Archiv für die Kategorie ‘Seller Branding’

Tipps für eine kurze Zielgruppenanalyse

Montag, 19. Juli 2010

Die wichtigsten Faktoren des erfolgreichen Vertriebs sind neben den Menschen, der Marke und dem Schagzahlmanagement auch eine exakte Zielgruppenanalyse. Wir haben versucht die 10 wichtigsten Fragen für die Durchführung einer Zielgruppenanalyse aufzulisten:

  1. Wer kauft bisher unser Produkt?
  2. Welcher wichtige Bedarf wird mit unserem Produkt oder Dienstleistung bei den Kunden gedeckt (z. B. Existenzbedarf oder Luxusgüter)?
  3. Was wissen wir über unsere Kunden genau (z. B. Alter, Einkommen, Motive, Interessen)?
  4. Wie kommen wir an weitere nützliche Informationen heran?
  5. Gibt es bereits positive oder negative Erfahrungen mit dieser Zielgruppe?
  6. Wie schätzt die Zielgruppe unser Angebot ein?
  7. Welche Gefühle löst unser Angebot aus?
  8. Gibt es zusätzliche Wünsche an uns?
  9. Wer oder was beeinflusst die Kaufentscheidung unsere Kunden?
  10. Warum kaufen Kunden auch bei der Konkurrenz und nicht nur bei uns?

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Familienfreundliche Unternehmen meistern die Krise besser

Sonntag, 21. März 2010

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Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zahlen sich für Unternehmen betriebswirtschaftlich aus. In Unternehmen, in denen Maßnahmen in diese Richtung gesetzt werden, können die positiven Auswirkungen klar an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen (Motivation, Fehlzeiten, Fluktuation, Rückkehrquote nach Karenz etc.) abgelesen werden. Nicht nur die Arbeitnehmer/-innen profitieren, sondern auch die Arbeitgeber/-innen.

Maßnahmen die wesentlich zur Positionierung als attraktiver Arbeitgeber (Employer Branding) beitragen.

Die wichtigsten Aussagen einer aktuellen Studie die am 19. März vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend präsentiert wurde:

Wichtigkeit von familienfreundlichen Maßnahmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

o 57 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage neue familienfreundliche Maßnahmen eingeführt haben

Motive für familienfreundliche Maßnahmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

o 87 Prozent der Unternehmen geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen „sehr viel“ oder „viel“ zu einer hohen Motivation, Identifikation und Mitarbeiterzufriedenheit beitragen

o Der ökonomische Nutzen, wie die Erhöhung der Leistungsbereitschaft, die Bindung der Mitarbeiter/-innen an das Unternehmen oder Qualitätssteigerung spielt dabei eine große Rolle

o Den Unternehmen ist es wichtig, gerade in Krisenzeiten ein positives Umfeld zu schaffen und den Mitarbeiter/-innen zu vermitteln, dass es dem Unternehmen trotzdem gut geht

Beitrag von familienfreundlichen Maßnahmen zu einer positiven Ertragslage

o 65 Prozent der Unternehmen geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen “sehr viel” oder “viel” zu einem guten Umsatz bzw. einer positiven Ertragslage beitragen

Stellenwert von familienfreundlichen Maßnahmen in näherer Zukunft

o 92 Prozent geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen einen “sehr hohen” bzw. “hohen” Stellenwert haben werden

o Vor allem bei jungen Mitarbeiter/-innen, die neu ins Unternehmen einsteigen, haben familienfreundliche Maßnahmen einen hohen Stellenwert

Beispiele für familienfreundliche Maßnahmen

o Verschiedene Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Teilzeit, Jahresarbeitszeit, etc.)

o Telearbeit bzw. Home-Office

o Familienfreundliche Urlaubsplanung

o Gesundheits- und Fitnessprogramme

o Karenzmodelle

o Wiedereinstiegspläne

o Schulungspläne für Mitarbeiter/innen in Teilzeit

o Karriere-Kompetenzzentrum für Frauen in Führungspositionen

o Kindergärten und andere soziale Einrichtungen

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Optimieren Sie Ihre Kundenbesuche

Dienstag, 09. März 2010

Warum weniger Kundenbesuche oft mehr bringen!

