Archiv für Juli 2009

Über Geld (Preis) spricht man nicht? Doch – die Frage ist nur wann und wie!

Mittwoch, 29. Juli 2009

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Ich möchte heute die Blog-Parade von Andrea Jülichs (blog.telfonart.de) über das Thema “Preis” zum Anlass nehmen und diesen “schwierigen” Bereich der Marketingpolitik aus der operativen Sicht eines Verkaufsgesprächs, diskutieren.

 

Wann nenne ich den Preis, nenne ich ihn überhaupt, wie “verpacke” ich ihn,  sind nur einige Fragen, mit denen jeder Verkäufer immer wieder konfrontiert wird.

 

Im Verkaufsprozess bzw. -gespräch spielt VERTRAUEN eine ganz entscheidende Rolle, wie Untersuchungen von Proudfoot Consulting und dem Institut für Handel und Marketing der Uni St. Gallen zeigen.  Die Entscheidungs-unsicherheit beim Kunden ist der größte Feind des Verkäufers. Die Nennung des Preises stellt für viele Verkäufer eine ganz besonders große Hürde auf dem Weg zum positiven Beziehungsaufbau zum Kunden dar.

 

Für den Kunden ist der Preis aber ein zentraler Punkt des Gesprächs. Oft wird daher die Frage “Was kostet das?” schon sehr früh gestellt. Ist der Preis einmal genannt, ist die Gefahr groß, dass sich der Gesprächsinhalt nur noch um diesen dreht.

 

Hier einige Tipps, wie professionelle Verkäufer mit diesem Thema umgehen:

 

  • Erfolgreiche Verkäufer betrachten den Preis als das unwichtigste Element im Verkaufsgespräch. Sie nennen ihn so spät wie möglich.
  • Ein systematischer Gesprächsablauf erhöht die Chance das Vertrauen des Kunden zu gewinnen.

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Quelle: Inst. f. Marketing u. Handel, Uni St. Gallen

 

  • Die Ware ist so teuer bzw. billig, wie der Kunde sie einschätzt. Und dies wiederum hängt von der Kunst des Verkäufers ab, den Kunden zu überzeugen.
  • Beziehung, Beziehung, Beziehung! Alles was auf positiver, emotionaler Ebene passiert, erhöht das Vertrauen.
  • Die Preisnennung immer mit einem oder mehreren Nutzenargumenten, die mittels Fragen als besondere Bedürfnisse des Kunden isoliert wurden,  verpacken. “Sandwichmethode”
  • Versuche den Preis immer zu relativieren: durch Vergleiche, durch Einzelpreise statt Gesamtpreise, durch besondere Leistungen (z.B. bis zu 200 mal verwendbar …)
  • Das Wichtigste ist: Keine Preisangst haben! Der Kunde spürt das sofort.

In letzter Konsequenz zählt fast immer die Persönlichkeit des Verkäufers. Sein Auftreten, seine Selbstsicherheit, seine Fähigkeit Beziehungen aufzubauen, seine Lust am Verkaufen, ….

 

Eben: SEIN TALENT ALS VERKÄUFER

 

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UGK – Unser Grösster Konkurrent

Dienstag, 28. Juli 2009

Die Rede ist dabei nicht von namhaften großen Beratungsunternehmen, wie Du sie auch kennen wirst. Die Rede ist auch nicht von kleinen und dynamischen Beratungsunternehmen, die am Markt vielleicht noch schneller und noch besser agieren als wir. Die Rede ist von………..”HORNBACH“.

 

Das ist nun keine schleichende Werbung für die Baumarktkette, nein. Es ist aber de facto so, dass das “Selbermachen”, also der do-it-yourself Ansatz im Bereich des Personalrecruitings bzw. der Lösung von komplexen vertrieblichen Aufgabenstellungen nach wie vor sehr häufig anzutreffen ist. Dieser Ansatz ist unser schlimmster Konkurrent.

 

Warum schlimmster:  es leuchtet jedem ein, dass man einen neuen EDV-Server nicht selbst aufsetzen kann, außer man ist darauf geschult und ist ein Profi auf diesem Gebiet. Und selbst wenn man ein Profi ist, bleibt immer noch der Faktor Zeit zu klären, es reicht nämlich nicht, sich auszukennen, man muss sich auch genügend Zeit nehmen für so ein Projekt (was voraussetzt, dass man die Zeit hat, bzw. dass man die Zeit anderswo nicht besser investieren kann). Und nun behaupte ich einmal, dass die professionelle Selektion und das organisierte Recruiting einer neuen Person im Team zumindest gleich hohe Anforderungen an die Beteiligten stellt, wie das Aufsetzen eines neuen Servers. Selbst wenn man sich hier leichter einbilden kann, dass man sich in der Materie auskennt: in der Regel nimmt sich UGK (=unser grösster Konkurrent) weder die Zeit für eine ordentliche Auseinandersetzung, noch besitzen die Entscheider die Qualifikationen und die Praxis, um die Aufgabenstellung hochwertig zu meistern.                     

 

Und dann noch etwas: mein Zaun, den ich mit meinem Nachbarn in der “Do-It-Yourself-Weise” gemeinsam gemacht habe, ist morsch und hängt schief, und ist noch dazu ziemlich unansehnlich. Womöglich schaut der/die neue MitarbeiterIn in kürzester Zeit ähnlich morsch und instabil im Team aus, lieber Herr Geschäftsführer!

 

NUR hat mir mein Zaun  - außer den ästhetischen – keinen zusätzlichen Schaden angerichtet…..!

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Schnelle Werbung

Montag, 27. Juli 2009

Schnelle, anlassbezogene Werbung wirkt!

