Archiv für die Kategorie ‘Employer Branding’

Verkaufswettbewerbe richtig einsetzen

Samstag, 13. Juni 2015


Für die Motivation des Außendienstteams und der einzelnen Außendienstmitarbeiter sind Verkaufswettbewerbe fast so wirkungsvoll und wichtig wie ein gutes Bonussystem.

Solche Wettbewerbe bringen Spaß und Dynamik in den manchmal doch etwas eintönigen Alltag des Mitarbeiters bzw. Verkäufers. Sie können dabei helfen, ein bestimmtes Verhalten zu fördern – und das im Gegensatz zu Bonussystemen auch (nur) für eine begrenzte Zeit. Und sie sind sogar dafür geeignet, den Gemeinschaftsgeist im Team zu stärken. Aus diesen Gründen empfehlen wir besonders zu Beginn des Jahres fast jeden Monat einen Verkaufswettbewerb durchzuführen um die Jahresperformance so richtig gut zu starten. Hier sind unser besten Tipps für die Durchführung.

SETZEN SIE AUF KURZFRISTIGE AKTIVITÄTEN

Vielleicht wollen Sie als Vertriebsleiter oder Verkaufsleiter zum Beispiel gegen das Sommerloch ankämpfen und die Verkaufsaktivitäten im Juni, Juli oder August steigern. So etwas ist nur schwer in einem Bonussystem zu verankern, aber ein einmonatiger Wettbewerb ist dafür nahezu perfekt geeignet.

LASSEN SIE TEAMS GEGENEINANDER ANTRETEN

Dieser Ansatz hat gerade in der Teamfindungsphase große Auswirkungen auf den Teamgeist. In den ersten drei Jahren eines Unternehmens sollte man ausschließlich Teamwettbewerbe veranstaltet. Dabei erlebt man oft, wie gute Verkäufer ihren weniger erfolgreichen Teamkollegen unter die Arme greifen. Oder die schwächeren Verkäufer arbeiteten länger, weil sie ihr Team nicht hängen lassen wollen. Bei Einzelwettkämpfen, bei denen es um die individuelle Leistung geht, berichten Teilnehmer immer wieder über Betrug und unkollegiales Verhalten. Deshalb empfehlen wir vorrangig Teamwettbewerbe.

BELOHNEN SIE IMMER NUR GANZE TEAMS

Denken Sie sich als Preis etwas aus, das die Teammitglieder zusammen genießen können. Das kann ein Flug zu einer besonderen Messe (z.B. IAA) sein, ein Golfausflug oder ein Segeltörn. Eine solche Belohnung hat den besten Einfluss auf die Teamkultur. Überlegen Sie sich dabei kreative Preise bzw. Aktivitäten. Die Teilnehmer kommen dann mit Fotos zurück, die den Spaß wiedergeben, den sie hatten – und zwar gemeinsam. Die Leute machen gute Erfahrungen mit ihren Kollegen und starten hochmotiviert als Team in den nächsten Wettbewerb.

VERKÜNDEN SIE IN KURZEN INTERVALLEN DEN AKTUELLEN SPIELSTAND

Mindestens einmal pro Woche sollten Sie die aktuelle Situation im ganzen Verkaufsteam (wenn nicht sogar im ganzen Unternehmen) bekannt machen. Selbst wenn Sie sich die Ergebnisse zusammen suchen müssen, ist dieses Vorgehen Pflicht, denn ohne das Wissen um den aktuellen Spielstand verliert der Wettbewerb drastisch an Wirkung.

WÄHLEN SIE DIE WETTBEWERBSDAUER KLUG AUS

Das Zeitfenster sollte so gewählt werden, dass die Wettbewerber einerseits ausreichend lange neues Verhalten ausprobieren können, gleichzeitig aber nicht das Interesse verlieren. Ein Tag für den Wettbewerb wäre eindeutig zu kurz, eine Woche ist auch kurz, aber schon akzeptabel, ein Quartal wahrscheinlich etwas zu lange. Ideal sind Wettbewerbe, die sich über einen Monat erstrecken.

