreren 100.000 euro jahressalär) wie “black jack junkies” das geld verzocken! für mich ist es nicht nur unverantwortlich, ich orte hier auch eine schieflage der politischen willensbildung, die zwar auf der einen seite kontrollmechanismen einführt, während auf der anderen seite ”morbus spekulatius” ungehindert grassiert.

es war zeit für diese krise, dringend zeit. und ich bin mir sicher, die bereinigung wird vielen gut tun.

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(7) neue ideen – verkaufen sich leichter?!?! google vision

Montag, 03. November 2008

ein geniales produkt habe ich auf dem mindsharing - blog gefunden (auch wenn die idee schon etwas älter ist,  es das Produkt aber noch nicht gibt). ein britischer designer hat google ein produkt mit zugehörigem konzept angeboten.  

 

ein kleines gerät mit ausziehbarem display und kamera, mit dem man sich in der realen welt orientieren und über die objekte in der näheren umgebung informiern kann – alles per google.  google vision genannt. 

 

und so funktionierts:

du schaust dir mit diesem gerät z.b. ein gebäude in einem fernen land an.  google sendet dir alle informationen über dieses gebäude. gleichzeitig kannst du dir auch gleich etwaige eintrittskarten reservieren.  du haltest nur das gerät kurz auf das objekt und schon sekunden später siehst du alle notwendigen infos am display.  genial!!!

 

die frage ist nur ob sich das so einfach realisieren läßt? wenn es so auf den markt kommt, wie beschrieben, dann wird das sicher ein verkaufsschlager.

 

 

 google_vision.jpg

quelle: googlewatchblog 

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us-präsidentschaftswahl

Samstag, 01. November 2008

eine ganz tolle internet-seite für geschichts-fans habe ich im blog von jochen mai gefunden. alle präsidenten der vereinigten staaten und ihre jeweiligen gegenkandidaten, von barack obama (hoffentlich nicht john mcCain) bis georg washington. dazu gibts noch tolle grafiken, das stimmverhalten und weiterführende links. unbedingt anschauen! 

 

 

 us-wahl2.PNG

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