Die optimale Zahl von Besuchern pro Kunde ist einer der wesentlichen (wirtschaftlichen) Faktoren für Erfolg im Vertrieb. Wenn Sie einen Kunden zu oft besuchen, kostet es nicht nur unnötig Geld, sondern es nervt auch den Kunden. Die Folge daraus sind keine weiteren Mehrverkäufe.

Mittels dem einfachen Berechnungssystems Net Promoter Score (NPS) können Sie Ihre Besuche genau so steuern, dass Sie keinen Kunden zu viel besuchen. Gleichzeitig finden Sie genau jene Kunden, die am meisten kaufen!

Wie funktioniert das System?

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(weiterlesen…)

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Das Mädchen von nebenan!

Samstag, 16. Januar 2010

Seit über einem Jahrhundert pflegt die Firma Aubade Paris die starken Werte der Sinnlichkeit, Kreativität, des geheimen Einverständnis und Wagemuts. Sie entwirft innovative Kollektionen von Unterwäsche und Dessous für Frauen, die Eleganz und Tragekomfort miteinander verbinden.

Das Unternehmen hat seine neue Homepage http://www.frenchartofloving.com mit einem sehr sympathischen Video im Netz auf YouTube verbreitet. Einfach eine schöne Idee (besonders Männer sollten sich diese “Fantasien” ansehen).

via: Besserwerberblog

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Bewerberauswahl als Schlüssel zum Erfolg

Dienstag, 12. Januar 2010

Bewerber

Die Jagd nach den Alleskönnern, den perfekten Bewerbern, ist nicht nur teuer, sondern bringt die Unternehmen im Vertrieb nicht wirklich weiter, sagt die US-Psychologin Angelika Duckworth. Das Ergebnis ihrer Studie zeigt, dass “Multi-Talente” zwar sehr intelligent sind, beruflich aber oft unentschlossen sind und dadurch ihre Arbeitgeber sehr häufig wechseln.

Unsere Erfahrungen zeigen ein ähnliches Bild. Die absoluten Super-Verkäufer, die es ohne Zweifel gibt, sind meistens nicht die perfekten Bewerber, nicht die super intelligenten Absolventen von diversen Hochschulen und nicht die “Multi-Talente” (weiterlesen…)

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H&M schädigt eigene Marke

Freitag, 08. Januar 2010

H&M

Scharfe Proteste gegen H&M, insbesondere in den Sozialen Netzwerken, bringen den Weltkonzern in einen Argumentationsnotstand. Obwohl New York einen der kältesten Winter erlebt und  viele Obdachlose auf den Straßen frieren, vernichtet der Kleiderkonzern nicht verkaufte Kleidung und wirft sie in den Müll.

Für einen Markenberater, der bei der Positionierung einer Marke immer den ganzheitlichen und nachhaltigen Aspekt in den Mittelpunkt stellt, ist das natürlich ein perfektes “Negativbeispiel”. Genau so kann man eine mühsam, meistens mit viel Geld (in klassische Medien investiert) aufgebaute Marke, schädigen.

Der schwedische Konzern hat offenbar die Wirkung dieser Aktion, insbesondere die Macht der sozialen Medien, nicht bedacht. Im Internet-Netzwerk Facebook formiert sich bereits Widerstand gegen die Modekette. Auch Medien rund um den Globus berichten über diese “Aktion”. Erste Boykottaufrufe machen die Runde.

Dabei wäre es so einfach gewesen. Gerade diese ungebrauchte und nicht verkaufte Ware, die angeblich den internen Qualitätsnormen nicht entsprochen hat, hätte man in einer publikumswirksamen Aktion an Obdachlose verteilen können. Wenn das Unternehmen diese Aktion dann auch noch über die Sozialen Medien, wie Twitter und Facebook, gezielt lanciert hätte, dann bin ich sicher, hätte das die soziale Komponente und damit auch das Image dieses Unternehmens, gerade bei der Jugend, enorm gestärkt.

Wie heißt es so schön:

Tue Gutes und sprich darüber!


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