TUN SIE NICHT ZU VIEL AUF EINMAL

Sie sollten nicht sofort fünf Wettbewerbe gleichzeitig ausrufen, wenn Sie das hier gelesen haben. Parallel durchgeführte Wettkämpfe schwächen sich gegenseitig ab. Für jede Gruppe von Vertriebsmitarbeitern sollte es jeweils nur einen Wettbewerb geben.

Kleiner Tipp am Rande: Durch gute Wettbewerbe und eine gewisse Kontinuität spricht sich das innerhalb der Branche herum und möglicherweise tun Sie sich auch im Recruiting von guten Verkäufern, Außendienstmitarbeitern und Führungskräften im Vertrieb, leichter.

Quelle: Havard Business Manager / Juni 2015

Sales Report 2013 – Jetzt mitmachen!

Freitag, 01. November 2013

Wie steht es 2013 um den Vertrieb allgemein und wie präzise schätzen Sales Executives die Ergebnisse im Vorfeld?

Mit dem Kurz Sales Index wird ab heuer jährlich, in einem zweiteiligen Verfahren, die fachliche Meinung von Sales-Experten zum Thema Vertrieb zusammengefasst.

Folgende Themen werden dabei abgefragt:

  • Preisgestaltung
  • Kunden
  • Zielgruppen
  • Produkte und Dienstleistungen
  • Vertriebsunterstützung
  • Verkaufsprozess
  • Vertriebsplanung und -controlling
  • CRM-System
  • Schulungen
  • Employer Branding (Verkäufersuche)
  • Führung
  • Fehlertoleranz

Operativ tätige und erfahrene Sales-ExpertInnen beantworten Fragen zu diesen essentiellen Vertriebsthemen und bilden so die Datengrundlage des KSI Sales Report 2013.

Wir freuen uns, wenn auch Sie an dieser Umfrage teilnehmen:

 Login: Für Sales Experts

Im KSI Sales Report 2013 werden operative Salesbewertungen und die Schätzungen der Führungskräfte gegenüber gestellt. Ergebnis ist das KSI Salesprofil 2013, das sowohl Stärken und Schwächen des Vertriebs als auch die Schätzgenauigkeit von Sales-Executives aufzeigt.

Unternehmen, die die Ergebnisse des KSI Sales Report 2013 mit den eigenen Ergebnissen abgleichen wollen, können zeitgleich eine unternehmensinterne Schnellanalyse durchführen lassen. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich.

Der Report ist nach Fertigstellung selbstverständlich kostenfrei per Mail als PDF verfügbar.

Der Kurz Sales Index 2013 ist eine Analysekooperation zwischen Dr. Walter Kurz und Menschen im Vertrieb.

Arbeitsplatzsicherheit als Wettbewerbsvorteil

Montag, 15. Juli 2013


Hauptsache genügend Einkommen und gleichzeitig auch viel Freizeit. Ist das der wichtigste “Karrierewunsch” von Studenten und Berufseinsteigern? Nein, meint dazu eine aktuelle Umfrage.

Eine ausgewogene Work-Life-Balance wird von vielen Mitgliedern der jungen Generation zwar als besonders wichtiges Ziel genannt, immer größer wird jedoch auch das Bedürfnis nach Jobsicherheit. Ein sicherer Arbeitsplatz, früher vielleicht zweitrangig, heute der Wunsch von immer mehr Studenten und künftigen Arbeitnehmern. Laut dieser Umfrage von Universum Communications unter 22.000 Studierenden hat die Sicherheit im Job in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. War die Sicherheit des Arbeitsplatzes 2008 bzw. 2010 für weniger als 40 Prozent der Befragten besonders wichtig, so sind es aktuell bereits 46 Prozent – für fast 50 % ein ganz wichtiger Faktor.

