Mit ‘Alarmzeichen’ getaggte Artikel

Resignation im Job

Donnerstag, 03. September 2009

Der neueste Arbeitsklima Index der österreichischen Arbeiterkammer zeigt, dass viele Arbeitnehmer nicht mehr daran glauben, dass sich ihre Arbeitsumstände verbessern könnten.  Gerade in Krisenzeiten keine besonders gute Aussichten für viel Unternehmen. Denn Resignation ist immer mit Demotivation verbunden.

 

Und genau die brauchen wir jetzt am wenigsten.  Ganz besonders im Verkauf!

 

Weitere signifikante Erkenntnisse der Studie:

 

  • Jede(r) Zehnte resigniert im Job
  • Die Resignation steigt mit der Beschäftigungsdauer
  • Die Resignation steigt mit niedrigem Bildungsniveau
  • Resignierte bleiben und zeigen keine Wechselbereitschaft
  • Bei 20 Prozent der Arbeitnehmer/-innen, die mit ihrer Arbeit sehr unzufrieden sind, besteht der Wunsch nach einem Wechsel des Unternehmens.

 resignation.jpg

Post to Twitter Tweet This Post

bluttransfusion…

Montag, 15. Dezember 2008

ich mache mir sehr viele gedanken zu einem in diesen tagen richtig heißen thema: stützung von automobilproduzenten mit milliarden an steuermitteln. ich komme nicht auf einen grünen zweig, da skepsis und erbostheit immer wieder innerlich von sachargumenten und prognostizierten arbeitslosenzahlen erschlagen werden. dennoch…

 

einem unfallpatienten gleich im rettungswagen die notwendigen blutkonserven zu verabreichen ist eine lebensrettende maßnahme, die auch dann sinn macht, wenn die blutung noch gar nicht gestoppt werden konnte. im interesse der lebensfähigkeit des patienten ist der verlust an kostbarem blut sicher vertretbar und niemand würde daran zweifeln (außer die zeugen jehovas). so sehe ich das auch im falle der banken, ohne die die gesamte wirtschaft gelähmt werden würde.

ich bin mir aber so gar nicht sicher, ob wir es mit unfallpatienten zu tun haben, oder zumindest nicht in allen fällen. gerade die letzten jahre der US big three ist ja sowas von voll von fehlentscheidungen voller arroganz und unbelehrbarkeit, dass ich eher der meinung bin, wir haben es mit einem kettenraucher zu tun, der trotz fortschreitendem lungenkrebs unbegrenzt zigaretten konsumiert und nun “ganz plötzlich” in der komastation liegt. wie schaut es da aus mit den lebensrettenden maßnahmen? wenn wir von begrenzten vorräten an blutkonserven ausgehen (was wir müssen), geben wir denn dieses blut nicht eher an die patienten, die “unverschuldet” in diese missliche lage gekommen sind und nebenbei auch noch weit mehr perspektive aufzeigen, auch nach der gesundwerdung ein vernünftiges und verantwortungsvolles leben zu führen? denn bei GM und Co. können wir nur mit sehr viel vertrauen davon ausgehen, dass sie “aufhören zu rauchen”. anstatt mittel in die verjüngung der eigenen infrastruktur zu investieren, haben sie doch sämtliche mehr oder weniger marode (und mehrheitlich europäische) hersteller aufgekauft, vielleicht als potenzersatz, vielleicht als vorwand für millionen an managerprämien, wer weiß. jedenfalls gäbe es all diese marken heute nicht mehr (saabland roverjaguarvolvo würden mir zwar fehlen, haben aber am markt wenig berechtigung). zeitgleich haben die großen 3 die notwendigen schritte nicht eingeleitet, die auch nur einen leichten anschluss an die wesentlich produktivere und innovativere deutsche oder japanische industrie hätte ermöglichen können.

