Die Prospective Media Services AG hat gemeinsam mit der XEIT GmbH eine umfangreiche Studie zum Thema Social- und Mobile-Recruiting veröffentlicht. Diese Studie stellt einen Überblick über die Möglichkeiten im Online-Recruiting dar und zeigt die Trends in der Nutzung einzelner Instrumente.
Hier einige interessante Ergebnisse im Überblick:
Stellen werden genau da gesucht wo sie ausgeschrieben werden – oder umgekehrt
Print rangiert überraschenderweise immer noch weit vorn – 4 von 5 Arbeitnehmern nutzen Print-Anzeigen bei der Stellensuche
Unternehmen setzen nach wie vor hauptsächlich auf aktionsgetriebenes Recruiting
Google hat sich nebst Firmen-Webseiten zur beliebtesten Informationsquelle für Stellensuchende entwickelt
Nur 17 % der Bewerber glauben derzeit, dass der zukünftige Arbeitgeber nach ihnen “googelt”. Tatsächlich tun dies aber mehr als 60 % der Arbeitgeber
Die Nutzung von Social Networks liegt sowohl für die Stellensuchenden, als auch für das Recruiting voll im Trend
Arbeitnehmer wünschen sich keine 08/15 Informationen, sondern einen konkreten, authentischen Blick hinter die Kulissen einer Firma
Bewerber und Unternehmen sind sich einig: elektronische Bewerbungen werden bevorzugt
Arbeitnehmer empfinden Bewerbungsformulare auf Firmenseiten eher als störend
43 % der Firmen begrüssen die formularbasierte Bewerbung aufgrund ihrer hohen Effizienz
Bewerbungs-Videos haben sich noch nicht durchgesetzt. Meist abgeschreckt durch den Aufwand für das erstellen eines Bewerbungsvideos nutzen erst 2 % aller Stellensuchenden diese Form der Bewerbung
FAZIT: Die Generation die jetzt auf den Arbeitsmarkt drängt, möchte mit Unternehmen in einer offenen Art und Weise interagieren – geprägt durch den Umgang mit Social Media kennen sie auch nichts anderes. Firmen sollten sich also diesen neuen Trends anpassen – abwarten ist nur die zweitbeste Lösung!
Täglich erhalten wir ca. 25 bis 30 Onlinebewerbungen. Initiativbewerbungen genauso wie Bewerbungen auf unsere vielen (derzeit 15 gleichzeitig) Personalsuchanzeigen.
Dabei werden wir natürlich auch mit Online-Bewerbungen konfrontiert, die nur so von Fehltritten und Kopfsprüngen ins Fettnäpfchen strotzen. Sehr oft landen diese Bewerbungen dann im virtuellen Papierkorb.
Die meisten Fehler sind aber unnötig und gut zu vermeiden. Auf dem Karrierebibel-Blog habe ich jetzt eine Liste mit 10 Punkten gefunden, die für zukünftige Bewerber hilfreich sein könnte.
Dieser mehrfach ausgezeichnete Kurzfilm “The Job” zeigt sehr gut: Es kann auch einmal jene treffen, die am wenigsten damit rechnen. Überspitzt zeigt dieser Film auch wie unwürdig es am Jobmarkt zugehen kann.
Die Gehälter von Fach- und Führungskräften in Marketing und Vertrieb sind in diesem Jahr deutlich geringer gestiegen als im Vorjahr. Zu dieser Erkenntnis kommt die neueste Gehaltsstudie der Firma Kienbaum, die auf Daten von 433 Unternehmen in Deutschland beruht.
Leiter Marketing und Vertrieb verdient am besten Spitzenreiter im Vergleich der Gesamtgehälter sind Leiter für Marketing und Vertrieb: Mit derzeit durchschnittlich 140.000 Euro liegt ihr Gehalt vor dem des Vertriebsleiters mit 135.000 Euro und vor dem des Marketingleiters mit 119.000 Euro. Bei den Fachkräften verdienen Top-Verkäufer und Senior-Produkmanager am meisten: Ein Top-Verkäufer erhält durchschnittlich 89.000 Euro jährlich, ein Senior-Produktmanager 83.000 Euro.
Die Gesamtbezüge der Fach- und Führungskräften in Marketing und Vertrieb liegen weit auseinander: Führungskräfte verdienen im Jahr zwischen weniger als 50.000 und mehr als 300.000 Euro. Bei den Fachkräften reicht die Spanne sogar von 20.000 Euro bis mehr als 200.000 Euro jährlich.
