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Die Neupositionierung der Marke Bernhard Kohl

Montag, 25. Mai 2009

Die Neupositionierung der Marke BERNHARD KOHL hat begonnen. Heute um 11:00 Uhr hat Bernhard Kohl, der Gewinner des Bergtrikots der Tour de France 2008, nach seinem Absturz als Dopingsünder, seinen unwiderruflichen Rücktritt vom Profiradsport bekannt gegeben. 

 

Wir dürfen ihn, als Markenagentur, auf diesem schwierigen Weg des Neubeginns begleiten. Seit einigen Woche bereiten wir Bernhard Kohl auf seine neuen Aufgaben vor. Dabei legen wir besonderen Wert auf die neue Positionierung seiner Marke. Mit Offenheit und Ehrlichkeit wird dieser neue Weg bestritten.

 

Dieser klassische Relaunch einer Marke stellt sich in diesem Beispiel natürlich als besonders schwierig dar. Bernhard Kohl ist als Dopingsünder “gebrandmarkt”. Die, durch die Medien gezeichnete, konstruierte Wirklichkeit, ist nun durch eine neue, gemeinsame Wirklichkeit im Sinne von Bernhard, zu ersetzen. 

 

Dabei hilft natürlich sein konsequenter Schlussstrich unter das System “Doping” und sein Rücktritt vom Profiradsport.

 

Mit neuen Inhalten, wie seinen Radcamps, der Dopingprävention und der Mental Werkstatt, gilt es jetzt neues Vertrauen aufzubauen.  Sein neuer Slogan “Ich will ein Leben ohne Lügen“, wird diese Neupositionierung begleiten. 

 

Christian Moser, von der Firma mediaconsult, unterstützt dieses neue Branding im medialen Bereich.  

 

Wünschen wir Bernhard alles Gute auf dieser neuen, schwierigen Reise TAL AUFWÄRTS! 

 

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sind wir im kindergarten???

Dienstag, 23. Dezember 2008

das ist jetzt bewusst keine weihnachtsgeschichte, denn die gibt es eh schon zum überfluss. ich will lieber über eine kleine geschichte berichten, die mich zum nachdenken angeregt hat. und wer will, kann es auch als x-mas story auffassen.

meine kleine tochter, flora, hat im herbst im kindergarten begonnen. der kindergarten ist kurz davor in neue räumlichkeiten gesiedelt, schöne weite räume und ein wunderschöner großer garten mit alt gewachsenen bäumen. nach einigen tagen der eingewöhnung äußerten sich manche eltern aber kritisch: im garten waren noch keine spielsachen, denn die lieferung war spät dran, die kinder hatten im garten nichts als wiese, bäume und sonne.

die kindergärtnerin war aber ganz ruhig. sie hat gemeint, nichts ist besser für die eigene krativität der kinder, als so ein spielplatz, wo nicht die von erwachsenen vorgefertigten rutschen, schaukeln, und allerlei spielzeuge vorgegeben sind. und tatsächlich, ich habe es mit angeschaut. die kinder waren nicht 10 sekunden ohne beschäftigung, sie sind in 100 rollen hineingeschlüpft und waren selbstunterhalter – glücklich ohne die spielgeräte, ohne die “prozessplanung” von oben.

wochen später kam in mir die frage hoch: in welchem unternehmen können denn wir verkäufer uns noch selbst entfalten? im heutigen CRM gesteuerten und reporting verseuchten umfeld werden die freiräume laufend kleiner, dieses kreativumfeld schrumpft wie der regenwald in indonesien. und das ist in meinen augen nichts anderes, als ein sagenhaftes vergeuden von talent und energie, dinge die in uns stecken aber nur dann an die oberfläche kommen, wenn man es zulässt.

das individuum und das damit verbundene individuelle arbeiten, der eigene stil, der geht verloren, gebraucht (und in den schulen produziert) werden rekruten, befehlsempfänger und menschen, die nichts hinterfragen. traurig. denn nach wie vor ist die begeisterung das, was in allen belangen einen mehrwert verursacht und rekruten begeistern sich nicht oft – wofür auch….

