Archiv für die Kategorie ‘Mitarbeiterführung’

Menschen im Management – Mission Beratung 3.0

Freitag, 20. Januar 2012


Das Management, wie wir es heute kennen, stößt immer häufiger an seine Grenzen. Das Paradigma des Industriezeitalters mit Hierarchie, Kontrolle und Primat der Interessen der Anteilseigner ist nicht mehr zeitgemäß.

Die Welt von heute ist durch gegenseitige Abhängigkeiten (siehe Finanzkrise) geprägt. Daher werden und müssen sich in Zukunft auf Kooperation basierende Systeme gegen Systeme, die von Konkurrenzbeziehungen geprägt sind, durchsetzen.

Neue Geschäftsmodelle basieren in zunehmendem Maße auf Netzwerken und sozialen Aspekten, die neue Werte schaffen, sowie auf Formen von sozialer Produktion, die organisatorische Grenzen überwinden.

In diesem Umfeld ist das klassische Management und die dabei vorherrschende Managementkultur, die auf der Ausübung positionsbedingter Machtbefugnisse und auf Angst basieren, ineffektiv und kontraproduktiv.

Das Ziel des neuen Beratungsnetzwerks „Menschen im Management“ besteht darin, den Faktor  Mensch“ in allen KMU´s noch stärker zu verankern. Dabei strebt man ein Ziel an, das der menschlichen Natur entspricht. Den Faktor Mensch in der Unternehmensberatung für Unternehmen betonen, nicht ausmerzen.

Menschen im Management” hat einige Forderungen an das Management formuliert, die den Beratungsansatz, sowie die Beratungsinhalte der Managementberatung am besten unterstreichen:

  1. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Führungskräfte auch gesellschaftlich relevante und ehrenwerte Ziele verfolgen
  2. Beseitigen Sie die lähmende Wirkung formaler Hierarchien
  3. Reduzieren Sie Angst im Unternehmen und schaffen Sie Vertrauen und Transparenz
  4. Entwickeln Sie ein Kontrollsystem Gleichgestellter
  5. Natürliche Hierarchien erfordern natürliche Führungspersönlichkeiten, die auch ohne formale Autorität mobilisieren können.
  6. Fördern und nutzen Sie Vielfalt in allen Bereichen
  7. Überdenken Sie permanent Ihre Strategien
  8. Unterteilen Sie Ihre Organisation in kleinere Einheiten
  9. Reduzieren Sie den Einfluss der Vergangenheit
  10. Verteilen Sie die Verantwortung auf viele Schultern
  11. Entwickeln Sie ganzheitliche Leistungsindikatoren
  12. Entwickeln Sie nachhaltige Anreizsysteme
  13. Gehen Sie mit Informationen demokratisch um
  14. Fordern Sie die Rebellen und Querdenker – entwaffnen Sie die Ewiggestrigen
  15. Fördern Sie die Fantasie und Kreativität Ihrer Mitarbeiter
  16. Richten Sie die Sprache und Praxis des Managements auf Menschen aus

In unseren nächsten Blogbeiträgen werden wir verstärkt auf die die einzelnen Punkte eingehen und die Managementberatung “Menschen im Management” näher vorstellen.

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Faktor Talent

Samstag, 17. Dezember 2011

Wir, von Menschen im Vertrieb, sind überzeugt, dass man VERKAUFEN nicht lernen kann.

Gute Verkäufer brauchen ein solides Fundament an besonderen Persönlichkeitseigenschaften, anders ausgedrückt, sie brauchen den FAKTOR TALENT, um erfolgreich zu sein. Natürlich muss dieser Faktor auch laufend trainiert und weiterentwickelt werden.

Dem FAKTOR TALENT widmet die Zeitschrift “Harvard Business Manager”, in der aktuellen Ausgabe, ihre Titelgeschichte. Der interessante Beitrag beantwortet unter anderem die Frage: “Erkennen Sie ein Spitzentalent, wenn Sie es sehen?”

