Mit ‘authentisch sein’ getaggte Artikel

Ich bin doch (nicht) blöd!

Dienstag, 29. Dezember 2009

Ich bin doch nicht blöd. Geiz ist geil. Nur nackt ist billiger. 1 Million Flüge um € 5,–.

Sparen. Sparen. Sparen. Noch nie haben Discounter unser Leben, insbesondere unsere Kaufgewohnheiten,  so stark dominiert wie derzeit. Diese Sucht nach “billigem Einkaufen” hat seinen Preis: Wir verzichten immer mehr auf Service und Qualität, auch in der zwischenmenschlichen Kommunikation, z.B. zu den VerkäuferInnen in den Geschäften.

Wir lassen uns von Möbeldiscountern dazu nötigen, billige Bausatz-Regale, selbst aus dem Lager zu holen, diese dann zur Kasse zu schieben, selbst nach Hause zu bringen und dann auch noch selbst aufzustellen. Nur weil wir (glauben) billiger gekauft (zu) haben. (weiterlesen…)

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Dienstleistungs-Innovation bei Southwest Airline

Dienstag, 22. September 2009

Southwest Airline, die erste!!! erfolgreiche Billigfluglinie der Welt, zeigt wieder einmal (mehr oder weniger zufällig) vor, wie Dienstleistungs-Innovationen im Flugzeug aussehen könnten.

 

Ein “rappender” Flugbegleiter, der alle Passagiere unterhält, ja sogar begeistert. Bin sicher die Fluggäste vergessen diesen Flug nicht so schnell.

 

Vielleicht sollten sich die Flugbegleiter der AUA ähnliche Maßnahmen überlegen, damit sie zusätzliche Passagiere gewinnen und damit die Sanierung beschleunigen (“um in Österreich authentisch zu wirken müsste es natürlich ein Jodler sein”).

 

 

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Eine Marke aufladen

Sonntag, 23. August 2009

Für die Markenbildung ist einer der wichtigsten Faktoren jener, seinen Kunden EINZIGARTIGKEIT zu vermitteln. Diese Einzigartigkeit erreicht man, indem das eigene Unternehmensprofil sich klar von jenen der  Mitbewerber abhebt.

 

Die Einzigartigkeit kommt aber nur dann voll zur Wirkung, wenn sie von den Kunden auch als stimmig wahrgenommen wird.  Wo wird diese Stimmigkeit am stärksten wahrgenommen? Natürlich an den direkten Kontaktpunkten zu den Kunden — dem persönlichen Verkauf.

 

Nirgends kann man eine Marke so stark aufladen, wie durch authentische VerkäuferInnen, die die Kultur des Unternehmens “leben”. Denken wir dabei an positive Einkaufserlebnisse (mit VerkäuferInnen) bei IKEA, im Nespresso-Shop oder bei P&C.

 

Die Wertigkeit von Mitarbeitern im Kundenkontakt ist für die Markenbildung (durch Einzigartigkeit) wesentlich größer als oftmals angenommen. Denn:

 

“Eine Marke wird nicht virtuell gebildet, nicht durch Werbung und nicht durch PR, sondern Markenbildung geschieht durch Menschen. Menschen im Kundenkontakt machen Marken” 

 

 

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Authentizität schafft Vertrauen

Sonntag, 26. Juli 2009

Über die Wichtigkeit von VERTRAUEN als Führungsaufgabe, habe ich in meinem Blogbeitrag “Vertrauen – die Währung der Zukunft” geschrieben. Heute möchte ich dieses Thema noch einmal aus der Sicht der Verkäufer – Kunden – Beziehung diskutieren.

 

Unsere Gesellschaft leidet unter einem Verlust an Glaubwürdigkeit. Die Menschen sind verunsichert durch den raschen, teilweise auch überraschenden Wandel ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen, den Werteverfall, sowie Skandale vielfältiger Art (Finanzkrise, Jobverlust, Skandale, etc.). Alleine schon deshalb besteht ein immer stärkeres Bedürfnis nach Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen.

 

Kunden (jeder von uns) kaufen immer unter einer gewissen Unsicherheit. Wir wünschen uns bei unseren Kaufentscheidungen vor allem eines,  Sicherheit und Vertrauen.

 

Authentizität des Verkäufers oder Beraters löst bei uns genau dieses Vertrauen aus und signalisiert uns mehr Kontrolle und Sicherheit in der Kaufentscheidung. Der Verkäufer wird zum Leuchtturm. Er gibt dem Kunden Orientierung in der Verkaufssituation und genau das löst ein gutes Gefühl aus. Der Kunde fühlt sich sicher und ist eher gewillt zu kaufen. Niemand kauft, wenn er ein schlechtes Gefühl dabei hat. Wir kaufen nur mit einem guten Gefühl.