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kundenbeirat – genial oder nur ein marketinggag

Mittwoch, 03. Dezember 2008

die commerzbank in deutschland hat einen eigenen kundenbeirat eingerichtet. nach eigenen aussagen den ersten im bankensektor in deutschland. was steckt hinter dieser idee:

 

“ein kundenbeirat ist ein gremium, das sich aus kunden eines unternehmens zusammensetzt und dieses zu allen aus kundensicht relevanten themen berät.”

weiters steht in den statuten der commerzbank:


“ein kundenbeirat trifft sich in regelmäßigen abständen, um kundenrelevante themen aus unterschiedlichen blickwinkeln zu beleuchten, zu diskutieren sowie ideen und anregungen zu entwickeln, die der verbesserung der leistungen und des angebots des unternehmens für den kunden dienen.”

eine geniale idee, um mit kunden in kontakt zu treten, oder doch nur ein marketinggag? ist es eigentlich  nicht selbstverständlich, das ein unternehmen regelmäßig mit seinen kunden spricht? braucht man dazu einen eigenen beirat?

 

grundsätzlich finde ich es eine gute idee. zu hinterfragen sind aber für mich maßnahmen, wie z.b.”ein eigenes bewerberverfahren” für kunden, bei dem die “bewerbungsunterlagen” von der bank zuerst einmal “ausgewertet” werden müssen (so steht es zumindest auf der homepage), oder wenn der “start des beirats” mit ganzseitigen anzeigen “gefeiert” wird.

 

 

ein bißchen riecht somit alles nach marketinggag – und nicht nach authentischer kundenorientierung! eines ist klar:  die reaktion der kunden wird es zeige:   – ist der kunde könig, oder doch nur mittel zum zweck!

 

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verkäuferauswahl

Mittwoch, 19. November 2008

der erfolg eines unternehmens wird in krisenzeiten geprüft. die qualität des vertriebs bestimmt maßgebend  den erfolg und gerade die qualität der verkäuferInnen ist dabei entscheidend.

trotzdem erfolgt die verkäuferauswahl in den meisten unternehmen noch immer sehr “hemdsärmelig”. glück und zufall bestimmen, neben der genauen kontrolle von zeugnissen und fachlichen qualifikationen, die entscheidung.

was passiert mit den “soft skills”? wie werden diese festgestellt?

sehr oft überhaupt nicht – oder wenn, dann mit untauglichen  mitteln.

dabei beweisen die neuesten untersuchungen der gehirnforscher (z.B. Dr. Hubert Buschmann, Neurologe in Bad Neuenahr), dass man verkaufen nicht lernen kann – höchstens entwickeln.

um etwas entwickeln zu können muss es aber vorhanden sein – das talent!

richtig gute verkäuferInnen haben genauso ein talent zum verkaufen, wie ein virtuose ein talent als musiker in einem orchester haben muss.

 

wie erkenne ich dieses talent?  dazu einige tipps für ihre bewerbergespräche (teile aus dem buch “verkaufen mit psychologie” von wolf erhardt):

(vorausgeschickt: alle  bewerber, sehen aus wie verkäufer, reden wie verkäufer, sind adrett angezogen, riechen nicht und strömen optimismus und lebensfreude aus – wenn´s so einfach wäre!)

  1. vergewissern sie sich, dass der bewerber ein “fertiger” mensch ist. sie haben keine zeit, psychotherapeut zu spielen.

  2. ignorieren sie zeugnisse und “besondere” referenzen.

  3. überschätzen sie die fachlichen voraussetzungen nicht mehr. verkaufen kann man nicht lernen. alles andere schon.

  4. ob sie jemanden sympathisch finden oder nicht ist von untergeordnetem interesse. es verstellt ihnen nur den blick für objektive signale.

  5. erzählen sie viel von ihrer eigenen firma. so können sie herausfinden, ob der bewerber die gabe des interessierten zuhörens besitzt.

  6. misstrauen sie glänzenden rhetorikern. es sind meistens bewerbungsprofis.

  7. achten sie auf humor. “negativdenker” haben sie wahrscheinlich schon genug im betrieb.

  8. lassen sie den bewerber viele fragen stellen.