5 Fragen, die beschreiben, was es heute bedeutet eine Führungspersönlichkeit mit großem Einfluss zu sein:

1. Warum sollten Toptalente mit Ihnen zusammen-arbeiten wollen? Erfolgreiche Unternehmer, wie z.B. Steve Jobs einer war, umgeben sich mit außerordentlich begabten Verkäufern, Designern, Händlern und Ingenieuren. Denn sie verstehen, dass nicht in erster Linie Geld oder Status die talentiertesten Leistungsträger antreiben. Tolle Leute wollen an spannenden Projekten arbeiten. Sie wollen sich als Toptalente fühlen. Ganz einfach gesagt, wollen die wirklich guten Mitarbeiter das Gefühl haben, Teil von etwas Großem sein – und sie wollen, “wahnsinnig gut” werden.

2. Erkennen Sie ein Spitzentalent, wenn Sie es sehen? Es ist viel einfacher, die richtige Art von Führungskraft zu sein, wenn in einem Unternehmen die richtigen Leute arbeiten. Betrachten Sie die besten Unternehmen der Welt und Ihnen wird klar, wie viel Zeit und Energie Führungskräfte für die Auswahl der Mitarbeiter verwenden. Die Organisationen der einzelnen Unternehmen mögen sich unterscheiden, aber das grundlegende Prinzip ist immer das gleich: Wenn es um die Beurteilung von Talent geht, zählt Charakter  viel mehr als Zeugnisse.

Seien Sie wählerisch bei den Menschen, die für Sie arbeiten dürfen!

3. Finden Sie auch Topleute, die nicht sowieso nach Ihnen gesucht haben? Es ist eine altbekannte Tatsache, die häufig vergessen wird: Die talentiertesten Leute arbeiten (weiterlesen…)

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Vom Verkaufsleiter zum Verkaufscoach

Samstag, 22. Oktober 2011

Führen und Coachen sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Wer eine guter Verkäufer ist, ist noch lange kein guter Verkaufsleiter und wer eine Führungskraft ist, ist noch lange kein guter Coach. Doch gerade, wer als Führungskraft Vertriebsmitarbeiter gezielt weiterentwickeln möchte, benötigt eine entsprechende Sozialkompetenz und die passende Methodenkompetenz.

Zwei erfahrene Autoren (Hans A. Hey und Alexandra Hey)  legen dazu ein äußerst nützliches und lesenswertes Buch mit praxiserprobten Werkzeugen und Anregungen vor. Checklisten, Auswertungsbögen, Tipps und Fallbeispiele sind für den eigenen Einsatz als Verkaufsleiter direkt anwendbar.

Ein Training in lebendigem Dialog, ungezwungen und ohne “Besserwissercharakter.”

Die Bestellmöglichkeit dieses Buches gibt es bei Amazon.

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Idealkandidat gesucht!

Dienstag, 30. August 2011


Sie suchen einen neuen Mitarbeiter? Ein TopVerkäufer sollte es sein? Und natürlich bedienen Sie sich der Unterstützung eines Personalvermittlers, oder?

Denn Sie erhoffen sich dadurch den Idealkandidaten zu finden. Doch nicht selten sind es gerade die sogenannten “etablierten” Personalberater, die bei der Auswahl wie ein Roboter funktionieren: Sie suchen nach der risikoärmsten und damit oft nur mittelmäßigsten Lösung!

Ein Studium, viele Jahre erfolgreiche (natürlich nachweisbare – die Frage ist nur wie?) Verkaufserfahrung, wenn möglich zwei (besser drei) Fremdsprachen und selbstverständlich aus der gleichen Branche muss er sein!
Mit einem solchen Kandidaten, glauben viele Personalberater, kann man nichts falsch machen (sofern sie diese eierlegende Wollmilchsau überhaupt finden).

Doch genau hier liegt der Fehler! Wer nur Fehlgriffe vermeiden will, übergeht die wirklichen Spitzenverkäufer! Jene Querdenker, die aus völlig anderen Branchen kommen, die eine Dynamik und Begeisterung für ihre Verkaufstätigkeit entwickeln, von der Sie nur träumen. Verkäufer mit Herz und Talent, auch wenn der Lebenslauf einige Ecken und Kanten aufweist.

Die wirklich guten Personalberater für den Vertrieb (im Idealfall auch Spezialisten im Vertrieb) suchen nach wirklichen Verkaufstalenten, auch nach unbequemen und solchen mit scharfen Kanten.

