ich bin ein absolut überzeugter europäer, ein anhänger der eu mit allen fehlern und problemen. das will ich voraus schicken. und umso mehr tut es weh, wenn es immer wieder zu diversen kritikpunkten kommt, die zweiffellos gerechtgfertigt sind. die eu-kommission braucht drindend ein branding, nämlich in allen richtungen: eine marke nach außen, eine marke nach innen, und allen voran auch ein durchgezogenes brand behaviour projekt.
zuletzt konnte ein mittlerer beamter für schlagzeilen sorgen, der den kaffee auf der obersten etage in ein labor schickte, da er ihm schlicht und ergreifend nicht schmeckte. das ergebnis war katastrophal, man konnte diverse schwermetalle feststellen, der kaffee war nicht nur ungeniessbar, sondern krebserregend. hm, lecker! das brisante daran ist in dem fall aber nicht die gesundheitsrelevante seite der geschichte (angeblich ist das wasser in brüssel schuld, oder doch die maschine?). der kaffee stammt aus nagelneuen kaffeemaschinen der italienischen luxuskaffee-maschinenproduzenten le ciambali – man sieht diese maschinen in großen und mondänen cafés all over the world. eine maschine kostet knapp € 10.000,-, die kommission bestellte aber gleich 10 davon (um die internen kaffeewege zu sparen, vielleicht?).
ich denke, um das vernichtende bild in der außenwirkung zu sehen, braucht man ledglich ein wenig hausverstand. offenbar geht einem dieser aber verloren, wenn man in eine gewisse position kommt.
die lösung kann ein professionelles und konsistentes branding sein. leute außerhalb vom politik-zirkus, die erzählen, was man tun soll, damit man ein gewünschtes bild im publikum erhält. und daraus dann abgeleitet, wie man sich zu benehmen hat, damit man diesem bild auch gerecht wird. wir stellen uns zur verfügung!!!! (übrigens: auf der krisensitzung der g-8 über ein gemeinsames vorgehen gegen die wirtschaftskrise servierte man rotwein um € 500,- pro flasche. auch nicht ganz geschmackvoll…)
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