Archiv für die Kategorie ‘Seller Branding’

Was Kunden erwarten – und Verkäufer oft nicht mitbringen

Freitag, 06. Januar 2012


Viele Verkäufer werden den Anforderungen ihrer Kunden nicht gerecht. Eine Statistik, die wir im Zuge unserer Tätigkeit im letzten Jahr mitführten, zeigt ein Ergebnis, das sich ganz wesentlich von den Anforderungen der Kunden, unterscheidet.

Im Zuge unserer Profilerhebungen für das Recruiting von Vertrieblern, fragten wir unsere Auftraggeber – in der Regel Vertriebsleiter oder Geschäftsführer – immer nach den wichtigsten Eigenschaften, die der neue Verkäufer mitbringen sollte.

Unsere Aufzeichnungen erbrachten folgendes Ergebnis auf diese Frage:

Was erwarten Sie als Vertriebschef von neuen Verkaufsmitarbeitern? (Reihung nach der Häufigkeit der Nennung bei 125 Suchaufträgen, Mehrfachnennung war möglich):

  1. Fachkompetenz   87 %
  2. Kommunikative Fähigkeit beim Beziehungsaufbau   65 %
  3. Soziale Fähigkeiten   64 %
  4. Fleiß und Motivation   56 %
  5. Beharrlichkeit   46 %
  6. Verständnis für den Kunden   33 %
  7. Beratungskompetenz   32 %
  8. Teamfähigkeit 30 %

Eine Umfrage, in der Geschäftsführer und Unternehmer befragt wurden und die 2008 im Harvard Business manager veröffentlicht wurde, zeigt auf die Frage nach dem Verbesserungsbedarf von Verkäufern, ein ganz anderes Bild:

Wo sehen Sie den größten Verbesserungsbedarf bei Verkäufern? (Anteil jener Kunden die einen Verbesserungsbedarf sehen):

  1. Professionalität (gute Gesprächsvorbereitung, Flexibilität, Integrität, Verlässlichkeit)   52 %
  2. Fachkompetenz   39 %
  3. Kommunikative Fähigkeiten und soziale Kompetenz   29 %
  4. Beratungskompetenz   25 %
  5. Verständnis für den Kunden   18 %
  6. Entscheidungskompetenz   9 %

Diese Eigenschaften unterscheiden sich doch wesentlich von jenen Kriterien, nach denen Vertriebsleiter Ihre Verkäufer aussuchen!

Unsere Beratungsleistung versucht natürlich diese Unterschiede aufzuzeigen, gerade im Hinblick auf die Fachkompetenz (diese ist am leichtesten erlernbar und nachzuholen). Leider lassen sich die meisten Auftraggeber aber nur sehr schwer von der „überbewerteten Wichtigkeit der Fachkompetenz = Branchenerfahrung“,  abbringen!

Post to Twitter Tweet This Post

Rekrutierung: Stellenanzeigen sind in Zukunft passé

Dienstag, 25. Januar 2011

Die Kandidatensuche funktioniert heute noch großteils wie vor 20 Jahren: Vakante Positionen beschreiben und veröffentlichen, dann den geeigneten Kandidaten auswählen – dieses Verfahren wird im Jahr 2020 aber nicht mehr funktionieren. Die Suche wird sich in den nächsten Jahren gravierend ändern. Rekrutierung wird Detailarbeit werden: Personalverantwortliche verbringen zukünftig einen Großteil ihrer Arbeitszeit damit, Kontakte mit Kandidaten zu suchen, zu entwickeln und dann diese Beziehungen ganz besonders zu pflegen.

Der Trendletter beschreibt 3 Erfolgsfaktoren für die Zukunft:

  • Früh an Talente herantreten. Unternehmen sollen schon in den Schulen nach potenziellem Nachwuchs suchen. Kooperationen mit Hochschulen, Stipendien und Sponsoring werden zum Standard.
  • Auf allen Kanälen senden und empfangen. Firmen müssen selbstverständlich in allen sozialen Netzwerken präsent sein. Personaler suchen den persönlichen Kontakt zu potentiellen Kandidaten. Es gibt nur noch die “Eins-zu-Eins-Kontakte”.
  • Die Arbeitgebermarke pflegen. Auf Netzplattformen finden sich Informationen über jeden Arbeitgeber – eingestellt von ehemaligen Angestellten. Daraus entsteht für die Human-Ressources-Abteilung eine wichtige neue Aufgabe: Das Online-und Real-Image muss gepflegt werden – weil es maßgeblich über den Rekrutierungserfolg entscheidet.

Wir haben uns bereits auf diese neue Form des Recruitings eingestellt und nutzen dazu insbesondere die sozialen Netzwerke. Werden Sie Mitglied auf unserer Facebook-Seite und erfahren Sie neben den NEWS und Trends des Vertriebs auch die TopJobs im Verkauf.