 

Authentische Verkäufer sind unter anderem:

 

  • Originale und haben einen unverwechselbaren Stil
  • strahlen Freude am Verkaufen aus
  • lösen Vertrauen aus und wirken glaubwürdig
  • sind in der Lage, Menschen zu öffnen und Beziehungen zu diesen herzustellen
  • haben dauerhafte Kundenbeziehungen
  • UND sie sind, so wie sie sind!

Wir suchen solche Menschen – und wir finden sie auch. Mehr zu diesem Thema könnt Ihr auch in einem interessanten Buch von Hans Vialon und Göran Hajek lesen. AUTHENTISCH VERKAUFEN - Von der schlichten Kopie zum brillanten Original.

 

Übrigens:

Authentizität kann man nicht lernen!!! Nicht mit NLP und auch nicht mit den besten Verkaufstrainings.

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Was bringt “Netzwerken” für Verkäufer?

Freitag, 19. Juni 2009

Ohne „Netzwerk“ geht es nicht mehr!

 

Eine häufige Frage, die Netzwerkneulinge stellen, ist:

> Was bekomme ich für die „Gebühr“ (darunter ist natürlich hauptsächlich die eingebrachte Zeit zu verstehen), die ich als Mitglied eines Netzwerkes, investiere?  <

Die Antwort darauf hängt stark davon ab, wie intensiv engagieren sich VerkäuferInnen, um welche Netzwerke handelt es sich und wie genau passt das Netzwerk zur beruflichen Tätigkeit.

 

Viele Netzwerke bilden sich planlos, weil Menschen über ähnliche Merkmale, Voraussetzungen und Wertegefüge verfügen und deshalb gerne miteinander kommunizieren. Diese Netzwerke dienen oft zufällig kommerziellen Interessen, können aber durchaus im Autoverkauf von Vorteil sein, denn Netzwerke schaffen Vertrauen für ihre Mitglieder.

Andere Netzwerke werden bewusst gebildet, organisiert und gepflegt und sind nicht zweckfrei (Vereine, Verbände, berufliche Organisationen). Viele davon sind auch bewusst auf die Schaffung und Nutzung kommerzieller Kontakte ausgerichtet. Oft sind sie als Segel-, Tennis- oder Golfclubs „getarnt“.

Ebenso spielt das Internet beim „Netzwerken“ eine immer wichtigere Rolle. Beispiele wie XINGFACEBOOK oder TWITTER zeigen es.

 

Richtig gute VerkäuferInnen nützen diese vielen Möglichkeiten!

 

Netzwerkakquisition ist Insider-Akquisition. VerkäuferInnen erhalten über Mitglieder einen definierten Netzwerk-Zugang, werden selbst zum Mitglied oder bilden eigene Netzwerke. In jedem Fall verfügt ein „netzwerkfreundlicher User“ über eine „Eintrittskarte“ und damit über den entscheidenden Vertrauensvorschuss. Viele erfolgreiche VerkäuferInnen beweisen diesen Vorteil durch ihre engagierte Mitgliedschaft in Vereinen wie z. B. der Freiwilligen Feuerwehr oder anderen Clubs.

 

Gegen diese Insider-Akquisition hat die wesentlich schwierigere Outsider-Akquisition nur geringe Chancen. Die intensive (Kalt-) Akquisition im Verdrängungsmarkt kann zu einer Überlastung der potentiellen Kunden führen.

 

Dies endet dann oft in direkter und grober Ablehnung, noch bevor der potentielle Kunde weiß, worum es eigentlich geht.

 

Der Vorsatz, „netzwerken“ zu wollen, allein reicht nicht. Es bedarf einer Konzeption, einer Planung, einer Organisation und einiger wichtigen Rahmenbedingungen. Dazu ist auch die Unterstützung aller Vorgesetzten und des Marketings notwendig.

 

Ein Tipp zum Abschluss: Planen Sie Ihr Netzwerkvorhaben ausgehend von Ihren ganz persönlichen Präferenzen und Zielen. Denn nur was Sie gerne tun, können Sie auch dauerhaft und gut tun.

Und das brauchen Sie um erfolgreich zu sein.

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Warum nicht mehr Frauen?

Dienstag, 09. Juni 2009

Die Arbeit im Vertrieb ist in Österreich häufig immer noch mit einem schlechten Image behaftet: Der Beruf des “Verkäufers” oder der „Verkäuferin“ hat für viele einen schlechten Beigeschmack. Dabei ist Verkaufen nicht nur sehr anspruchsvoll und absolut entscheidend für das Überleben eines Unternehmens, es verlangt Durchhaltevermögen, Disziplin, Know-how, Frustrationstoleranz und Überzeugungskraft. Im Vertrieb lässt sich bei großer Eigenverantwortung sehr viel Geld verdienen. Und es gibt trotz Wirtschaftskrise freie Jobs. Unter den über 1000 evaluierten Vertriebs-Kandidaten in unserer Bewerberdatenbank sind aber gerade einmal 15 % Frauen.

