Im Schwerdt Blog gibt´s die ersten News vom “Black Friday”, dem Start der Weihnachts-Kauf-Orgie in Amerika. So sind die großen News nicht die Ergebnisse (nur 0,5 % Zuwächse), die eher verhalten waren, sondern der Ablauf der nationalen Verkaufsorgie.
Dieses Jahr setzten Anbieter und Verbraucher nämlich erstmals auf Twitter, um einander quasi in “real time” über Promotionen, Probleme und logistische Detail zu unterrichten.
Rund die Hälfte aller großen Warenketten, darunter auch Best Buy, J.C. Penney, Toys “R“ Us,Staples,Gap, Bloomingdale’sundBarneys nutzten ihre Twitter Accounts, um Sonderangebote zu propagieren. Mall of America in Bloomington, Minnesota, ließ über Twitter aktuell verlauten, dass die eigene Parkanlage bereits restlos überfüllt sei, und Kunden ihre Autos deshalb vor dem nahegelegenen Ikea-Laden abstellen sollten. Und Disney zwitscherte freitagmorgens aufgekratzt über ein sensationelles Eintagsangebot. Wer mehr wissen wolle, müsse auf Facebook gehen und sich dort als Markenfan registrieren. Manche Hersteller haben eine konsolidierte Twitter Page; andere lassen jede Menge williger Mitarbeiter individuell posten. Klar ist allemal, dass sich Twitter am vergangenen Wochenende in den USA endgültig als Business-Kommunikationstool etabliert hat.
Gehen wir davon aus, das dieser Trend erst in einigen Jahren in Europa Einzug nehmen wird.
Kreativ, anders und sympathisch! So präsentiert sich die schwedische Unternehmensberatung ALTRAN auf YouTube. Teamwork und Teambildung einmal anders dargestellt. Personalsuche auf YouTube, die auffällt. Eine tolle Möglichkeit um im Vertrieb,Verkaufstalente anzusprechen. Werden wir in Zukunft in unsere Vertriebsberatung einbeziehen.
IKEA zeigt uns wieder einmal vor wie perfektes Viralmarketing funktioniert. Erst legt IKEA auf Facebook ein Profil an, macht daraus ein lustiges Gewinnspiel, das sich im Netzwerk wie ein Lauffeuer verbreitet – und als Sahnehaube obendrauf gibts das Video darüber.
Mein Auto, meine Yacht, meine Villa – dieser Überbietungs-Konsum hat ausgedient. Nur teurer als die anderen zu sein, reicht nicht mehr. Wer in Post- Kriesen-Zeiten ein Luxusprodukt verkaufen will, braucht vor allem eines: vernünftige Argumente. Einige Beispiele aus der Vertriebsberatung:
Luxus – aber nicht zum Luxuspreis. Beispiel: Der Autohersteller Hyundai stellt in der Werbung für sein neues Spitzenmodell Genesis (Preis: 33.000 US-Dollar) heraus, dass das Fahrzeug mit der gleichen Stereoanlage ausgestattet ist wie der Rolls-Royve Phantom – aber nur einen Bruchteil des britischen Edelgefährts kostet.
Premium für ein ganzes Leben. Beispiel: Lexus, die Luxus-Tochter von Toyota, verweist auf die niedrige Gesamtbetriebskosten und den hohen Wiederverkaufswert der Wagen – das war bislang im Premiumsegment wahrlich kein Verkaufsargument!
Luxus, der die Umwelt schont. Satte 3.500 Dollar kostet eine neue Kombination aus Waschmaschine und Trockner, die der US-Hersteller General Electric seit Kurzem anbietet. Wichtigstes Argument in der Werbung: Das Gerät verbraucht weniger Strom und Wasser als die Konkurrenz.
Viel Geld für viel Wirkung. „Wir möchten rational überzeugen“, sagt La Prairie, ein Hersteller von Crèmes, die die Haut jünger halten sollen (ein Döschen kostet 145 US-Dollar). In der Werbung betont die Firma, dass ihre Salbe Substanzen enthält, die sonst nur in verschreibungspflichten medizinischen Produkten zu finden sind.
Vertriebsstrategien, die sich in der Praxis bereits bewährt haben.
Nachdem eine wichtige Säule von Menschen im Vertrieb die Suche und Auswahl von Führungskräften und Verkaufstalenten im Vertrieb darstellt, möchte ich heute einige Tipps für die Personalsuche und Personalauswahl geben:
Personalmarketing ernst nehmen: Denn qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind die Grundlage für einen nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.
Eigene Potentiale im Unternehmen ausschöpfen: Erfolgreiches Personalmanagement beginnt im eigenen Unternehmen. Augen auf Mitarbeiter, die täglich wertvolle Beiträge im Unternehmen leisten.
Gezielte Öffentlichkeitsarbeit nützen: Strategische Markenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit sinnvoll kombinieren und betreiben. Transparente und glaubwürdige Kommunikation nach Innen und Außen.
Zielgruppen ins Auge fassen. Nicht mit Schrott auf alles schießen was sich bewegt, sondern gezielt jene Talente ins Korn nehmen, die man sucht und die Aktivitäten darauf abstimmen.
Genaue Anforderungsprofile erstellen, bevor Sie auf dem Arbeitsmarkt aktiv werden.
Querdenkerische Ansätze wählen: Das Medienverhalten hat sich geändert. Verwenden Sie nicht nur Stellenanzeigen in Tageszeitungen. Denken Sie an die vielen Möglichkeiten des WEB 2.0.
Die Personalauswahl ist wichtiger als die Personalsuche. Scheuen Sie sich nicht gerade dabei einen Personalmanagement-Spezialisten zu Rate zu ziehen.
An das “Employer Branding” denken: Mit dem Bewerbungsgespräch werben Sie auch für Ihr Unternehmen. Mit jedem Bewerbungsgespräch stärken Sie auch Ihre Marke.
Wir alle schreiben täglich unsere Mail, lesen Beiträge im Internet oder “Skypen” mit Freunden in Amerika. Den wenigsten ist bewusst, welche technische Meisterleistung dahintersteckt. Ich habe auf newscientist.com eine Folie gefunden, die die Dimension des Internets weltweit darstellt.
Das zweite Bild (aus 2008) zeigt die Entwicklung des Internets bzw. deren User. China ist bereits an der Spitze und Indien holt verdammt schnell auf. Quelle: newscientist