Mit ‘Führungskräfte’ getaggte Artikel

Der Ursprung des Vorstellungsgesprächs

Sonntag, 24. Januar 2010

Das BBC enthüllt: Der Ursprung des Job-Interviews liegt in der Steinzeit. Viele, viele  Jahre bzw. Monde vor unserer Zeit gab es bereits die ersten Assessment-Center. Selbst der klassische CV wurde damals schon in Stein gemeißelt. Anschauen und sich einige Tipps fürs eigene Gespräch holen. Haha …

via Karrierebibel

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Stellenanzeige – ein ganz besonderer Job

Freitag, 06. November 2009

Nachdem wir uns auf die Personalsuche von Führungskräften im Vertrieb spezialisiert haben, möchte ich heute auf eine ganz besondere Stellenanzeige (leider nicht von uns ausgeschrieben) für eine Führungsposition aufmerksam machen. Es handelt sich dabei um einen Job, der offiziell noch gar nicht existiert, aber die Grundausstattung des EU – Ratspräsidenten (dieser wird gesucht) steht schon einigermaßen fest:

Gehalt:

Wird sich vermutlich an jenem des Präsidenten der EU-Kommission orientieren: aktuell € 293.073,60 pro Jahr.

Zuschüsse zum Grundgehalt:

€ 48.845,60 Wohnkostenzuschuss pro Jahr, € 17.000,– Aufwandsentschädigung

Bei Amtsantritt:

€ 48.845,– für Einrichtungskosten

Bei Ausscheiden aus dem Amt:

Abfertigung auf die Gesamtdauer gerechnet: € 571.493,–

Pension:

Je nach Dauer der Amtstätigkeit

Steuersatz:

45 %

Dienstwagen:

Ja, mit Fahrer. Ein Dienstjet wurde überlegt, dann aber als zu pompös fallen gelassen. Für die zahlreichen Dienstreisen bleibt es bei Charterjets.

Persönliche Mitarbeiter:

Bis zu 22

Amssitz:

Résidence Palace im Brüsseler EU-Viertel

Nebenjobs:

Nicht erlaubt

Stimmrecht im Rat:

Nein

Politische Ämter im Heimatland:

Nicht erlaubt

Arbeitseinsätze bei EU-Gipfeln:

4 (pro Jahr)

Quelle: (profil)

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Eindrücke von Führung …

Samstag, 27. Juni 2009

Ein wunderbares Video zum Thema “Führung”! Passt irgendwie hervorragend zu unserem neuen Beratungsthema: VertriebsVorDenker - Nachhaltig Verkaufen – Vertrauen die Währung der Zukunft!

 

 

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soviel verdienen vertriebsleiter

Mittwoch, 18. März 2009

der jahresverdienst eines vertriebsleiters bewegt sich nach einer auswertung des beratungsunternehmens “personalmarkt” nicht selten im sechsstelligen bereich. aktuell betragen sie der auswertung zufolge, in deutschland durchschnittlich rund 110.600 euro. das durchschnittliche grundgehalt belaufe sich auf 84.000 euro im jahr. 

 

die besten verdienstmöglichkeiten gibt es in unternehmen aus dem bereich finanzdienstleistungen, bei computer- und büromaschinenherstellern und in der telekommunikation. am wenigsten zahlt das hotel- und gaststättengewerbe, bildungsinstitutionen und die tourismuswirtschaft. 

 

übrigens 79 % aller vertriebsleiter fahren ein firmenauto.  

gelesen in der faz

 

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die 8 größten fehler in der krise

Dienstag, 03. Februar 2009

viele chefs, ganz besonders die typischen patriarchen, sitzen sehr oft irrtümern in der mitarbeiterführung, auf. in zeiten wie diesen ein ganz besonders schwerer fehler. jüngste neurobiologische erkenntnisse erklären oft bestaunte “phänomene”: 

 