Denn bedenken Sie: wer bei der Auswahl nichts riskiert, riskiert Mittelmaß! Wie sagte schon Johann Wolfgang v. Goethe: “Mittelmäßigkeit ist von allen Gegnern der schlimmste!”

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Wie kundenorientiert sind Ihre Vertriebs-MitarbeiterInnen?

Montag, 15. August 2011


Die Kundenorientierung im Verkauf ist doch selbstverständlich, werden Sie sagen. Leider sehr oft nicht.

Immer wieder lernen wir in unseren Beratungsprojekten VertriebsmitarbeiterInnen kennen, die alles sind – außer kundenorientiert! Wie können Sie als Führungskraft diese Kundenorientierung bei Ihren Mitarbeitern erkennen und vor allem wie können Sie etwaige Veränderungen (z.B. nach Coachingmaßnahmen) messen.

Ermitteln Sie gemeinsam mit Ihren VertriebsmitarbeiterInnen Kennzahlen und definieren Sie Ziele, in welchen Bereichen Sie besser werden wollen.

Mögliche Kennzahlen:

1. Pünktlichkeit: Bestimmen Sie, dass bei absehbaren Verspätungen eine Benachrichtigung der Kunden zu erfolgen hat. Diese Benachrichtigungen gehen Ihnen als Kopie zu. Auf diese Weise können Sie Fehlentwicklungen schnell erkennen und (zum Beispiel durch den Einsatz von Aushilfen oder die Anordnung von Überstunden) gegensteuern.

2. Produkt-Reklamationen: Kundenorientierung ist dann gegeben, wenn der Kunde zurückkommt und nicht die Ware. Vermeiden Sie verärgerte Kunden und unnötige Kosten und setzen Sie eine bessere Planung durch. Sind die Reklamationen durch Qualitätsmängel bedingt, setzen Sie in der Produktion an.

3. Kommunikation: Bieten Sie Ihren Kunden per Telefon, EMail, schriftlich, per Internet und auch persönlich die Möglichkeit mit Ihrem Unternehmen, einfach Kontakt aufzunehmen? Können Kunden wirklich über diese Kommunikationskanäle einfach in Kontakt treten? Wie oft muss ein Kunde anwählen, bis eine Leitung frei ist? Wie lange hängt ein Anrufer in der Warteschleife? Innerhalb welcher Zeit werden Briefe und E-Mails beantwortet? Wie freundlich werden die Telefonanrufe entgegen genommen?

4. Aufträge: Natürlich kann nicht jedes Angebot, das Ihre Mitarbeiter Interessenten vorlegen, zum Erfolg führen. Ermitteln Sie deshalb die Abschlussquote (Anzahl der Aufträge im Verhältnis zu Angeboten) Ihrer Vertriebsmitarbeiter. Setzen Sie dann Ziele und kontrollieren Sie diese regelmäßig. Durch individuelles Vertriebscoaching Ihrer Mitarbeiter können Sie die Abschlußquote verbessern.

5. Beschwerden: Die Anzahl der Beschwerden ist natürlich ein gutes Indiz dafür, wie zufrieden oder unzufrieden Ihre Kunden sind. Ermuntern Sie Ihre Mitarbeiter deshalb, „Verbesserungsvorschläge“ von Kunden weiterzuleiten, und erkennen Sie diese auch an bzw. reagieren Sie darauf.

Quelle: VerkaufsManagement aktuell

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SEMCO – das etwas andere Unternehmen

Sonntag, 01. Mai 2011

Seit Jahren schauen weltweit Manager fassungslos auf die  Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben, widerspricht allem was an den renommierten Wirtschaftsuniversitäten gelehrt wird und allem was sie bis jetzt erlebt haben. Semco eine Unternehmensgruppe  aus Sao Paolo in Brasilien, ist ein industrieller Hersteller von Analgen und Maschinen, wie z.B. Ölpumpen, Schiffsausrüstungen und Komponenten für Klimaanlagen.

Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

Ricardo Semler, ist der Geschäftsführer und Mehrheitseigner von Semco International, einem brasilianischen Unternehmen, das durch seine radikale Demokratisierung bekannt geworden ist. Unter Semlers Leitung stieg der Umsatz von 4 Millionen US-Dollar im Jahr 1982 auf 212 Millionen 2003. Die Anzahl der Beschäftigten (weiterlesen…)

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