Archiv für die Kategorie ‘Internal Branding’

seller branding

Donnerstag, 19. Februar 2009

der 1. österreichische verkaufskongress ist geschichte. experten zum thema vertrieb haben referiert, diskutiert und analysiert. 

 

ich hatte erstmals die gelegenheit SELLER BRANDING vor fachleuten der wirtschaft und dem universitären bereich zu präsentieren. 

 

seller branding ist die authentische und am markt wirksame, interne und externe positionierung als attraktiver arbeitgeber im vertrieb. überzeugen sie sich von seller branding, ich freue mich auf viele kommentare!

 

 

Seller Branding – Positionierung als attraktiver Arbeitgeber im Vertrieb

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kostprobe

Mittwoch, 14. Januar 2009

auch durch den letzten beitrag animiert will ich hier ein erlebnisbericht schreiben. ich sitze gerade in einem wiener starbucks café. es ist ein stinknormaler wochentag, draußen schneit´s gerade leicht, keine besondere freuquenz, keine besondere aktivitäten rund herum. amerikanische kaffeekette mit anonymen mitarbeiterinnen, die sich wechseln wie bälle in einem champions league spiel. routine, langeweile, alltag, man könnte fast auf gedanken über die krise kommen.

plötzlich sehe ich eine kellnerin mit einem tablett voll mit winzig kleinen roten pappbechern auf den gang hinausgehen. “vanilla winter shots” heissen die kleinen dinge, und offenbar schmecken sie auch, denn sie gehen weg wie die warmen semmeln. die leute bleiben stehen und plaudern. einige von ihnen gehen gleich ins lokal und bestelle sich einen großen becher.

aber darum geht es auch gar nicht. DIE TRISTESSE IST WEG! plötzlich ist aktivität da, freude, vitalität, freundlichkeit. es tut sich was. und dass daraus auch umsatz wächst ist allen klar, zumindest uns die diesen blog lesen und schreiben. für mich ist jedoch wichtig darauf hinzuweisen: die freude kommt nicht vom umsatz! die hat erst den umsatz möglich gemacht. freude und begeisterung waren die triebfeder fürs TUN und nicht jammernd sitzenbleiben. nebenbei haben sich alle beteiligten viel wohler gefühlt…..ach, wie einfach es gehen kann…..

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was auch im vertrieb bewegt

Montag, 12. Januar 2009

wie ihr vielleicht unseren blogbeiträgen entnehmen könnt, sind wir oft auch querdenker im vertrieb. neben meinem lieblingsautoren tom peters und guy kawasaki, lese ich sehr gerne auch förster & kreuz.  

 

die beiden businessquerdenker haben wieder einmal eine tolle idee gehabt. so haben sie ein manifest verfasst, das gerade in der momentanen wirtschaftssituation jene denkensweise anspricht, an der sich die politiker, die medien, die manager, ja jeder einzelne, ein beispiel nehmen sollte.  die 10 punkte dieses manifests  bewegen die wirtschaft, ganz besonders aber auch den vertrieb. denn bedenke, frei nach isabel allende: “du allein bist der erzähler deiner eigenen geschichte!”  

Förster & Kreuz | Das Manifest: Was uns bewegt!

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sind wir im kindergarten???

Dienstag, 23. Dezember 2008

das ist jetzt bewusst keine weihnachtsgeschichte, denn die gibt es eh schon zum überfluss. ich will lieber über eine kleine geschichte berichten, die mich zum nachdenken angeregt hat. und wer will, kann es auch als x-mas story auffassen.

meine kleine tochter, flora, hat im herbst im kindergarten begonnen. der kindergarten ist kurz davor in neue räumlichkeiten gesiedelt, schöne weite räume und ein wunderschöner großer garten mit alt gewachsenen bäumen. nach einigen tagen der eingewöhnung äußerten sich manche eltern aber kritisch: im garten waren noch keine spielsachen, denn die lieferung war spät dran, die kinder hatten im garten nichts als wiese, bäume und sonne.

die kindergärtnerin war aber ganz ruhig. sie hat gemeint, nichts ist besser für die eigene krativität der kinder, als so ein spielplatz, wo nicht die von erwachsenen vorgefertigten rutschen, schaukeln, und allerlei spielzeuge vorgegeben sind. und tatsächlich, ich habe es mit angeschaut. die kinder waren nicht 10 sekunden ohne beschäftigung, sie sind in 100 rollen hineingeschlüpft und waren selbstunterhalter – glücklich ohne die spielgeräte, ohne die “prozessplanung” von oben.

wochen später kam in mir die frage hoch: in welchem unternehmen können denn wir verkäufer uns noch selbst entfalten? im heutigen CRM gesteuerten und reporting verseuchten umfeld werden die freiräume laufend kleiner, dieses kreativumfeld schrumpft wie der regenwald in indonesien. und das ist in meinen augen nichts anderes, als ein sagenhaftes vergeuden von talent und energie, dinge die in uns stecken aber nur dann an die oberfläche kommen, wenn man es zulässt.

das individuum und das damit verbundene individuelle arbeiten, der eigene stil, der geht verloren, gebraucht (und in den schulen produziert) werden rekruten, befehlsempfänger und menschen, die nichts hinterfragen. traurig. denn nach wie vor ist die begeisterung das, was in allen belangen einen mehrwert verursacht und rekruten begeistern sich nicht oft – wofür auch….