  9. testen sie die fähigkeit des bewerbers, details aufzunehmen – möglichst viele.

  10. wie schnell gelingt es dem bewerber eine beziehung zu ihnen aufzubauen? gelingt es ihm überhaupt?

  11. kann der bewerber in “bildern” sprechen? finden sie sein “story telling” spannend?

  12. machen sie keine kompromisse. niemals. und wenn in dieser bewerbungsrunde keiner dabei ist, dann stehen sie dazu. es ist besser keinen verkäufer aufzunehmen, als einen schlechten!

kein unternehmen lebt nur von dem, was es produziert, sondern ausschliesslich von dem, was es verkauft.

produkte werden aber immer seltener VERkauft und immer öfter GEkauft! jeder konsument hat gerne das gefühl, dass er etwas gekauft hat und nicht, dass ihm etwas verkauft wurde. der konsument sehnt sich dabei nach AUTHENTIZITÄT in der beratung. diese AUTHENTIZITÄT gibt dem kunden sicherheit und orientierung!

die erfolgreichen spitzenverkäuferInnen von heute sind beziehungsarbeiterInnen, die langfristig den unternehmenswert durch dauerhaft positive kundenbeziehungen steigern.

bedenken sie deshalb:

 ein  gramm verkäuferauswahl wiegt mehr als ein kilo verkäuferentwicklung

 

 

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gratulation – dem derzeit besten verkäufer der welt

Mittwoch, 05. November 2008

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telefonakquisition – deutschland fühlt sich belästigt

Sonntag, 26. Oktober 2008

eine kürzlich veröffentliche untersuchung, durchgeführt von der firma “forsa” in deutschland, zeigt ein katastrophales image von callcentern und von unerlaubter telefonwerbung allgemein. nach dieser umfrage fühlen sich 86 % der deutschen bevölkerung durch unlautere werbeanrufe belästigt, 64 % der befragten wurden in den letzten monaten ohne einwilligung von unternehmen angerufen.

bei anruf: nichtkunde!

 

das ist zusammenfassend die aussage dieser befragung. nichtkunde vorallem auch deshalb, weil die anrufenden “verkäuferInnen” in ihren anrufen immer noch auf überreden und überrumpeln setzen. wann wird wirklich der kundenbedarf oder der leidensdruck des kunden angesprochen? 

“vielleicht sollten in zukunft anstelle von verkaufsgesprächen besser entzugsgespräche geführt werden”, meint peter sawtschenko, unternehmensberater. der vorteil besteht darin, dass der verkäufer begierde weckt, in dem er vermittelt, dass er zurzeit keinen neuen kunden annehmen kann. entzugsgespräche erzeugen das gegenteil von druck!

  

  • druck = gegendruck und fluchtverhalten  
  •  sog = authentizität, charme, sympathie und souveräne markenführung

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erfolgreich verkaufen

Sonntag, 19. Oktober 2008

was machen besonders erfolgreiche verkäufer anders?  – ein beispiel aus der praxis! -

 

die fischverkäufer vom fischmarkt “pike place” in seattle sind berühmt für ihre erfolge im verkauf. ich möchte euch heute diese “fish-philosophie” der berühmten fischverkäufer, mit ihren fliegenden fischen, aus seattle näherbringen. was ist so besonders dabei?

 

4 grundsätze bestimmen dabei das leben dieser erfolgreichen verkäufer:

 

  1. spiele beim verkaufen! die verkäufer von seattle werfen sich die fische über mehrere meter zu und fangen sie wieder auf, bevor sie diese an den kunden übergeben. die kunden stehen schlange, die mundpropaganda ist riesig. man kann nicht alles werfen, aber man kann durch kreative art die kunden begeistern.
  2. sei präsent beim kunden! sie beziehen die kunden in ihre tätigkeit mit ein. auch kunden können fische werfen und fangen.
  3. hab spaß an deiner arbeit! schau dir das video an und du siehst welchen spaß diese verkäufer haben.
  4. wähle deine einstellung! jeden tag in der früh hast du die entscheidung wie du zur arbeit gehst – mit freude oder mit verachtung.

 

 

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