Fürchten Mitarbeiter um ihren Job, schadet das auch dem Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine kürzlich veröffentlichte Studie von Psychologen der Johannes Kepler Universität Linz. Werden die Arbeitnehmer nämlich in Krisenzeiten zu stark unter Druck gesetzt, sind diese eher bereit, das Unternehmen zu verlassen.

Für die Unternehmerseite ist es deshalb Zeit, auf diese Studien zu reagieren, meint Experte Stefan Lake. “Unternehmen sollten bei der Rekrutierung neben dem Einkommen, der Kultur im Unternehmen, der Work-Life-Balance, unbedingt auch den Aspekt der Jobsicherheit betonen.” Denn gerade da, wo bereits Engpässe – und das ist im Verkauf ganz sicher der Fall - an geeignetem Personal vorhanden sind, sollten diese richtigen Karten gespielt werden. Für Stefan Lake ist klar, woher der Wunsch Stabilität kommt. “Die Wirtschaftskrise hat den Studierenden zum ersten Mal einen wirtschaftlichen Einbruch vor Augen geführt. Genau das bestärkt den Wunsch nach Konstanz im Berufsleben. Unternehmen sind gut beraten, wenn sie ARBEITSPLATZSICHERHEIT als besonderen USP herausstreichen.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass Sicherheit (im Bezug auf den Arbeitsplatz) und auch Vertrauen durch den Vorgesetzten wesentliche Erfolgsfaktoren für Spitzenleistungen im Verkauf sind. Nur ein “freier Rücken” bietet die Basis für ein authentisches und erfolgreiches Gespräch beim Kunden.

Quelle: Karriere-Blog

Faktor Talent

Samstag, 17. Dezember 2011

Wir, von Menschen im Vertrieb, sind überzeugt, dass man VERKAUFEN nicht lernen kann.

Gute Verkäufer brauchen ein solides Fundament an besonderen Persönlichkeitseigenschaften, anders ausgedrückt, sie brauchen den FAKTOR TALENT, um erfolgreich zu sein. Natürlich muss dieser Faktor auch laufend trainiert und weiterentwickelt werden.

Dem FAKTOR TALENT widmet die Zeitschrift “Harvard Business Manager”, in der aktuellen Ausgabe, ihre Titelgeschichte. Der interessante Beitrag beantwortet unter anderem die Frage: “Erkennen Sie ein Spitzentalent, wenn Sie es sehen?”

5 Fragen, die beschreiben, was es heute bedeutet eine Führungspersönlichkeit mit großem Einfluss zu sein:

1. Warum sollten Toptalente mit Ihnen zusammen-arbeiten wollen? Erfolgreiche Unternehmer, wie z.B. Steve Jobs einer war, umgeben sich mit außerordentlich begabten Verkäufern, Designern, Händlern und Ingenieuren. Denn sie verstehen, dass nicht in erster Linie Geld oder Status die talentiertesten Leistungsträger antreiben. Tolle Leute wollen an spannenden Projekten arbeiten. Sie wollen sich als Toptalente fühlen. Ganz einfach gesagt, wollen die wirklich guten Mitarbeiter das Gefühl haben, Teil von etwas Großem sein – und sie wollen, “wahnsinnig gut” werden.

2. Erkennen Sie ein Spitzentalent, wenn Sie es sehen? Es ist viel einfacher, die richtige Art von Führungskraft zu sein, wenn in einem Unternehmen die richtigen Leute arbeiten. Betrachten Sie die besten Unternehmen der Welt und Ihnen wird klar, wie viel Zeit und Energie Führungskräfte für die Auswahl der Mitarbeiter verwenden. Die Organisationen der einzelnen Unternehmen mögen sich unterscheiden, aber das grundlegende Prinzip ist immer das gleich: Wenn es um die Beurteilung von Talent geht, zählt Charakter  viel mehr als Zeugnisse.

Seien Sie wählerisch bei den Menschen, die für Sie arbeiten dürfen!