  1. fehler: den mitarbeitern nach kräften misstrauen. menschen haben zwei grundbedürfnisse: verbundenheit und wachstum. vertrauen ist dabei die zentrale ressource – nicht als gegengeschäft, sondern als vorleistung
  2. fehler: das feedback reduzieren auf “nichts gesagt ist genug gelobt”. abwertung ist gift für das gehirn und zwingt in den rückzug. in der krise fatal.
  3. fehler: die mitarbeiter um ihr “leiberl” rennen lassen und drohszenarien aufbauen. gefährlicher irrtum: denn drohen blockiert das gehirn
  4. fehler: zuhören als reine zeitverschwendung betrachten. gerade die krise braucht aber eine kultur des zuhörens.
  5. fehler: außenperspektiven ausblenden. das gehirn ist ausschließlich durch erfahrungen geprägt. es braucht deshalb außenperspektiven.
  6. fehler: sprunghaftes verhalten an den tag legen und dieses mit der krise rechtfertigen. glaubwürdigkeit braucht berechenbarkeit. das gehirn merkt sofort, was authentisch ist und was nicht.
  7. fehler: den militärischen führungsstil hervorholen, denn es herrscht ja “krieg”. falsch – das bauprinzip des gehirns lautet auf “kooperation”.
  8. fehler: sachlich bleiben.  NEIN – das gehirn “denkt” in emotionen.

 

 lesetipp: gerald hüther “bedienungsanleitung für ein menschliches gehirn” gelesen in der zeitung “der standard

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ernüchternde bilanz

Freitag, 21. November 2008

nein, diesmal ist nicht von ergebnisbilanzen auf zahlenbasis die rede, das wird in den letzten wochen ja genügend strapaziert. selbst wenn sich auch da vielerorts ernüchterung breit macht anhand der zahlen und der forecasts, geht es mir um eine gewisse alternative bilanz der letzten monate.

 

meine these für heute ist: die grundsätzliche qualität der verschiedenen verkaufsmannschaften in all den branchen die wir kennengelernt haben ist bei weitem besser, als die qualität auf der seite der jeweiligen führungspersonen, verkaufsleiter und geschäftsführer. und gerade dort, wo die verantwortlichen am meisten jammern und sich beklagen, dass es am markt unmöglich ist, gute leute für den verkauf zu finden, können wir mit großer sicherheit davon ausgehen, dass das problem firmenintern bei ebendiesen personen in der leitungsebene zu suchen ist.

 

einerseits ist ein häufiges phänomen: ich mache meinen besten verkäufer zum verkaufsleiter, denn der kennt sich ja aus. EIGENTOR! für das führen einer verkaufsmannschaft und strategisch angelegte arbeit mit PERSONEN (!) sind mitunter andere qualitäten und fertigkeiten notwendig, als für den guten erfolg beim kunden. bewährte einzelkämpfer und egozentriker mit großer treibkraft in der rolle des chefs sind völlig kontraproduktiv und teilweise fatal.

 

zweites phänomen: die zitrone auszuquetschen ist eine sache, dass man aber die leere schale nachher wegschmeißt, sollte man auch bedenken. (gute) verkäufer lassen sich nicht gern ausquetschen, denn sie wissen, ihnen fehlt dann die power zum weitermachen, um die nächsten hürden zu nehmen. das rollenverständnis einer führungskraft kann ausschließlich darin bestehen, die rahmenbedingungen für den langfristigen erfolg zu schaffen und mit eigenem beispiel eine positive richtung vorzugeben. RAHMEN bedeutet hier: die spielregeln aufsetzen, in der sich ein/e vertriebsmitarbeiter/in bewegen kann, diese auch eindeutig und klar zu kommunizieren und konsequent einhalten. BEDINGUNGEN bedeuten hier: dafür zu sorgen, dass diese kolleg/innen die möglichkeit haben, das beste zu geben. und wenn sie das nicht tun, heißt das nicht notwendigerweise, dass man die falschen personen beschäftigt (eine genaue und gute selektionierung auf dieser ebene ist ja ein steckenpferd von “menschen im vertrieb”). und das eigene beispiel ist das, wo sich spreu vom weizen trennt (soviel zu den ewig jammernden, alles kritisierenden, andere personen abwertenden menschen, die sich dann in ihrer haut wohlfühlen, wenn sie vorher jemandem so richtig die suppe versalzen haben – noch dazu jemandem in einer direkten abhängigkeitsbeziehung).

