zuletzt habe ich ein zitat von henry ford gelesen: “es gibt viel mehr leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern“. das hat mir zu denken gegeben und aufgrund einer aktuellen situation länger beschäftigt. denn ich bin wieder mit geistigen blockaden konfrontiert worden, wo ich ein wenig den kopf habe schütteln müssen.
denn kapitulieren ist angstmotiviert. wenn ich die zähne zusamenbeiße, anlauf nehme und mit schwung über ein hindernis springe und dann voll auf die nase fliege, ja dann bin ich gescheitert. hingegen wenn ich auf ein hindernis zulaufe, schwung hole aber vor dem sprung mich wieder voll einbremse, dann habe ich nur kapituliert. und wichtig ist: ich habe mich disqualifiziert OHNE ZU WISSEN ob ich es nun kann oder nicht. die kleingläubigkeit hat über mich gesiegt.
ich hatte einen vorstellungstermin mit einem jungen, dynamischen herren, der seit 10 jahren im vertrieb erfolgreich arbeitet. ein durch-und-durch gestandener außendienstler, der nun die möglichkeit hätte, für den marktführer im bereich sehr hochwertiger saunaanlagen, österreichs bestes gebiet zu übernehmen. eine chance, die sich nicht jeden tag bietet. und plötzlich geht unser kandidat in die knie, denn die tätigkeit ist ohne die trügerische sicherheit einer anstellung auszuführen. er erfüllt zwar alle voraussetzungen für den job, kennt das handwerk, kennt das gebiet, kennt die regeln der tätigkeit aus 10 jahren erfolgreicher verkaufsausgabe. die chancen für ein scheitern sind verschwindend gering. jedoch: plötzlich klingelt´s an der tür, und kollege angst (wie immer unangekündigt, ohne mascherl und ungebeten) steht da.
schade. sehr schade.


