Mit ‘Einstellung’ getaggte Artikel

die kuh…

Dienstag, 26. August 2008

die rede ist nicht von der sagenumwobenen heiligen kuh, nein. die rede ist von einer ganz gewöhnlichen und normalen alltagskuh. die hat nämlich – tierschützer und vegetarier bitte vergebt mir! – zwei verwendungsvarianten: schlachten oder melken.

 

diese beiden sind ja grundverschieden: aus rein wirtschaftlicher überlegung ist das schlachten mit einer sofortigen einnahmequelle aus der veräußerung des fleisches nicht uninteressant: keinerlei weiteren kosten, die sache hat sich, sozusagen, sofortiger gewinn und “liquidität”. also her mit dem messer und ran an den halsschlagader!

 

melken hingegen ist anstrengend, eine täglich wiederkehrende beschäftigung, füttern muss man zudem auch noch! dennoch: auf die jahre gerechnet ist das melken wirtschaftlich hochinteressant (bitte keine kommentare bezüglich der lachhaften milchpreise im monopolistischen einzelhandel, und die milchtransporte am wochenende von einem teil europas in den anderen, das soll jetzt nicht mein punkt sein).

 

an alle eigentümer, vertriebsleiter, vorstände, manager, geschäftführer: lasst doch eure vertriebler die kunden melken! schickt sie täglich in den stall und lasst die vollen milch(umsatz)eimer abholen! denn ein geschlachteter kunde ist einmal gut, ein gemelkter hingegen 1000 mal hintereinander. und lasst doch eure vertriebmitarbeiter (und -innen, versteht sich) die kunden füttern, denn umso besser schmeckt die milch danach! und gebt den mitarbeitern keine messer in die hand (oder an die gurgel), denn mit blutverschmierten händen lässt sich schlecht melken! und wenn ihr das nicht versteht, dann sucht euch einen anderen job! und wenn ihr das zwar versteht, aber eigentlich nur an der kurzfristigen gewinnmaximierung innerhalb eurer vertragslaufzeit interessiert seid, dann sucht euch doch einen sitzplatz im nächsten zug nach sibirien, es wird sicher noch eine zelle neben chodorkowski frei sein…

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im capperi!

Montag, 21. April 2008

in der grazer schmiedgasse gibt es die möglichkeit einer kurzen (zeit)reise. im lokal capperi! beamt man sich nach italien, am ehesten südlich der bologna linie. das ist gut für aufgeregte nerven, und mitunter auch für die geschmacksnerven (schwere empfehlung für alle, die einmal nach graz kommen! www.capperi-graz.com).

im capperi habe ich ein hochwertiges magazin über gastronomie gelesen. einige seiten handelten über das thema “frühstück”. einige wirte, cafetiers und hoteliers haben gemeint, beim frühstück lässt sich kein geld mehr verdienen, die ansprüche der gäste sind sehr hoch, die zutaten teuer, die konkurrenz hart und die preistreiberei verrückt. grundsätzlich sind das ja punkte, die einige von uns verkäufern für die jeweils eigene branche auch sagen könnten.

der redakteur befragte dann einen sehr erfolgreichen hotelfachmann und seine (hotelfach)frau. er sagte, er liebt das frühstück selbst und betreibe es in seinem hotel mit großer mühe und aufmerksamkeit. es ist eben ein anderes gefühl, wenn der gast beim zubereiten seines caffé latte zuschauen kann, statt nur auf einen knopf zu drücken, vielleicht fragt er noch was über die kaffeesorte und die röstung. die blumige antwort ist dann schon wie der erste schluck. das brot ist ausschließlich von regionalen guten bäckern, die butter eine unverfälschte bauernbutter, nutella und andere scheußlichkeiten gibt es nur im entlegensten teil des tisches – für die besonders hartnäckigen. bei ihm ist das frühstück ein einträgliches geschäft, kaum ein gast verzichtet darauf, im gegenteil, sie kommen gerade wegen des frühstücks wieder dorthin.

schon interessant, oder? man sagt, die einstellung ist die halbe sache. ich denke, es ist die ganze!

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bmw – verkäufer sind einfach die besten!

Freitag, 08. Februar 2008

warum?

weil der bmw-konzern in der verkäuferauswahl, der -entwicklung und im -training das “brand (corporate) behaviour” thema bestens umsetzt. der film “day of passion” zeigt sehr gut wie”freude am fahren” zu “freude am verkaufen” werden kann. mit einem hauch von “begeisterung” setzt regisseur pepe danquart den weltweit agierenden bmw-konzern damit in szene. fünf verkäufer auf fünf verschiedenen kontinenten haben alle ihre ganz persönliche art, das gleiche zu tun: autos zu verkaufen. ob shanghai, chicago, pfaffenhofen, tokio oder doha — der kunde ist könig (besser: partner) und der bmw seine moderne kutsche.

und der verkäufer lebt bmw.

lasst euch von diesem film mitreißen in die fantastische welt des verkaufens.

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seneca läßt grüßen

Dienstag, 22. Januar 2008

sehr oft werde ich gefragt: welche eigenschaften muss ein richtig guter verkäufer unbedingt mitbringen? “geduld und fügsamkeit” ist meine unerwartete antwort. WARUM? weil ein verkäufer fast täglich mit den schlimmsten szenarien des verkäuferischen lebens konfrontiert wird: mit den unwilligen kunden, mit dem faktor glück und mit dem sehr flüchtigen erfolg.

ja, wenn er dann über diese wichtigen eigenschaften verfügt, dann läßt dies seine ruhe, heiterkeit und kraft wachsen. diese ruhe kann so stark und positiv sein, dass sie sich auch auf die kunden überträgt.

denn schon der italienische philosoph seneca sagte,

“wenn du aller bekümmernisse ledig werden willst, so stelle dir vor, dass alles, dessen eintreten du befürchtest, auch unbedingt eintreten wird. es gibt nur ein erleichterungsmittel gegen den druck schwersten unglücks: geduld und fügsamkeit”

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