Archiv für die Kategorie ‘Internal Branding’

SEMCO – das etwas andere Unternehmen

Sonntag, 01. Mai 2011

Seit Jahren schauen weltweit Manager fassungslos auf die  Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben, widerspricht allem was an den renommierten Wirtschaftsuniversitäten gelehrt wird und allem was sie bis jetzt erlebt haben. Semco eine Unternehmensgruppe  aus Sao Paolo in Brasilien, ist ein industrieller Hersteller von Analgen und Maschinen, wie z.B. Ölpumpen, Schiffsausrüstungen und Komponenten für Klimaanlagen.

Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

Ricardo Semler, ist der Geschäftsführer und Mehrheitseigner von Semco International, einem brasilianischen Unternehmen, das durch seine radikale Demokratisierung bekannt geworden ist. Unter Semlers Leitung stieg der Umsatz von 4 Millionen US-Dollar im Jahr 1982 auf 212 Millionen 2003. Die Anzahl der Beschäftigten (weiterlesen…)

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Familienfreundliche Unternehmen meistern die Krise besser

Sonntag, 21. März 2010

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Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zahlen sich für Unternehmen betriebswirtschaftlich aus. In Unternehmen, in denen Maßnahmen in diese Richtung gesetzt werden, können die positiven Auswirkungen klar an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen (Motivation, Fehlzeiten, Fluktuation, Rückkehrquote nach Karenz etc.) abgelesen werden. Nicht nur die Arbeitnehmer/-innen profitieren, sondern auch die Arbeitgeber/-innen.

Maßnahmen die wesentlich zur Positionierung als attraktiver Arbeitgeber (Employer Branding) beitragen.

Die wichtigsten Aussagen einer aktuellen Studie die am 19. März vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend präsentiert wurde:

Wichtigkeit von familienfreundlichen Maßnahmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

o 57 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage neue familienfreundliche Maßnahmen eingeführt haben

Motive für familienfreundliche Maßnahmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

o 87 Prozent der Unternehmen geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen „sehr viel“ oder „viel“ zu einer hohen Motivation, Identifikation und Mitarbeiterzufriedenheit beitragen

o Der ökonomische Nutzen, wie die Erhöhung der Leistungsbereitschaft, die Bindung der Mitarbeiter/-innen an das Unternehmen oder Qualitätssteigerung spielt dabei eine große Rolle

o Den Unternehmen ist es wichtig, gerade in Krisenzeiten ein positives Umfeld zu schaffen und den Mitarbeiter/-innen zu vermitteln, dass es dem Unternehmen trotzdem gut geht

Beitrag von familienfreundlichen Maßnahmen zu einer positiven Ertragslage

o 65 Prozent der Unternehmen geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen “sehr viel” oder “viel” zu einem guten Umsatz bzw. einer positiven Ertragslage beitragen

Stellenwert von familienfreundlichen Maßnahmen in näherer Zukunft

o 92 Prozent geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen einen “sehr hohen” bzw. “hohen” Stellenwert haben werden

o Vor allem bei jungen Mitarbeiter/-innen, die neu ins Unternehmen einsteigen, haben familienfreundliche Maßnahmen einen hohen Stellenwert

Beispiele für familienfreundliche Maßnahmen

o Verschiedene Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Teilzeit, Jahresarbeitszeit, etc.)

o Telearbeit bzw. Home-Office

o Familienfreundliche Urlaubsplanung

o Gesundheits- und Fitnessprogramme

o Karenzmodelle

o Wiedereinstiegspläne

o Schulungspläne für Mitarbeiter/innen in Teilzeit

o Karriere-Kompetenzzentrum für Frauen in Führungspositionen

o Kindergärten und andere soziale Einrichtungen

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Das “offene” Unternehmen – als Modell der Zukunft

Montag, 01. Februar 2010

verschieden

Axel Gloger hat auf seinem Blog über_morgen ein interessantes Modell vorgestellt. Das Modell des offenen Unternehmens mit all seinen (möglichen) Erfolgsfaktoren.

In solchen Unternehmen wird das Wissen und die Weisheit der VIELEN in der Unternehmenspraxis genutzt. Nun, was ist genau damit gemeint:

  1. Offenheit. Das Unternehmen ist eine Organisation, deren Außenmauern sehr durchlässig sind. Externe Ideen und Wissenskapital wird hineingelassen – und die Firma profitiert davon.
  2. Wissensteilung. Geheimniskrämerei ist out. Jeder Außenstehende (Kontakt) wird in den betrieblichen Info-Fluss mit einbezogen. Es gibt kaum noch Unterschiede zwischen angestellten und “freien” Mitarbeitern. WISSEN wir geteilt!
  3. Verlängerte geistige Werkbank. Arbeit wird außerhalb der Organisation erledigt, weil draußen das Angebot an geeigneten Partnern viel größer ist, als intern.
  4. Peering statt Hierarchie. Die Verhaltensweise lautet: Schaffe Werte mit Leuten, die du gerade erreichen kannst. Durch gleichrangigen Datenaustausch erfolgreich sein. Ein paar Mails an die richtigen Experten und schon steht die horizontale Zusammenarbeit ohne Chef. Diese Zusammenarbeit ist deshalb erfolgreich, weil sie die Kräfte der Selbstorganisation nutzt.
  5. Der Kunde als Produzent. Die Grenzen zwischen Hersteller auf der einen und Konsumenten auf der anderen Seite verwischen. Beispiele aus der Praxis zeigen wie Nutzen auch Autoren sind (Wikipedia) oder Anbieter gleich Nachfrager (ebay).

Eines ist bei diesen “offenen” Unternehmen aber klar. Auf die Verantwortlichen in der jeweiligen Firma warten dabei im täglichen “Vorleben”  große Herausforderungen. Denn die Unternehmenskultur in solchen Firmen muss eine völlig andere sein, als sie in den meisten Organisationen derzeit vorherrscht.

