Laut einer neuen Studie der Allianz – Versicherung, wird es bereits 2010 innerhalb der EU erstmals weniger potenzielle Berufseinsteiger als altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheidende Personen, geben.
Für Österreich wird dieser Kipppunkt 2015 prognostiziert – mit der Konsequenz von massiven Umwälzungen am Arbeitsmarkt.
Was bedeutet das für den Vertrieb? Die Suche nach “richtig guten Verkäufern” wird nicht einfacher werden. Aber auch das Halten von Verkaufstalenten wird eine ganz besondere Herausforderung für das Personalmanagement werden.
Gerade unter diesen zukünftigen Rahmenbedingungen wird es umso wichtiger, bereits heute durch Employer Branding Vorsorge zu treffen.
Die Beratungsbranche befindet sich (wie vieles andere auch) in einem großen Umbruch. Hier einige Tipps, die Axel Gloger (Autor des Trendletter blogs) zusammengefasst hat.
1. Innovationen werden immer wichtiger.
Berater und Trainer dürfen sich nicht auf ihren alten Konzepten ausruhen. Beratung verlangt (wie bei Produkten auch) ständige Erneuerung der Inhalte, Trainings verlangen den Einsatz neuer, effizienter Formate.
2. Wert von Beratung wird stärker hinterfragt
Kunden kommen ohne die externen Dienstleister als Wertschöpfungspartner nicht aus. Berater und Trainer werden allerdings fokussierter und zielgerichteter als früher eingesetzt. Deshalb müssen Berater und Trainer ihre ganz spezielle Nische suchen und finden.
3. Härtere Verhandlungen und stärkere Konkurrenz
Die Trainings- und Beratungsdienstleister müssen sich wie alle anderen Lieferanten beim Einkauf anstellen. Die Kunden setzen auf ein Höchstmaß an Transparenz bei den Konditonen.
4. Qualität wird gemessen und honoriert
Der Kunde erwartet vom Einsatz des Dienstleisters messbare Verbesserungen – er kauft nicht Versprechungen, sondern Strategie-, Trainings- und Realisierungskompetenz.
5. Kundenverständnis als Wettbewerbsfaktor
Der Kunde kauft Lösungen, keine Berater- oder Trainertage. Entsprechend muss sich der Dienstleister auf die besonderen Bedürfnisse jedes Kunden einstellen und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln. Diese Lösungen dürfen durchaus auch mehr kosten!
Quelle: Boston Consulting Group, via Trendletter blog
Der erste offizielle Werbespot des iPad´s von Apple ist da – und dieses mal ist es kein Fake. Denn dieser Spot wurde in der Werbepause bei der Oscar-Verleihung gezeigt.
Meiner Meinung nach gut – aber vielleicht etwas zu brav …
Die optimale Zahl von Besuchern pro Kunde ist einer der wesentlichen (wirtschaftlichen) Faktoren für Erfolg im Vertrieb. Wenn Sie einen Kunden zu oft besuchen, kostet es nicht nur unnötig Geld, sondern es nervt auch den Kunden. Die Folge daraus sind keine weiteren Mehrverkäufe.
Mittels dem einfachen Berechnungssystems Net Promoter Score (NPS) können Sie Ihre Besuche genau so steuern, dass Sie keinen Kunden zu viel besuchen. Gleichzeitig finden Sie genau jene Kunden, die am meisten kaufen!
Laut Trendletter sind Frauen die am schnellsten wachsende Zielgruppe der Zukunft!
Nun was müssen Sie tun, um gerade diese Zielgruppe für Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu gewinnen? 5 Punkte, die ein erster Schritt in die richtige Richtung sein könnten:
Führen Sie keine zu häufigen Preissenkungen durch! Untersuchungen zeigen, dass weibliche Konsumenten den Markt sehr gut kennen und vergleichen. Frauen nehmen preisreduzierte Ware als zweitklassig wahr.
Bringen Sie häufiger neue Produkte und Dienstleistungen heraus: Weibliche Konsumenten interessieren sich stärker für Innovationen, da solche Käufe emotional befriedigender sind. Männer tätigen vor allem Ersatzverkäufe.
Vermarkten Sie Ihr Produkt als Zeitsparer. Die Boston Consulting Group fragte berufstätige Frauen: Was ist die größte Herausforderung in ihrem Leben? Häufigste Antwort: „Meine Zeit zu managen.“ Folge: Mehr als Männer schätzen Frauen Produkte und Dienstleistungen, die Zeit sparen oder die Zeiteinteilung erleichtern.
Setzen Sie auf Ästhetik! Männer achten vor allem auf Funktionalität, Langlebigkeit und Preis. Frauen berücksichtigen viel stärker Design und Farbgebung.
Helfen Sie Kundinnen, sich untereinander auszutauschen: Persönlicher Austausch spielt für weibliche Konsumentinnen eine wichtigere Rolle als für männliche. Bauen Sie Communities im Netz auf, schaffen Sie Plattformen für Gespräche.