Frauen im Verkauf von Automobilen sind noch seltener. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die meisten Verkaufsleiter und Geschäftsführer im Autohandel Männer sind und eine gewisse Scheu davor haben, Frauen einzustellen. Oder sie trauen es den Frauen einfach nicht zu. Dabei punkten gerade Frauen mit ihren „typisch weiblichen“ Tugenden im Verkauf. Die klassischen weiblichen Qualitäten, wie Disziplin, Ausdauer, Charme sowie die Bereitschaft und die Fähigkeit sich auf andere Menschen einzustellen, ermöglichen den individuellen Nutzen eines Angebotes besser zu verdeutlichen. Bei ihrer Präsentation verlieren sie sich nicht so häufig in technische Details und Preisargumentationen wie ihre männlichen Kollegen.  

 

Ich hatte das Glück mit mehreren wirklich begnadeten Verkäuferinnen im Autohandel zu arbeiten, ihnen zuzuschauen, auch von ihnen zu lernen. Dieses völlig ungezwungene und unangestrengte Verkaufen war für mich immer unglaublich spannend und ich staunte, wie wenig eigentlich über Produkte und Preis geredet wurde. Die Verkaufszahlen dieser Verkäuferinnen lagen meistens weit über denen der Männer.

Die natürliche Ansprache über die persönliche und weibliche Ebene ist dabei das große Geheimnis.

Selbstverständlich ist es dabei wichtig, nicht in der Beraterfunktion stehenzubleiben, sondern auch den entscheidenden Schritt hin zum Verkaufen, zu machen.

 

Wie man bleibende Eindrücke hinterlässt und sich einen Logenplatz im Kundenkopf sichert, weiß die moderne Hirnforschung längst und hat gleich zwei unterschiedliche Möglichkeiten festgestellt.  Das Gehirn merkt sich Dinge entweder durch Wiederholung des immer Gleichen, oder durch überraschende, einzigartige Erlebnisse. Das erste ist in einem Verkaufsgespräch wohl kaum umsetzbar.

 

Frauen gelingt es meist sehr gut, mit der zweiten Methode, diesen Momenten oder überraschenden Effekten einen hohen Erinnerungswert bei ihren Kunden zu erreichen. So überraschte zum Beispiel eine Verkäuferin ihre Kunden bei der Autoübergabe mit kleinen, sehr aufwendig verpackten Pralinen. Das Besondere dabei waren einige sehr persönliche Zeilen, die immer individuell auf den Kunden abgestimmt wurden.

 

Daran erinnern sich die stolzen Besitzer wahrscheinlich auch noch nach Jahren (und haben es x-mal weitererzählt). Ob der Kunde damals die Fußmatten dazu bekommen hat oder nicht, hat er dagegen längst vergessen.

 

Verkaufen ist Beziehung – und Beziehung ist Emotion. Und Frauen verfügen einfach über mehr emotionale Fähigkeiten.

 

Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, bei der nächsten Personalentscheidung einmal anders zu denken.

 

Bedenken Sie: Wenn Sie jene Verkäufer auswählen, die Sie immer ausgewählt haben, dann bekommen Sie auch den Output, den Sie immer bekommen haben. In dieser Binsenwahrheit steckt der Anspruch, wenn Sie MEHR bekommen wollen, müssen Sie auch einmal was ANDERES versuchen.

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Vertriebs Vor Denker

Sonntag, 07. Juni 2009

Unser mechanisches Weltbild ist brüchig geworden. Es ist kaum mehr in der Lage, aus sich heraus Krisen zu meistern. Gerade im Vertrieb sind neue Wege gefragt. Neben der Möglichkeit, in unserem VERTRIEBS-LAB, völlig neue Ansätze zu finden, bieten wir bereits jetzt praktische und nachhaltige  Lösungen für Unternehmen in Zukunftsbranchen.

 

Mit unserer neuen Marke VertriebsVorDenker wählen wir dabei einen völlig neuen Ansatz in der Beratung. Erstmals wird der Gedanke der Zukunftsfähigkeit des Verkaufs, mit allen seinen Aspekten, ganzheitlich betrachtet. Dabei steht neben der ökonomischen, auch die ökologische und soziale Nachhaltigkeit, im Mittelpunkt.

 

Ein Expertenteam aus verschiedenen Wissensgebieten stellt dabei die Basis für die optimale Beratung in folgenden Bereichen dar:

 

Unsere Leistungen

 

  • Recruiting für Unternehmen in Zukunftsbranchen
  • Wertemanagement im Vertrieb
  • Nachhaltige Vertriebsentwicklung
  • Sustainable Branding
  • Soziales Design
  • Zukunftsfähige Kommunikation

  

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