Post to Twitter Tweet This Post

Tipps für eine kurze Zielgruppenanalyse

Montag, 19. Juli 2010

Die wichtigsten Faktoren des erfolgreichen Vertriebs sind neben den Menschen, der Marke und dem Schagzahlmanagement auch eine exakte Zielgruppenanalyse. Wir haben versucht die 10 wichtigsten Fragen für die Durchführung einer Zielgruppenanalyse aufzulisten:

  1. Wer kauft bisher unser Produkt?
  2. Welcher wichtige Bedarf wird mit unserem Produkt oder Dienstleistung bei den Kunden gedeckt (z. B. Existenzbedarf oder Luxusgüter)?
  3. Was wissen wir über unsere Kunden genau (z. B. Alter, Einkommen, Motive, Interessen)?
  4. Wie kommen wir an weitere nützliche Informationen heran?
  5. Gibt es bereits positive oder negative Erfahrungen mit dieser Zielgruppe?
  6. Wie schätzt die Zielgruppe unser Angebot ein?
  7. Welche Gefühle löst unser Angebot aus?
  8. Gibt es zusätzliche Wünsche an uns?
  9. Wer oder was beeinflusst die Kaufentscheidung unsere Kunden?
  10. Warum kaufen Kunden auch bei der Konkurrenz und nicht nur bei uns?

Post to Twitter Tweet This Post

Familienfreundliche Unternehmen meistern die Krise besser

Sonntag, 21. März 2010

familie_400q

Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zahlen sich für Unternehmen betriebswirtschaftlich aus. In Unternehmen, in denen Maßnahmen in diese Richtung gesetzt werden, können die positiven Auswirkungen klar an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen (Motivation, Fehlzeiten, Fluktuation, Rückkehrquote nach Karenz etc.) abgelesen werden. Nicht nur die Arbeitnehmer/-innen profitieren, sondern auch die Arbeitgeber/-innen.

Maßnahmen die wesentlich zur Positionierung als attraktiver Arbeitgeber (Employer Branding) beitragen.

Die wichtigsten Aussagen einer aktuellen Studie die am 19. März vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend präsentiert wurde:

Wichtigkeit von familienfreundlichen Maßnahmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

o 57 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage neue familienfreundliche Maßnahmen eingeführt haben

Motive für familienfreundliche Maßnahmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

o 87 Prozent der Unternehmen geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen „sehr viel“ oder „viel“ zu einer hohen Motivation, Identifikation und Mitarbeiterzufriedenheit beitragen

o Der ökonomische Nutzen, wie die Erhöhung der Leistungsbereitschaft, die Bindung der Mitarbeiter/-innen an das Unternehmen oder Qualitätssteigerung spielt dabei eine große Rolle

o Den Unternehmen ist es wichtig, gerade in Krisenzeiten ein positives Umfeld zu schaffen und den Mitarbeiter/-innen zu vermitteln, dass es dem Unternehmen trotzdem gut geht

Beitrag von familienfreundlichen Maßnahmen zu einer positiven Ertragslage

o 65 Prozent der Unternehmen geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen “sehr viel” oder “viel” zu einem guten Umsatz bzw. einer positiven Ertragslage beitragen

Stellenwert von familienfreundlichen Maßnahmen in näherer Zukunft

o 92 Prozent geben an, dass familienfreundliche Maßnahmen einen “sehr hohen” bzw. “hohen” Stellenwert haben werden

o Vor allem bei jungen Mitarbeiter/-innen, die neu ins Unternehmen einsteigen, haben familienfreundliche Maßnahmen einen hohen Stellenwert

Beispiele für familienfreundliche Maßnahmen

o Verschiedene Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit, Teilzeit, Jahresarbeitszeit, etc.)

o Telearbeit bzw. Home-Office

o Familienfreundliche Urlaubsplanung

o Gesundheits- und Fitnessprogramme

o Karenzmodelle

o Wiedereinstiegspläne

o Schulungspläne für Mitarbeiter/innen in Teilzeit

o Karriere-Kompetenzzentrum für Frauen in Führungspositionen

o Kindergärten und andere soziale Einrichtungen

Post to Twitter Tweet This Post

Optimieren Sie Ihre Kundenbesuche

Dienstag, 09. März 2010

Warum weniger Kundenbesuche oft mehr bringen!

Die optimale Zahl von Besuchern pro Kunde ist einer der wesentlichen (wirtschaftlichen) Faktoren für Erfolg im Vertrieb. Wenn Sie einen Kunden zu oft besuchen, kostet es nicht nur unnötig Geld, sondern es nervt auch den Kunden. Die Folge daraus sind keine weiteren Mehrverkäufe.

Mittels dem einfachen Berechnungssystems Net Promoter Score (NPS) können Sie Ihre Besuche genau so steuern, dass Sie keinen Kunden zu viel besuchen. Gleichzeitig finden Sie genau jene Kunden, die am meisten kaufen!

Wie funktioniert das System?

gruppenzuweisung  ii

(weiterlesen…)

Post to Twitter Tweet This Post

Das Mädchen von nebenan!

Samstag, 16. Januar 2010

Seit über einem Jahrhundert pflegt die Firma Aubade Paris die starken Werte der Sinnlichkeit, Kreativität, des geheimen Einverständnis und Wagemuts. Sie entwirft innovative Kollektionen von Unterwäsche und Dessous für Frauen, die Eleganz und Tragekomfort miteinander verbinden.

Das Unternehmen hat seine neue Homepage http://www.frenchartofloving.com mit einem sehr sympathischen Video im Netz auf YouTube verbreitet. Einfach eine schöne Idee (besonders Männer sollten sich diese “Fantasien” ansehen).

via: Besserwerberblog

Post to Twitter Tweet This Post