Mit ‘Internal Branding’ getaggte Artikel

seller branding

Samstag, 27. September 2008

employer branding, internal branding, best place to work; es gibt wahrscheinlich noch viele bezeichnungen für die neue herausforderung, sich im markt als attraktiver arbeitgeber zu positionieren und seine mitarbeiter zu botschaftern der eigenen marke zu machen.

die hervorragende erledigung dieser aufgabe wird in den nächsten jahren darüber entscheiden, ob ein unternehmen erfolgreich sein wird oder nicht. ich gehe sogar noch weiter. für firmen die ihren unternehmerischen schwerpunkt im persönlichen und erklärungsbedürftigen verkauf haben, wird es angesichts der tatsache, dass es immer schwieriger wird “richtig gute verkäuferInnen!” zu finden, unabdingbar sein, sich nicht nur als attraktiver arbeitgeber zu positionieren, sondern als “best place for sellers to work“.

 

seller branding ist dabei das schlagwort!

 

als wir uns mit MENSCHEN IM VERTRIEB, als “spezialunternehmen” für verkäuferInnen positionierten, konnten wir nicht ahnen, dass es uns bereits nach knapp über einem jahr gelungen ist, für sehr viele verkaufstalente als wahres magnet bzw. als “der” erste ansprechpartner bei einem jobwechsel, zu fungieren. die positionierung ist bestens gelungen – wir haben unsere nische gefunden!

 

also, warum sollte es nicht auch anderen unternehmen gelingen, ihre besondere attraktivität als bester arbeitsplatz für topverkäufer ganz besonders herauszustreichen. employer branding machen viele, seller branding ist die klassische nische, die man in zukunft als sehr verkaufsorientiertes unternehmen, betreiben muss, wenn man absolute topverkäufer anziehen will.

 

beachte dabei 3 grundsätze:

  1. verkäufer sind anders!

  2. die topverkäufer werden nicht gefunden – die finden ihren idealen arbeitgeber selbst

  3. besetzte die nische in der nische (seller branding statt nur employer branding) -nur wenn du dein unternehmen nach außen gut verkaufst, werden die besten verkäuferInnen dich auch finden

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kontinuität versus erneuerung

Freitag, 26. September 2008

diese woche war ich unter den 55.000, die auf der donauinsel in wien madonna live bestaunen durften. naja, durften ist leicht übertrieben, bei preisen um €100,- für einen rasenstehplatz. aber es war es wert, das konzert war für mich persönlich zwar nur durchscnittlich, zu professionell, zu sehr durchgetaktet und mit einem abrupten ende ohne zugaben wo plötzlich auf den schirmen “game over” stand. (www.madonna.com)

 

die person madonna ist hingegen faszinierend. in meinen augen ist sie kein besonderes musikalisches talent, nein, in meinen augen ist sie viel mehr eine super verkäuferin und ein marketing profi. denn das was sie geschafft hat (25 jahre lang ununterbrochen auf der erfolgswelle der ultrakurzlebigen showbusiness-welle zu bleiben) schaffen nur wenige. ihr talent ist das sich ständig neu erfinden, ständig an trends anzupassen, dabei jedoch voll authentisch bleiben. jedes neue gesicht, jeder neue style wird von ihr gelebt und voll inhaliert.

 

ich erinnere an beispiele, wo das ziemlich in die hose gegangen ist (bewusst nicht aus der musikszene, wo das ja laufend passiert). aber coca-cola ist seit 100 jahren das selbe, und doch immer noch jung. fehler sind passiert (cherry coke in europa zum beispiel, oder das “verschlafen” der energy drinks), aber die haben irgendwie den finger am puls, die klassische flasche ist jetzt aus plastik und millionen jugendliche laden ihre songs vom coke musikportal herunter (www.mycokemusic.com). ein coca cola t-shirt zu tragen ist seit 100 jahren nicht peinlich.

 

oder mercedes: der inbegriff des konservativen (aber technisch immer fortschrittlichen) automobilbaus hat vor rund 10 jahren plötzlich das seit jahrezehnten gewohnte eckige frontdesign in rundscheinwerfer gewechselt. der erfolg war da, da das fahrzeug ansonsten ganz klar als ein mercedes erkenntlich geblieben ist. und dass man es auch schlechter machen kann, hat die vor kurzem in die pension geschickte 7er bmw bewiesen: dieses auto wurde so radikal neu erfunden, dass keine kontinuität mehr da war, das stammpublikum wendete sich mit grauen ab, zumindest in europa war das modell ein flop. siehe da, der neue 7er ist die logische fortsetzung…nein, nicht des vorgängers, sonders des vorvorgängers (www.bmw.at/at/de/newvehicles/7series/overview.html)

 

wie so oft: den goldenen mittelweg zu finden ist enorm schwer, und die, die das schaffen, können was! gratuliere madonna!