Variable Vergütung hat hohen Stellenwert
Die variable Vergütung hat sowohl im Marketing als auch im Vertrieb eine große Bedeutung: 88 Prozent der Führungskräfte und 80 Prozent der Fachkräfte in Marketing und Vertrieb kommen in den Genuss einer Bonuszahlung. Im Vertrieb macht der variable Gehaltsanteil mittlerweile fast ein Viertel der Gesamtbezüge aus, wobei zwischen dem Bonusanteil bei den Führungskräften mit 22 Prozent und dem der Fachkräfte mit 23 Prozent und mehr kaum ein Unterschied besteht. Besonders hoch ist der Anteil der variablen Vergütung bei den Außendienstleitern: Dort macht der variable Anteil sogar 28 Prozent der Gesamtbezüge aus.
Vertrieb bietet Chancen auch für Nicht-Akademiker
Speziell im Marketing ist der Ausbildungsstand von Fach- und Führungskräften sehr hoch: Drei Viertel der Führungskräfte und 69 Prozent der Fachkräfte haben ein Fachhochschul- beziehungsweise Hochschulstudium abgeschlossen. Im Vergleich dazu liegt der Akademikeranteil für vergleichbare Funktionen im Vertrieb mit 51 Prozent bei den Führungskräften und 38 Prozent bei den Fachkräften deutlich niedriger. Betrachtet man jedoch den Anteil der Fachhochschul- und Universitätsabsolventen im Vertrieb im Zehn-Jahres-Vergleich, so lässt feststellen, dass dieser bereits von 25 Prozent auf nunmehr durchschnittlich 44 Prozent angestiegen ist. Trotz des Anstiegs der Akademikerquote im Außendienst besitzen Mitarbeiter ohne weiterführende formale Qualifikation gute Aufstiegs- und Verdienstchancen.
Die Gesprächseröffnung in einem Verkaufsgespräch ist einer der wesentlichen Faktoren für den weiteren Erfolg oder Misserfolg im Verkaufsprozess. Dabei spielt das Thema “Begeisterung” eine ganz wichtige Rolle.
“Es muss in Dir brennen, was Du in anderen entzünden willst.” Diese Erkenntnis von Augustinus, passt nirgends so gut wie bei einem Verkaufsgespräch.
Beachten Sie bei diesem Thema folgende Dinge:
Begeisterung zieht andere an und ist der Schlüssel zum Erfolg.
Hören Sie mit Begeisterung zu, der Gegenüber merkt das.
Begeisterung verleiht Sicherheit und Glaubwürdigkeit.
Durch Begeisterung beeinflussen Sie andere, ohne zu dominieren. Sie reißen die Anderen einfach mit.
Begeisterung steckt einfach an und erzeugt Zuversicht. Sie regt zum Handeln an.
Unentschlossenheit und aufkommende Langeweile werden schon im Keim erstickt.
Begeisterung verleiht Glanz.
Begeisterung wirkt nicht nur nach außen, sondern wirkt auch nach innen. Sie gibt neue Kraft, schafft Energiereserven, und weckt Wohlbefinden. Die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Verkaufsgespräch!
Provisionen, Bonus, Tantiemen, Zielvorgaben verlieren auch im Verkauf (insbesondere für Führungskräfte im Verkauf) von morgen an Wirkungskraft. Besonders die High-Potentials holen sich ihre Motivation künftig aus dem Job und der Tätigkeit selbst.
Vor allem eigenverantwortliche Projekte, Anerkennung und Wertschätzung durch Führungskräfte und Eigentümer, sowie die Chance auf Selbstverwirklichung im Job treiben Mitarbeiter an und erhöhen so die nachhaltige Bindung an das Unternehmen. Selbstverständlich steigt damit auch der Arbeitseinsatz des Mitarbeiters. Geld als vermeintlicher Ansporn für mehr Leistung verliert an Bedeutung.
Eine Marktforschungs-Untersuchung eines amerikanischen Marktforschungsunternehmens zeigt, das SINN in der beruflichen Tätigkeit, der größte Motivator ist!
(SINN + EHRLICHE ANERKENNUNG) x Freude an der Tätigkeit = HOHER OUTPUT
Warum hat Facebook so einen großen Zulauf? Warum hängen eigentlich so viele Nutzer an diesem Medium? Was sind die Gründe bzw. wo liegt der Nutzen für die Mitglieder?
Facebook ist inzwischen eine 360 Grad “Unterhaltungs-Maschinerie” – ein 360 Grad Entertainment und generiert dabei jeden Tag Tausende von neuen Usern. Folgendes Bild stellt diese Enterainment-Funktionen sehr gut dar:
Ob auch weiterhin solche Zuwächse generiert werden können, hängt sehr stark davon ab, wie es Facebook gelingen wird, auch einen Nutzen für Unternehmen zu erzielen. Erst wenn Firmen einen sichtbaren Mehrwert durch Facebook erhalten, wenn neben dem Unterhaltungswert auch ein kollaboratives Arbeiten möglich ist, dann wird es diesen Siegeszug auch außerhalb der Unterhaltung im privaten Bereich fortsetzen.