Archiv für die Kategorie ‘Trends’

Wie kaufen wir im Jahr 2020 ein?

Donnerstag, 13. Januar 2011

Der Chef-Redakteur des Trendletters, Axel Gloger (Redakteur auch bei “Die Welt” und “FAZ”) hat in einer Sonderausgabe des Trendletters “Die Welt im Jahr 2020″, seine Sichtweise zu zukünftigen Entwicklungen im Handel zu Papier gebracht.

Hier ein kleiner Auszug:

  • Das Handy wird immer mehr zum Point-of-Sale. Im Jahr 2020 zum Alltag: Kunden holen per Smartphone zusätzliche Informationen zu einem Produkt ein und bestellen es auf diesem Weg sofort.
  • Die Lieferung erfolgt auch an Abholpunkten – etwa Tankstellen, Kneipen oder Gemeindezentren.
  • Die neuen Aufgaben des stationären Handels sind: Ware ausstellen und zur Online-Bestellung bereit halten, Entertainment für die Kunden und Kundenservice bieten. Das neue Geschäftsmodell heißt: Lebensstil-Dienstleister.
  • Die Mobilität verliert bei der Generation Y (Generation geboren nach 1980 / lt. Wikipedia) an Bedeutung. Unter 30-Jährige finden persönliche Treffen nicht so wichtig. Einstellung: Warum hinfahren, wenn man auch simsen oder chatten kann? Hardware (Fahrzeuge) insgesamt findet diese Altersgruppe zunehmend uninteressant. Ein Auto zu besitzen ist für viele keine Quelle von Status und Prestige mehr. Das Einkaufen erfolgt zunehmend digital. Der Austausch dazu über die sozialen Medien.

Quelle: Trendletter

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Back to the (service-)roots …

Dienstag, 26. Oktober 2010

Immer mehr Unternehmen erkennen den Nutzen von höchster Servicequalität. Denn der Wettbewerbsvorsprung durch Service ist in Zukunft eine der wichtigsten strategischen Optionen.

Produkte werden immer austauschbarer. Der Preis beginnt dann an Bedeutung zu gewinnen. In der Dienstleistung, insbesondere im “Deep Support”, liegt aber auch in Zukunft das wesentliche Unterscheidungsmerkmal von Unternehmen, um nicht im ruinösen Preiskampf unterzugehen.

Drei Beispiele von Unternehmen, die den Servicegedanken (wieder) erkannt haben:

Service sorgt für Mehrverkauf
Shell stattet 1.000 von 2.000 Tankstellen mit einem Tankwart aus. 900.000 Kunden im Monat lassen tanken, zahlen einen Euro dafür. Wichtiger: Die Tankwarte erzeugen Zusatzverkäufe, es wird somit mehr hochpreisiger Kraftstoff,  Autozubehör, Öle oder Wischwasserzusätze verkauft.

Service generiert Wissen
Henkel bietet den Kunden eine kostenlose telefonische Beratung zu Fleckenproblemen an. Die Fragen der Produktanwender (100.000 Kontakte pro Tag) liefern dem Chemiekonzern Input, der in der Entwicklung neuer Produkte genutzt werden kann.

Service reduziert Beschwerdezahl
Am Flughafen Hamburg beschwerten sich die Fluggäste über dreckige Taxis und Taxifahrer, die kein Deutsch können oder keine Kurzstrecken fahren. Die Lösung: Nur Taxiunternehmer, die saubere Fahrzeuge und freundliche Fahrer haben, dürfen in Zukunft am Flughafen Fahrgäste aufnehmen. Die Maßnahme des Flughafens amortisiert sich sehr schnell über eingesparte Kosten der Bearbeitung von Beschwerden und den Imagegewinn, auch wenn jetzt insgesamt weniger Standgebühren eingenommen werden.

Quelle: Trendletter

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Trend Online Recruiting

Sonntag, 05. September 2010

Die Prospective Media Services AG hat gemeinsam mit der XEIT GmbH eine umfangreiche Studie zum Thema Social- und Mobile-Recruiting veröffentlicht. Diese Studie stellt einen Überblick über die Möglichkeiten im Online-Recruiting dar und zeigt die Trends in der Nutzung einzelner Instrumente.

Hier einige interessante Ergebnisse im Überblick:

  • Stellen werden genau da gesucht wo sie ausgeschrieben werden – oder umgekehrt
  • Print rangiert überraschenderweise immer noch weit vorn – 4 von 5 Arbeitnehmern nutzen Print-Anzeigen bei der Stellensuche
  • Unternehmen setzen nach wie vor hauptsächlich auf aktionsgetriebenes Recruiting

  • Google hat sich nebst Firmen-Webseiten zur beliebtesten Informationsquelle für Stellensuchende entwickelt
  • Nur 17 % der Bewerber glauben derzeit, dass der zukünftige Arbeitgeber nach ihnen “googelt”. Tatsächlich tun dies aber mehr als 60 % der Arbeitgeber
  • Die Nutzung von Social Networks liegt sowohl für die Stellensuchenden, als auch für das Recruiting voll im Trend
  • Arbeitnehmer wünschen sich keine 08/15 Informationen, sondern einen konkreten, authentischen Blick hinter die Kulissen einer Firma

  • Bewerber und Unternehmen sind sich einig: elektronische Bewerbungen werden bevorzugt
  • Arbeitnehmer empfinden Bewerbungsformulare auf Firmenseiten eher als störend
  • 43 % der Firmen begrüssen die formularbasierte Bewerbung aufgrund ihrer hohen Effizienz
  • Bewerbungs-Videos haben sich noch nicht durchgesetzt. Meist abgeschreckt durch den Aufwand für das erstellen eines Bewerbungsvideos nutzen erst 2 % aller Stellensuchenden diese Form der Bewerbung

FAZIT: Die Generation die jetzt auf den Arbeitsmarkt drängt, möchte mit Unternehmen in einer offenen Art und Weise interagieren – geprägt durch den Umgang mit Social Media kennen sie auch nichts anderes. Firmen sollten sich also diesen neuen Trends anpassen – abwarten ist nur die zweitbeste Lösung!

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SillyBandz – der neueste Hit für Kids

Dienstag, 06. Juli 2010

Sie sind klein, ganz bunt und unheimlich beliebt. SillyBandz, die neuen, lustigen Gummiarmbänder aus den USA. Die Armbänder in diversen Formen – Tiere, Musikinstrumente oder Märchengestalten – sind jeweils im Zweidutzend-Pack um 4,95 Dollar erhältlich.

Kinder in Amerika tragen diese inzwischen mit gleicher Begeisterung, wie Prominente aus New York, z.B. Sex in the City Star Sarah Jessica Parker.

Der Hype ist so groß, dass es bereits Verbote an Schulen gibt diese zu tragen bzw. zu tauschen. Für die Popularität tut das aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

Interessant ist auch der wirtschaftliche Aspekt. 2008 wurde gerade einmal ein Umsatz von 10.000 Dollar damit erwirtschaftet. In diesem Jahr werden es wohl mehr als 100 Millionen Dollar werden.

Warum dieser Erfolg? An einem ausgeklügelten Marketingkonzept liegt es wohl nicht. Die Bänder haben sich ausschließlich über Mundpropaganda viral verbreitet. Genauso schnell wie der Trend entstanden ist, wird er auch wieder vergehen, darüber sind sich Fachleute einig.

Zumindest die Kinder hatten ihren Spaß und irgend jemand ist sicher reich damit geworden.

gelesen auf Schwerdt Blog

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