3. Finden Sie auch Topleute, die nicht sowieso nach Ihnen gesucht haben? Es ist eine altbekannte Tatsache, die häufig vergessen wird: Die talentiertesten Leute arbeiten (weiterlesen …)

Unternehmenskultur perfekt gelebt

Mittwoch, 17. August 2011

Die Stimmung der Mitarbeiter ist fast immer ein Spiegel der Stimmung im Unternehmen. Gelebte Unternehmenskultur entsteht auch durch gemeinsame Aktivitäten oder Projekte der Mitarbeiter.

Kollegialität, Partnerschaft und auch Freundschaft sind Ausprägungen einer stimmigen und guten Kultur im Unternehmen. Die Fa. Bayer in Leverkusen ist berühmt für Ihre Mitarbeiterkultur und für ein perfektes Employer Branding.

Anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums von Karlheinz Deitz, haben sich die 150 Bayer-Kollegen eine ganz besondere Überraschung einfallen lassen: einen Flashmob in der Kantine.

Eine vorbildliche Art der Wertschätzung von Kollegen und ein Ausdruck eines sehr guten Betriebsklimas!

Google ist wieder mal “Vordenker”

Samstag, 21. Mai 2011

Google ist dafür berühmt, dass MitarbeiterInnen die besten Rahmenbedingungen und das volle Vertrauen in ihrer Arbeits-Autonomie erhalten. Im Gegenzug erzielen die Mitarbeiter angeblich auch die besten und kreativsten Ergebnisse.

Quelle:techfreep.com

Mit dem Projekt “Oxygen” fragt sich Google nun: Stimmt das auch wirklich?

Was passiert nun im Projekt “Oxygen”? Der Suchmaschinen-Gigant sammelt alle relevanten Daten über Bewertungen, Lob und Beschwerden zum Thema “Chef oder Boss von Unternehmen”.

Aus dieser Untersuchung wurden 8 Kriterien herausgefiltert, die auf gute Chefs zutreffen. Nun, auf den ersten Blick waren nicht unbedingt völlig überraschende Ergebnisse dabei.  Aber ganz entscheidend dabei war die Reihung nach der jeweiligen Priorität.

Und da zeigte sich, dass sich Mitarbeiter von ihren Chefs zwei Dinge ganz besonders wünschen: Zeit und Anerkennung!!!

Zeit für persönliche Gespräche, Zeit um Probleme zu lösen, Zeit um Unterstützung zu erhalten und die Mitarbeiter wünschen sich ein echtes Interesse an ihrer Persönlichkeit.

Für Google war dieses Ergebnis so wichtig, dass sofort einschneidende Maßnahmen folgten: Führungskräfte von Google, die schlechte Bewertungen in der Mitarbeiter-Kommunikation erhalten, werden sofort in einem Coaching-Projekt wieder Fit gemacht. Das gilt übrigens auch für solche Manager, die richtig gute Ergebnisse ablieferten.

Kommunikation und Anerkennung der Mitarbeiter, hat für Google also eine noch höhere Priorität, als gute Ergebnisse. Warum? Weil es einfach konsequent und zukunftsweisend ist und die Mitarbeiter wirklich das wichtigste Kapital darstellen!

Die exakten Ergebnisse des Projektes “Oxygen” finden Sie hier.

via Förster & Kreuz

Kreative Stellenanzeige

Donnerstag, 24. März 2011

Mit Speck fängt man Mäuse, mit Pizza auch digitale Kreative (Mitarbeiter).

Um das Digital-Team am Hamburger Standort zu erweitern, setzte Scholz & Friends auf eine außergewöhnliche Recruiting-Kampagne. Mit dieser Guerilla-Aktion in Form eines QR-Codes aus Tomatensauce versuchte die Agentur “Kreative” von den Mitbewerbern abzuwerben.

Das Resultat kann sich blicken lassen: zwölf Bewerbungsgespräche und zwei neue Digital-Teams!

Ideen muss man haben!!!

via: Karrierebibel