 

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personalberater und employer branding

Samstag, 23. August 2008

den passenden mitarbeiter fürs unternehmen zu finden ist derzeit eine kunst. das unternehmen dafür als marke aufbauen und zu verkaufen – im fachjargon employer branding – hilft dabei. “vieles davon ist zwar gut gemeint, aber schlecht gemacht”, meint dr. andrea tschirf vom zentrum für berufsplanung an der wirtschaftsuniversität (zBp). “gerade in österreich steckt employer branding noch in den kinderschuhen”, sagt sie weiter.

 

sehr oft wird employer branding als alter wein in neuen schläuchen verkauft. von einer fundierten analyse, strategie und positionierung, ganz zu schweigen.

 

warum?

 

weil zuviele “kurpfuscher” (personalberater) ohne marketingexperten (oder -wissen) versuchen auf diesen neuen und profitablen Beratungszweig aufzuspringen und sich als employer branding experten darstellen. dabei ist gerade in der engen verbindung von personalmanagement, geschäftsführung und marketing der schlüssel zum erfolg von employer branding zu suchen.

als grundvoraussetzung müssen sich Unternehmen der wichtigkeit der mitarbeiter bewusst werden und sie müssen diese unternehmenswerte erlebbar machen – und dafür ist das zusammenspiel aller drei abteilungen im unternehmen unbedingt notwendig!

 

vielleicht können besonders “aktive” personalberater darüber einmal nachdenken!

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employer branding symposium

Donnerstag, 08. Mai 2008

immer wieder werden wir mit unternehmen konfrontiert, die verzweifelt auf der suche nach guten vertriebsmitarbeitern sind! diese firmen investieren unmengen an geld in die suche. nur, meistens melden sich entweder viel zuwenig oder es bewerben sich die falschen.

gleichzeitig tun diese unternehmen aber alles um ihren ruf als “attraktiver” arbeitgeber weiter zu verschlechtern!!!! sie haben meistens keine ahnung, wie sie ihr image aufmöbeln könnten.

wir haben diese lücke erkannt und uns auf das thema “employer branding” spezialisiert.

am 18. Juni 2008 veranstalten wir gemeinsam mit dem WIFI steiermark ein employer branding symposium in graz im konferenzzentrum des flughafens. marketingexperten wie z.b. univ. prof. dr. thomas foscht (university of california) zeigen interessierten den weg zum attraktiven arbeitgeber.

selbstverständlich laden wir alle, die dieses thema beschäftigt, zu unserem symposium ein!

nähere infos und die möglichkeit zur anmeldung findet ihr unter: http://www.stmk.wifi.at/default.aspx/WIFI-Symposium/@/menuId/1158

 

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begeisterung messen

Freitag, 11. April 2008

spark-x-_logo.jpgmitarbeiter sind heute die stärkste kraft für erfolgreiche unternehmen. doch selbst zufriedene mitarbeiter sind noch kein garant für den erfolg. mitarbeiter ohne freude an der leistung und ohne emotionale verbundenheit zum unternehmen verhindern echte spitzenleistungen – und bremsen so den erfolg des unternehmens.

mit spark-X werden leistungshemmende und leistungssteigernde faktoren in unternehmen aufgespürt. schnell und in echtzeit. und nicht nur zu einem isolierten zeitpunkt, sondern auch im zeitablauf. der messung der weichen erfolgsfaktoren liegt jahrzehntelange psychologische forschung zugrunde. damit ist die sicherheit einer validen messung gegeben.

spark-X ist eine internetbasierte lösung zur messung von emotionaler verbundheit (commitment) und stimmung. die monatliche Messung von commitment dauert weniger als drei minuten, die wöchentliche messung von stimmung erfolgt noch schneller. die ergebnisse werden sofort ausgewertet. in echtzeit sieht man im management-cockpit, wie hoch der begeisterungsfaktor im team aktuell ist. dabei ist absolute anonymität garantiert.

wahre spitzenleistungen entstehen nicht durch zufriedene mitarbeiter, sondern nur durch begeisterte!

