Kommunikation im Verkauf fängt nicht erst mit dem Sprechen an: Wenn Sie z.B. ein Verkaufsgespräch halten, sendet Ihr Körper pausenlos Signale aus. Versteckte Signale. Signale, die Ihre Gesprächspartner empfangen und entschlüsseln. Signale, die zu einem Bild im Kopf führen.
Deshalb wird auch das beste Verkaufsgespräch zum Flopp, wenn die Körpersprache nicht stimmt. Hier einige Tipps Ihre Mimik und Gestik betreffend:
1. Was Ihre Augen verraten
Viele Reden scheitern oft alleine daran, dass der Redner keine „An“-sprache hält, sondern eine „Ein“-sprache, d. h. keinen Dialog, sondern einen Monolog.
Tipp: Das Verkaufsgespräch braucht den Blickkontakt! Er signalisiert dem Kunden Sicherheit und Vertrauen.
2. Was Ihre Haltung verrät
Stehen, gehen, sitzen, liegen: Etwas davon tun wir immer. Leider meistens falsch. Das macht keinen guten Eindruck.
Außerdem hat die Haltung auch eine enorme Auswirkung auf Ihr Auftreten: Wer sich schlecht hält, der fühlt sich schlecht. Wer sich schlecht fühlt, sieht – zwangsläufig – auch schlecht aus. Wer schlecht aussieht, der fühlt sich schlecht.
Tipp: Wer sein Inneres ignoriert, wer sich hängen lässt, dessen Äußeres wird sich anpassen. Wer sein Äußeres harmonisch und entspannt sein lassen kann, fühlt sich auch seelisch stabiler und gefestigter und kann Körperspannung aufbauen.
3. Die Sprache der Hände
Viele Menschen haben Angst vor Gestik. Lieber verstecken sie ihre Hände hinter dem Rücken, verschränken sie vor der Brust oder stecken sie in die Hosentasche. Ein Mensch, der seine Hände lahm legt, ist eine sehr eintönige Erscheinung. Wer engagiert spricht, der muss seine Hände einsetzen, er kann gar nicht anders.
Es kommt aber nicht nur darauf an, dass Sie die Hände einsetzen, sondern auch wie! Die offene Hand zeigt uns ihre sensible Innenfläche. Wer sie offen zeigt, schenkt Vertrauen, er versteckt seine Gefühle nicht. Wenn Sie ein Argument mit offener Hand anbieten, signalisieren Sie Ihre Bereitschaft, Gegenargumente anzunehmen, Sie laden zum Austausch ein. Sie haben nichts zu verbergen.
Tipp: Gestik ist eine Bereicherung des gesprochenen Wortes, sie steigert die Farbigkeit, Natürlichkeit und Lebendigkeit Ihrer Sprache.
4. Die Sprache der Füße
Die Beine und Füße sind das Fundament und die Stütze unseres Körpers. Wer auf beiden Fußsohlen in gutem Kontakt mit dem Boden steht und in der Haltung das Gefühl von Festigkeit vermittelt, ist in der Regel auch ein realistischer Mensch.
Er weiß, wo er steht, er kennt seinen Standpunkt. Vermeiden Sie es deshalb, nervös hin- und herzurennen. Ein Verkäufer ist kein Wanderprediger. Jede Bewegung, die nicht funktional ist, wird Ihnen als Unsicherheit ausgelegt.
Tipp: Grätschen Sie die Beine leicht und verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig auf beide Füße. Das gibt Ihnen einen sicheren Stand. Sie wirken als „Fels in der Brandung“.
5. Die Mimik macht’s
„Wer nicht lächeln kann, sollte kein Geschäft aufmachen“, sagt ein altes chinesisches Sprichwort. Allein aus Ihrem Mienenspiel lesen die Kunden – ohne dass Sie ein Wort sprechen – Zweifel, Anteilnahme, Zustimmung oder Ablehnung heraus.
Tipp: Auch wenn Sie sich stark konzentrieren müssen, runzeln Sie nicht die Stirn und machen Sie kein verkniffenes Gesicht. Vergessen Sie nicht: „Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.“
Quelle: VerkaufsManagement aktuell
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Um die richtige Körpersprache einzusetzen ist es sehr von Vorteil den Limbic© Type zu kennen. Ist es ein Performer, ein Innovator, ein Unterstützer oder ein Bewahrer. Demenstprechend kann man dann die jeweiligen Körpersprach-Muster, aber auch Wörter einsetzen. Sehr interessant zu diesem Thema ist das Limbic© Sales Training bei INtem.
Nonverbal kommunizieren wir sehr viel intensiver als verbal, Emotionen, Einstellung und Werte.