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Ist Ihre Kommunikation dialogorientiert?

Freitag, 22. Januar 2010

Die Kommunikation im Unternehmensbereich befindet sich in einem radikalen Wandel. Sie entwickelt sich von einer Einbahnstraße in eine Schnellstraße mit starkem “Gegenverkehr”.

Social Media

Trotzdem glauben noch immer viele Firmenchefs, dass die Kunden nur zuhören müssen, wenn das Unternehmen “spricht”.

Fast jedes Unternehmen verfügt zwar (weiterlesen…)

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Tipps für die Personalsuche und Personalsauswahl

Samstag, 21. November 2009

Nachdem eine wichtige Säule von Menschen im Vertrieb die Suche und Auswahl von Führungskräften und Verkaufstalenten im Vertrieb darstellt, möchte ich heute einige Tipps für die Personalsuche und Personalauswahl geben:

  1. Personalmarketing ernst nehmen: Denn qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind die Grundlage für einen nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.
  2. Eigene Potentiale im Unternehmen ausschöpfen: Erfolgreiches Personalmanagement beginnt im eigenen Unternehmen. Augen auf Mitarbeiter, die täglich wertvolle Beiträge im Unternehmen leisten.
  3. Gezielte Öffentlichkeitsarbeit nützen: Strategische Markenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit sinnvoll kombinieren und betreiben. Transparente und glaubwürdige Kommunikation nach Innen und Außen.
  4. Zielgruppen ins Auge fassen. Nicht mit Schrott auf alles schießen was sich bewegt, sondern gezielt jene Talente ins Korn nehmen, die man sucht und die Aktivitäten darauf abstimmen.
  5. Genaue Anforderungsprofile erstellen, bevor Sie auf dem Arbeitsmarkt aktiv werden.
  6. Querdenkerische Ansätze wählen: Das Medienverhalten hat sich geändert. Verwenden Sie nicht nur Stellenanzeigen in Tageszeitungen. Denken Sie an die vielen Möglichkeiten des WEB 2.0.
  7. Die Personalauswahl ist wichtiger als die Personalsuche. Scheuen Sie sich nicht gerade dabei einen Personalmanagement-Spezialisten zu Rate zu ziehen.
  8. An das “Employer Branding” denken: Mit dem Bewerbungsgespräch werben Sie auch für Ihr Unternehmen. Mit jedem Bewerbungsgespräch stärken Sie auch Ihre Marke.

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Resignation im Job

Donnerstag, 03. September 2009

Der neueste Arbeitsklima Index der österreichischen Arbeiterkammer zeigt, dass viele Arbeitnehmer nicht mehr daran glauben, dass sich ihre Arbeitsumstände verbessern könnten.  Gerade in Krisenzeiten keine besonders gute Aussichten für viel Unternehmen. Denn Resignation ist immer mit Demotivation verbunden.

 

Und genau die brauchen wir jetzt am wenigsten.  Ganz besonders im Verkauf!

 

Weitere signifikante Erkenntnisse der Studie:

 

  • Jede(r) Zehnte resigniert im Job
  • Die Resignation steigt mit der Beschäftigungsdauer
  • Die Resignation steigt mit niedrigem Bildungsniveau
  • Resignierte bleiben und zeigen keine Wechselbereitschaft
  • Bei 20 Prozent der Arbeitnehmer/-innen, die mit ihrer Arbeit sehr unzufrieden sind, besteht der Wunsch nach einem Wechsel des Unternehmens.

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Vertrauen – die Währung der Zukunft

Freitag, 03. Juli 2009

Beim Warten auf meine Frau schlenderte, ich letzten Samstag durch ein Einkaufszentrum und schaute auch in einer Buchhandlung vorbei.  Ich hatte eigentlich nicht vor ein Buch zu kaufen, aber bei den aktuellen Neuheiten ist mir ein Titel ganz besonders ins Auge gestochen. “SCHNELLIGKEIT DURCH VERTRAUEN” von Stephen M. R. Covey. Das musste ich haben! Gesagt getan, schon war es gekauft.

 

Und ich habe es nicht bereut. Das ganze Wochenende wurde gelesen und gelesen und gelesen …

 

Um was geht es in diesem Buch?

Stephen M.R. Covey, Mitbegründer der Beratungsfirma CoveyLink Worldwide beschreibt darin, dass Vertrauen die wichtigste Führungskompetenz in unserer globalen Wirtschaft ist. Er räumt dabei mit der Vorstellung auf,  Vertrauen sei soft, nicht messbar und nur langsam zu gewinnen. In vielen praktischen Beispielen zeigt er auf (und beweist es auch), dass Vertrauen ein extrem wichtiger ökonomischer Faktor ist und was man tun kann um es systematisch aufzubauen.

 

Sein Tenor: VERTRAUEN MACHT ORGANISATIONEN SCHNELLER UND PROFITABLER.

 

Die schlüssige Formel dahinter lautet: Wenn das Vertrauen abnimmt, sinkt auch die Schnelligkeit und gleichzeitig steigen die Kosten:

 

↓ Vertrauen = ↓ Schnelligkeit  ↑ Kosten

 

Wenn das Vertrauen aber wächst, steigt auch die Schnelligkeit und die Kosten sinken!!!

 

↑ Vertrauen = ↑ Schnelligkeit  ↓ Kosten

 

Mit diesem Buch spricht mir Covey aus der Seele. Ich empfehle es ganz besonders allen “Kontrollfreaks”, “Patriarchen”, “Negativdenkern” und “Hierarchieliebenden”.

 

Viel Spass beim Lesen!

 

 

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