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URGENT / eu-kommission braucht brandingexperten

Sonntag, 07. Dezember 2008

ich bin ein absolut überzeugter europäer, ein anhänger der eu mit allen fehlern und problemen. das will ich voraus schicken. und umso mehr tut es weh, wenn es immer wieder zu diversen kritikpunkten kommt, die zweiffellos gerechtgfertigt sind. die eu-kommission braucht drindend ein branding, nämlich in allen richtungen: eine marke nach außen, eine marke nach innen, und allen voran auch ein durchgezogenes brand behaviour projekt.

 

zuletzt konnte ein mittlerer beamter für schlagzeilen sorgen, der den kaffee auf der obersten etage in ein labor schickte, da er ihm schlicht und ergreifend nicht schmeckte. das ergebnis war katastrophal, man konnte diverse schwermetalle feststellen, der kaffee war nicht nur ungeniessbar, sondern krebserregend. hm, lecker! das brisante daran ist in dem fall aber nicht die gesundheitsrelevante seite der geschichte (angeblich ist das wasser in brüssel schuld, oder doch die maschine?). der kaffee stammt aus nagelneuen kaffeemaschinen der italienischen luxuskaffee-maschinenproduzenten le ciambali – man sieht diese maschinen in großen und mondänen cafés all over the world. eine maschine kostet knapp € 10.000,-, die kommission bestellte aber gleich 10 davon (um die internen kaffeewege zu sparen, vielleicht?).

 

ich denke, um das vernichtende bild in der außenwirkung zu sehen, braucht man ledglich ein wenig hausverstand. offenbar geht einem dieser aber verloren, wenn man in eine gewisse position kommt.

die lösung kann ein professionelles und konsistentes branding sein. leute außerhalb vom politik-zirkus, die erzählen, was man tun soll, damit man ein gewünschtes bild im publikum erhält. und daraus dann abgeleitet, wie man sich zu benehmen hat, damit man diesem bild auch gerecht wird. wir stellen uns zur verfügung!!!! (übrigens: auf der krisensitzung der g-8 über ein gemeinsames vorgehen gegen die wirtschaftskrise servierte man rotwein um € 500,- pro flasche. auch nicht ganz geschmackvoll…)

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wie weit geht authentizität?

Montag, 01. Dezember 2008

zuletzt hatte ich im rahmen eines workshops eine kleine diskussion. wir haben über markengerechtes verhalten gesprochen, über die erwartungen von kunden einer premium marke gegenüber und all jenen, die diese marke offiziell vertreten. und da sind natürlich viele kleinen mosaiksteine aufgetaucht, die allesamt ein großes bild ergeben haben.

 

unter anderem wurde erzählt, dass man ja in der freizeit “die arbeitsmarke” wieder ablegen kann, den anzug ausziehen, die sätze wieder etwas schlampiger formulieren, und über manche erzkonkurrenten das sagen, was man sich wirklich denkt. so ist einem kollegen im lebensmittelgeschäft plötzlich einer seiner besten kunden gegenüber gestanden: unser held war unrasiert und verschwitzt, denn er kam nur kurz von seiner wohnung herunter um semmeln (=brötchen) zu kaufen. er hatte seine hauspatschen an. ihm war das sehr unangenehm, obwohl der kunde keinerlei aussagen in diese richtung getätigt hat. dieser auftritt hätte in seiner offiziellen funktion sicherlich nicht zu seinem ruhm gereicht, aber: hat man denn nicht auch ein anrecht auf eine inoffizielle lebensphase? wie weit lässt man die regeln der arbeit (oder eines arbeitgebers…?) auch in die spärlich verbleibende freizeit hineinregieren? wo verläuft hier eine sinnvolle und für beide seiten vertretbare grenze?

 

im grunde muss man zuerst sagen, authentizität ist ja eine sehr individuelle angelegenheit, denn in erster linie muss man ja zu sich selbst stehen. wenn das persönliche paradigma nicht mit dem der firma, wo man arbeitet, zusammenpasst, ist der fehler woanders passiert und es wird nicht gut möglich sein, diese zwei ebenen mit zwang oder aus falsch verstandener loyaität zueinander zu führen. anders ist die sache aber dann zu beurteilen, wenn der wille zwar da ist, sich anzupassen, aber die einsicht fehlt, dass es notwendig wäre. solche fälle erlebe ich leider auch sehr oft, wobei hier in erster linie das auftreten in der arbeitszeit von mir gemeint ist. dann ist handlungsbedarf gegeben, entweder durch den vorgesetzten (teilweise problematisch aufgrund des hierarchieverhältnisses), oder durch einen externen berater oder coach.

 

und abschließend will ich sagen: wenn einem die premium marke (und eine positiv verstandene premium orientierung) so richtig ins fleisch übergeht, dann wird es auch nicht passieren, dass man mit hauspatschen einkaufen geht, denn dann ist es einem ja selbst ein bedürfnis JEDERZEIT diese orientierung zu leben. nicht der arbeit, sondern der eigenen werteskala wegen.

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begeisterung als strategie

Montag, 01. Dezember 2008

wieviele brand manager haben sie in ihrem unternehmen?

 

die meisten antworten mit: “einen“. die richtig guten unternehmen aber würden diese frage mit folgenden satz beantworten: “alle die mit unseren kunden kontakt haben!” eigentlich sollte es keinen zweifel daran geben, dass die mitarbeiter des unternehmens auch als botschafter der eigenen marke fungieren. nur leider zeigen sehr viele studien, dass den meisten mitarbeitern das eigene unternehmen egal ist. von begeisterung schon gar keine spur.

 

“begeisterung entsteht, durch eine dauerhafte, dialogorientierte horizontale und vertikale markenkommunikation mit allen mitarbeitern, die durch konsequentes und authentisches vorleben aller vorgesetzten, in jeder situation, erlebbar ist!”

 

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