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behavioural branding

Samstag, 22. März 2008

bevor man sich mit „behavioural branding“ beschäftigt, muss man wissen, was unter „branding“ generell zu verstehen ist. nach der definition von esch/langner versteht man darunter „alle maßnahmen zur gestaltung eines angebotes, das dazu geeignet ist, sich aus der masse gleichartiger angebote herauszuheben und damit auch eine eindeutige zuordnung dieses angebotes zu einer konkreten marke, ermöglicht”.

 

vor allem bei dienstleistungsunternehmen, bei denen der überwiegende teil der leistungserbringung an der schnittstelle zwischen mitarbeiter und kunde erbracht wird (tourismus, finanzdienstleistung, handel, aber auch generell der gesamte verkauf), stellt das verhalten der mitarbeiter den wichtigsten kanal für den transport der markenbotschaft dar. erste wissenschaftliche erkenntnisse belegen auf eindrucksvolle art und weise, dass der einfluss des mitarbeiterverhaltens auf die markenstärke, die wirkung externer markenkommunikationen – wie z.b. klassische mediawerbung, pr, sponsoring, etc., erheblich übertrifft.

 

markenbildung durch mitarbeiter als botschafter der marke, wird zunehmend den verkauf bestimmen!

 

das BEHAVIOURAL BRANDING – unter dem „alle maßnahmen, die dazu geeignet sind, den aufbau und die pflege von marken durch zielgerichtetes verhalten und persönliche kommunikation zu unterstützen“ verstanden werden – wird damit insbesondere für dienstleistungsunternehmen mehr und mehr den platz des zentralen faktors für die erfolgreiche markenführung einnehmen. voraussetzung hierfür ist, dass die mitarbeiter durch ihr verhalten in gegebenen situationen in der lage sind, die gewünschte markenidentität zu vermitteln. gerade auch klein- und mittelbetriebe können durch diese form der markenbildung (kostengünstig) ihr image ganz gezielt so steuern, dass sie „aus der masse hervorstechen“.

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zufriedene mitarbeiter sind zu wenig

Dienstag, 19. Februar 2008

mitarbeiterzufriedenheitsmessungen in unternehmen gibt es wie sand am meer. nur leider sind diese befragungen in den meisten fällen für die “fische” (nichts wert). erstens werden sie nur einmal im jahr durchgeführt (viel zu lange zeitperiode) und zweitens lassen sie die tatsächliche leistung die erbracht wird fürs unternehmen außer acht. neueste untersuchungen und studien z.B. von mercer zeigen, es gibt immer mehr sogenannte resignativ zufriedene mitarbeiter. die sind zwar sehr zufrieden mit ihrer arbeit, bringen aber dem unternehmen keinen mehrwert.

 

 

in der anspruchsvollen globalen wirtschaftswelt von heute wünschen sich die arbeitgeber nicht nur zufriedene, sondern engagierte mitarbeiter, die sich für ihre arbeit und den erfolg ihres unternehmens einsetzen, erklärte patrick gilbert, forschungsexperte für personalfragen bei mercer: “engagierte mitarbeiter sind jene, die ein ernsthaftes interesse am erfolg ihres arbeitgebers verfolgen und deren leistungsniveau die offiziellen anforderungen ihres tätigkeitsprofils überschreitet. diese mitarbeiter erbringen freiwillig leistungen, die dem geschäftlichen ergebnis zuträglich sind und die basis für wettbewerbsvorteile schaffen.”

ich bin der überzeugung, gerade im verkauf ist engagement und begeisterung ein wesentlicher erfolgsfaktor. der funke muss zum kunden im wahrsten sinne des wortes überspringen!

das umfeld zählt

laut der studie”engaging employees to driveglobal business success” wird mitarbeiterengagement auch stark vom umfeld bestimmt. die motivationsfaktoren variierten landes- und unternehmensabhängig – selbst innerhalb von unternehmen könnten sie zwischen den verschiedenen geschäfts- und funktionsbereichen abweichen, so gilbert. daher sei es wichtig, dass die arbeitgeber die individuellen motivationsfaktoren in ihrem unternehmen ermitteln und nutzen.

Engagement der Mitarbeiter nach Ländern (

engagement der mitarbeiter nach ländern (quelle: mercer)

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