 

eines ist klar: die autoindustrie ist einer der stärksten wirtschaftsmotoren, einer der weltweit grössten arbeitgeber. sie hat aber in gesamtheit jahrelang negligiert, dass es zu mehreren trendwenden kommen muss. die rechtzeitige trendwende in der modellpolitik, eine drastische trendwende in antriebssystemen bzw. mobilitätskonzepten, und last but not least eine massive trendwende in der stückzahlhörigkeit und wachstumsgläubigkeit der letzten jahrzehnte. manche haben diese trendwende etwas früher mitgemacht (ToyotaBMW oder Renault mit dem Elektro-Projekt in Israel..). manche gar nicht. den kettenrauchern massiv unter die arme zu greifen würde bedeuten, diejenigen indirekt zu bestrafen, die ihre (zt. schmerzhaften) hausaufgaben sehr wohl erledigt haben.

Post to Twitter Tweet This Post

big brother is watching you …

Dienstag, 19. Februar 2008

versetze dich in folgende situation:

als teilnehmer diverser computerspiele wie “world of warcraft” oder “second life“, fleißiger user  von “youtube” und  “panoramio“, benutzer von “google-mail “und natürlich der “google suchmaschine”, brauchst du dich in zukunft um keinen job mehr bewerben und keinen partner oder partnerin mehr suchen. warum?

ganz einfach die unternehmen und die “lebensabschnittspartner” finden dich. den sie wissen schon alles über dich.

von der fiktion zu den fakten: google hat ein patent beantragt, in dem es darum geht, für teilnehmer von online-spielen und online-communities psychologische profile zu erstellen. auch wenn sich die ganze aktion zunächst ausschließlich an werbekunden richtet – nach der devise „wer im computerspiel aggressiv ist, will sicher ein aggressives auto kaufen” – ist es nur noch eine frage der zeit, bis sich auch die jobsuche und die partnersuche durch ein solches Instrument bereichern lässt.

auch wir freuen uns schon auf die psychologischen profile von top-verkaufstalenten. und bitte bedenke: wer keine spuren im netz hinterlässt, gilt in zukunft sowieso als suspekt!!!

Post to Twitter Tweet This Post

wechsle das pferd – bevor es tot ist

Mittwoch, 06. Februar 2008

reif für den wechsel? genug vom alten job? im heutigen beitrag möchten wir euch 10 alarmsignale auflisten, wann es zeit ist den job zu wechseln. gute verkäufer, besonders hunter, müssen mit begeisterung zum kunden gehen, der funke muss zum kunden überspringen, muss ihn entzünden. wie soll das gehen wenn man ausgebrannt, ohne lust und freude an die sache herangeht. wir raten jedem guten verkäufer nach spätestens 8 bis 10 Jahren zu einem tapetenwechsel (muss nicht zwingenderweise ein wechsel des unternehmens sein, kann auch eine neue aufgabe in der firma sein)! falls mehrere der folgenden alarmzeichen auftreten, soll man aber auch schon früher darüber nachdenken:

  1. du fühlst dich ständig über- oder unterfordert
  2. körperliche beschwerden lassen sich eindeutig auf deinen job zurückführen
  3. dein privatleben leidet permanent unter deinem job, weil du immer schlechte laune hast
  4. die lust nach sex ist auf einem tiefpunkt angelangt
  5. dein vorgesetzter kritisiert dich vor deinen kollegen
  6. ab mittag denkst du schon an den feierabend
  7. du hast zunehmend das gefühl sinnlose arbeiten zu machen
  8. mitten in verhandlungen mit deinem kunden ertappst du dich beim gedanken: “diese komischen verträge interessieren mich überhaupt nicht mehr”
  9. du hasst den sonntagabend, weil am nächsten tag die arbeitswoche beginnt
  10. beim aufstehen graut dir vor dem tag – an jedem morgen

mal ganz ehrlich – wie viele punkte treffen auf dich zu? reitest du schon ein totes pferd?übrigens: auch psychologische tests können dir helfen diese fragen zu beantworten: www.wechseln-oder-bleiben.com

Post to Twitter Tweet This Post