 

unsere erfahrung zeigt, viel zu oft wird das beste von den verkäufern verlangt, aber bei der schaffung der bedingungen “hapert´s” schon, und gänzlich “hapert´s” dann im problembewusstsein der führungskräfte, dass auch sie für eine minderleistung im team verantwortlich sein können. dabei hat man vielleicht sogar richtige formel 1 boliden im stall, nur fahren sie halt immer nur halbgas.

 

es gilt also: nicht nur verkaufstalent, auch führungstalent ist ein “must have” in einer erfolgreichen vertriebsorganisation!

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genug verdienen…

Dienstag, 23. September 2008

leider muss ich immer wieder kopfschüttelnd über die unfähigkeit vieler führungskräfte im vertrieb mit ansehen, wie das potential von menschen nicht nur ungenützt darniederliegt, sondern sogar bewusst oder unbewusst zurückgehalten wird. dazu 2 beispiele:

 

beispiel 1 ist jemand, der im mittleren management eines global agierenden versicherungsunternehmens recht erfolgreich und karriereorientiert nach oben kommt. aus dem vertrieb kommend, übernimmt er immer größere verantwortungsgebiete. plötzlich ereilt ihm ein schiunfall und er fällt wegen bänderiss 3 wochen aus dem “frontdienst”. was passiert: wie er zuhause auf rehab ist, klingelt das telefon, er springt auf und sagt , da müsse er unbedingt abheben, das ist nämlich der vorstand. nachträglich stellt es sich heraus, es ist nicht der österreich vorstand, nein, das ist der vorstand aus der unternehmenszentrale, der big capo für vertrieb überhaupt. was macht dieser vorstand? er fagt unseren protagonisten, wie es ihm geht und wünscht ihm gute besserung. das gespräch dauert ganze 2 minuten. was macht unser protagonist danach: ER KÖNNTE DIE GANZE WELT NIEDERREISSEN, weil er soviel energien durch diese 2 minuten gekriegt hat. er meint, so ein scheiß´ bänderiss, am liebsten würde er gleich wieder ins büro gehen! unser herr ist heute österreichvorstand des unternehmens.

 

mein 2. beispiel  ist in einem bereits börsennotierten aber noch staatlich beeinflussten unternehmen, das sich stetig über deregulierung und monopolverluste beklagen muss. ein unternehmen mit relativ viel sicherheit seitens der mitarbeiter, jedoch stark unterdurchschnittlicher bezahlung. ein unternehmen, das dringend geschäftsbereiche braucht, wo es neben dem dahinschmelzenden produktportfolio deckungsbeiträge erwirtschaften kann. nun haben wir einen herren (sorry damen, es sind halt 2 herren heute), der gerade in einem lukrativen geschäftsfeld arbeitet, als KAM betreut er ein anspruchsvolles, da zahlungskräftiges publikum. er ist nun das zweite mal in folge der mitarbeiter mit dem höchsten zufriedenheitswert, nämlich ganze 97%. er ist stolz darauf, und ist in seiner firma auch nicht unzufrieden. doch das kommentar seines vorgesetzten zur auswertung ist: “sie verdienen eh genug”. dazu sei erwähnt, unser zweiter protagonist verdient vielleicht im gefüge des unternehmens mehr als der durchschnitt aber weit unter dem marktüblichen niveau. sein vorgesetzter verdient jedoch durchaus marktübliche euro, der unterscheid wird locker das 4-5-fache sein. was macht unser zweiter protagonist: er denkt nach, grübelt, überlegt. und kommt dann zu einem bewerbungsgespräch.

 

so teuer können 2 minuten gesprächskultur kommen…..

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