 

Das beste Beispiel dafür liefert gerade SIXT. Die Dienstwagenaffäre der deutschen Gesundheitsministerin ist in allen Schlagzeilen. SIXT reagiert sofort mit einer witzigen Startseite auf deren Homepage, in der sie auf diesen Fall Bezug nehmen.

 

SIXT wirbt mit dem Konterfei der Gesundheitsministerin: “Mit dem Dienstwagen in Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante!” Angebote bereits ab 29,– Euro am Tag - inklusive Diebstahlversicherung.

 

Tolle Idee – und vor allem sehr schnell umgesetzt. Gesehen auf basicthinking.de/blog.

 

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Authentizität schafft Vertrauen

Sonntag, 26. Juli 2009

Über die Wichtigkeit von VERTRAUEN als Führungsaufgabe, habe ich in meinem Blogbeitrag “Vertrauen – die Währung der Zukunft” geschrieben. Heute möchte ich dieses Thema noch einmal aus der Sicht der Verkäufer – Kunden – Beziehung diskutieren.

 

Unsere Gesellschaft leidet unter einem Verlust an Glaubwürdigkeit. Die Menschen sind verunsichert durch den raschen, teilweise auch überraschenden Wandel ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen, den Werteverfall, sowie Skandale vielfältiger Art (Finanzkrise, Jobverlust, Skandale, etc.). Alleine schon deshalb besteht ein immer stärkeres Bedürfnis nach Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen.

 

Kunden (jeder von uns) kaufen immer unter einer gewissen Unsicherheit. Wir wünschen uns bei unseren Kaufentscheidungen vor allem eines,  Sicherheit und Vertrauen.

 

Authentizität des Verkäufers oder Beraters löst bei uns genau dieses Vertrauen aus und signalisiert uns mehr Kontrolle und Sicherheit in der Kaufentscheidung. Der Verkäufer wird zum Leuchtturm. Er gibt dem Kunden Orientierung in der Verkaufssituation und genau das löst ein gutes Gefühl aus. Der Kunde fühlt sich sicher und ist eher gewillt zu kaufen. Niemand kauft, wenn er ein schlechtes Gefühl dabei hat. Wir kaufen nur mit einem guten Gefühl.

 

Authentische Verkäufer sind unter anderem:

 

  • Originale und haben einen unverwechselbaren Stil
  • strahlen Freude am Verkaufen aus
  • lösen Vertrauen aus und wirken glaubwürdig
  • sind in der Lage, Menschen zu öffnen und Beziehungen zu diesen herzustellen
  • haben dauerhafte Kundenbeziehungen
  • UND sie sind, so wie sie sind!

Wir suchen solche Menschen – und wir finden sie auch. Mehr zu diesem Thema könnt Ihr auch in einem interessanten Buch von Hans Vialon und Göran Hajek lesen. AUTHENTISCH VERKAUFEN - Von der schlichten Kopie zum brillanten Original.

 

Übrigens:

Authentizität kann man nicht lernen!!! Nicht mit NLP und auch nicht mit den besten Verkaufstrainings.

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Vertriebsübernahme

Samstag, 18. Juli 2009

Immer mehr KMU vertrauen auf externes Know-how. Denn das Outsourcing von Marketing und Vertrieb verspricht mehr Flexibilität, Kompetenzgewinn und auch Kosteneinsparung.

 

Die Vorteile liegen auf der Hand. Aber immer noch werden, statt auf versierte Dienstleister zurückzugreifen, hervorragende Ingenieure und Techniker einfach zu Produktmanagern oder Vertriebsleitern gemacht und mit der Vermarktungsaufgabe von innovativen Produkten oder Dienstleistungen beauftragt.  Die Folge sind dann sehr oft das Scheitern des Produktes am Markt.

 

Ein Outsourcing-Modell gibt dabei die Chance, den Vertrieb sehr schnell an aktuelle Marktgegebenheiten anzupassen, das Kundenpotenzial effektiver und effizienter zu nutzen und den Aussendienst zielgerichtet zu steuern.

 

Wir freuen uns, ab September ein weiteres Vertriebsoutsourcing-Projekt übernehmen zu können. Für die Internetplattform ESSENFINDEN.at werden wir in den österreichischen Landeshauptstädten einen Aussendienst installieren (wir greifen dabei auf einen Pool von über 1000 Vertriebsmitarbeitern in unserer Datenbank zurück), der dann den Gastronomen diese tolle Vermarktungsmöglichkeit, in Form eines Abo´s, verkaufen wird.

 

Wir freuen uns schon auf viele erfolgreiche Gespräche.

 

Übrigens: Wenn ihr Interesse an dieser Tätigkeit habt, dann meldet euch bei uns!

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Schnelligkeit bei Menschen im Vertrieb (Baby ist da)

Dienstag, 14. Juli 2009

Der jüngste Nachwuchs bei Menschen im Vertrieb ist da! Rosa Emilia Hernardy erblickte heute, um 18:19 Uhr, innerhalb von schnellen 50 Minuten in Graz das Licht der Welt. HERZLICH WILLKOMMEN, kleine Rosa!

 

Wir gratulieren der Familie und freuen uns auf die ersten Bilder.

 

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“Babies im Vertrieb”

Samstag, 11. Juli 2009

Heute möchte ich euch eine Werbung zeigen, die derzeit auf YouTube zu den meistgesehenen Werbevideos zählt. Selbst Fernsehsender wie ARD berichten bereits über den phantastischen VIRALEFFEKT, der mit diesem Clip im Internet erzeugt wurde.

Ganz abgesehen von den “visual effects” in der Produktion und der Tatsache, dass man bei diesem Spot einfach schmunzeln muss.

 

 

 

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