Eine Aussage, die wir wahrscheinlich alle so sehen ….

Quelle: rexgios.deviantart.com

Ein hochaktuelles Interview mit Prof. Peter Kruse (einem deutschen Psychologen mit dem Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken). Er nimmt Stellung zu interessanten Themen des WEB 2.0 und zu dem Phänomen der Sozialen Netzwerke, wie z.B. Facebook. Das Interview führte Doris Rasshofer:
Herr Prof. Kruse, ein Teil der Menschheit klagt über eine nicht mehr zu bewältigende Flut von Informationen, ein anderer Teil speist die Flut selbst mit aller Kraft und wachsender Begeisterung. Ist der „Run“ auf die sozialen Netze nur ein kurzfristiger Hype oder Ausdruck eines tiefgreifenden Wandels?
Peter Kruse: Wir befinden uns mitten in der nächsten Runde der Veränderungen der Gesellschaft durch das Internet. Ich würde mich nicht scheuen sogar von einer Revolution 2.0 zu reden. Schaut man auf die Massen von Menschen, die in den letzten Monaten in die sozialen Netze eingezogen sind, dann haben wir es gewissermaßen mit der ersten großen Völkerwanderung des digitalen Zeitalters zu tun. Der erste Internet-Boom in den 90er Jahren bezog sich auf den Zugang zu Informationen – Sie erinnern sich? AOL, Boris Becker, „ich bin drin“. Die Nutzer waren begeistert von der Vielfalt und Einfachheit, mit der man im Internet findet, was man vorher mühsam suchen musste. Während dieses Zugangs-Booms ist die Vernetzungsdichte explodiert. Aber der wirklich große Schub kam erst im letzten Jahr durch die ernorme Erhöhung des Grades der persönlichen Beteiligung. (weiterlesen…)
Der Kunde von morgen zahlt eine Prämie für Flexibilität:
Viele Kunden entscheiden sich kurzfristig und wollen die Parameter ihres Auftrags jederzeit ändern können. Diesen Bedarf haben Unternehmen bislang zum gleichen Preis bedient wie lange vorher geplante Festaufträge. Falsch! Für den Zusatznutzen jederzeitige Flexibilität können Sie eine Preisprämie verlangen. Berechnen Sie jenen Kunden, die umbuchen und Liefertermine oder Konfigurationen nachträglich ändern, einen Zuschlag. Fluggesellschaften tun das schon lange, neuerdings wird diese Praxis auch im Hotelgeschäft erfolgreich angewendet: Der Kunde zahlt für den Gewinn an Dispositionsfreiheit!
Der Kunde von morgen zahlt für ein Plus an Sicherheit:
Damit kann gemeint sein: Sicherheit vor Preissteigerungen, vor Problemen bei der Reklamation, vor Kosten der Beseitigung von Produktmängeln, vor Zahlungsausfällen oder vor Liquiditätsengpässen. Beispiele: 1) Ein Großteil der Kosten für Factoring sind eine Versicherung gegen Liquiditätsengpässe und Schutz vor einem unkontrollierbaren Einfluss der Bank. 2) Gegen Gebühr vorbestellte Sitzplätze im Flugzeug sind eine Versicherung gegen die Zuteilung eines Sitzplatzes in unerwünschter Lage. 3) Energie-Versorger bieten Spezialverträge, die den Kunden z. B. für die nächsten 24 Monate vor Preiserhöhungen schützen.
Quelle: Trendletter

Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zahlen sich für Unternehmen betriebswirtschaftlich aus. In Unternehmen, in denen Maßnahmen in diese Richtung gesetzt werden, können die positiven Auswirkungen klar an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen (Motivation, Fehlzeiten, Fluktuation, Rückkehrquote nach Karenz etc.) abgelesen werden. Nicht nur die Arbeitnehmer/-innen profitieren, sondern auch die Arbeitgeber/-innen.
Maßnahmen die wesentlich zur Positionierung als attraktiver Arbeitgeber (Employer Branding) beitragen.
Die wichtigsten Aussagen einer aktuellen Studie die am 19. März vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend präsentiert wurde:
Wichtigkeit von familienfreundlichen Maßnahmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
o 57 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage neue familienfreundliche Maßnahmen eingeführt haben
Motive für familienfreundliche Maßnahmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
o 87 Prozent der Unternehmen geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen „sehr viel“ oder „viel“ zu einer hohen Motivation, Identifikation und Mitarbeiterzufriedenheit beitragen
o Der ökonomische Nutzen, wie die Erhöhung der Leistungsbereitschaft, die Bindung der Mitarbeiter/-innen an das Unternehmen oder Qualitätssteigerung spielt dabei eine große Rolle
o Den Unternehmen ist es wichtig, gerade in Krisenzeiten ein positives Umfeld zu schaffen und den Mitarbeiter/-innen zu vermitteln, dass es dem Unternehmen trotzdem gut geht
Beitrag von familienfreundlichen Maßnahmen zu einer positiven Ertragslage
o 65 Prozent der Unternehmen geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen “sehr viel” oder “viel” zu einem guten Umsatz bzw. einer positiven Ertragslage beitragen
Stellenwert von familienfreundlichen Maßnahmen in näherer Zukunft
o 92 Prozent geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen einen “sehr hohen” bzw. “hohen” Stellenwert haben werden
o Vor allem bei jungen Mitarbeiter/-innen, die neu ins Unternehmen einsteigen, haben familienfreundliche Maßnahmen einen hohen Stellenwert
Beispiele für familienfreundliche Maßnahmen
o Verschiedene Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Teilzeit, Jahresarbeitszeit, etc.)
o Telearbeit bzw. Home-Office
o Familienfreundliche Urlaubsplanung
o Gesundheits- und Fitnessprogramme
o Karenzmodelle
o Wiedereinstiegspläne
o Schulungspläne für Mitarbeiter/innen in Teilzeit
o Karriere-Kompetenzzentrum für Frauen in Führungspositionen
o Kindergärten und andere soziale Einrichtungen

Der Trendletter hat wieder einmal 4 Trends, die zukünftig Märkte und Dienstleistungen stark beeinflussen werden, aufgezeigt und diese auch gleich mit Praxisbeispielen hinterlegt. Bei der Verbindung zwischen Datenwelten und realer Welt sind der Fantasie offensichtlich keine Grenzen gesetzt:
Auf den gesättigten und durch steigende Konkurrenz gekennzeichneten Märkten sind Innovation und Kundenbindung die entscheidenden Erfolgsstrategien.
Moderne, mobile Kommunikationslösungen in der Kundenbeziehung bieten eine Vielzahl von Vorteilen und sollten im heutigen „globalen Dorf“ zu einem festen Bestandteil der Unternehmensphilosophie gehören.
Mit der Fülle an Möglichkeiten die mobile Applikation bieten, können Sie Ihren Kunden die effizienteste und bestmögliche Lösung für einen Dialog anbieten.