Mit ‘Job’ getaggte Artikel

von wegen scheitern?

Mittwoch, 17. September 2008

zuletzt habe ich ein zitat von henry ford gelesen: “es gibt viel mehr leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern“. das hat mir zu denken gegeben und aufgrund einer aktuellen situation länger beschäftigt. denn ich bin wieder mit geistigen blockaden konfrontiert worden, wo ich ein wenig den kopf habe schütteln müssen.

denn kapitulieren ist angstmotiviert. wenn ich die zähne zusamenbeiße, anlauf nehme und mit schwung über ein hindernis springe und dann voll auf die nase fliege, ja dann bin ich gescheitert. hingegen wenn ich auf ein hindernis zulaufe, schwung hole aber vor dem sprung mich wieder voll einbremse, dann habe ich nur kapituliert. und wichtig ist: ich habe mich disqualifiziert OHNE ZU WISSEN ob ich es nun kann oder nicht. die kleingläubigkeit hat über mich gesiegt.

ich hatte einen vorstellungstermin mit einem jungen, dynamischen herren, der seit 10 jahren im vertrieb erfolgreich arbeitet. ein durch-und-durch gestandener außendienstler, der nun die möglichkeit hätte, für den marktführer im bereich sehr hochwertiger saunaanlagen, österreichs bestes gebiet zu übernehmen. eine chance, die sich nicht jeden tag bietet. und plötzlich geht unser kandidat in die knie, denn die tätigkeit ist ohne die trügerische sicherheit einer anstellung auszuführen. er erfüllt zwar alle voraussetzungen für den job, kennt das handwerk, kennt das gebiet, kennt die regeln der tätigkeit aus 10 jahren erfolgreicher verkaufsausgabe. die chancen für ein scheitern sind verschwindend gering. jedoch: plötzlich klingelt´s an der tür, und kollege angst (wie immer unangekündigt, ohne mascherl und ungebeten) steht da.

schade. sehr schade.

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die 4 stunden woche

Dienstag, 16. September 2008

ich arbeite seit dem beginn meiner selbständigkeit, wahrscheinlich jede woche 70 oder 80 stunden. natürlich stellt sich jetzt langsam auch der erwartete erfolg ein. trotzdem fühle ich mich ein wenig wie ein hamster in einem rad. ich denke mir oft, so habe ich mir meine tätigkeit eigentlich nicht vorgestellt.  umso mehr freut es mich, dass burkhard schneider in seinem blog, heute, eine buchbeschreibung, über das buch “die 4 stunden woche” von tim ferris, geschrieben hat und mir damit zeigt, dass es irgendwie auch anders geht. 4 stunden pro woche zu arbeiten und trotzdem erfolgreich zu sein, klingt zwar sehr unglaubwürdig, aber offenbar funktioniert es. tim ferris zeigt es an seinem eigenen beispiel; es ist möglich, mit wenig stunden arbeit, es auch zum dollar-millionär zu schaffen.

 

was sind seine erfolgsgeheimnisse? folgende grundregeln hat tim ferris (laut burkhard schneider) aufgestellt:

  1. lasse ein eigenes produkt herstellen, statt mit anderen am markt befindlichen produkten zu handeln.
  2. fokussiere dich auf eine klare zielgruppe, die du z.B. über spezialmagazine gezielt und kostengünstig ansprechen kannst.
  3. konzentriere dich möglichst auf einen vertriebskanal, möglichst das internet.
  4. der hauptnutzen des produktes sollte in einem satz zusammengefasst werden können.
  5. das produkt sollte den kunden zwischen 50 und 200 dollar kosten.
  6. die herstellungskosten sollten möglichst nur 10 % des verkaufspreises ausmachen.
  7. die produktion sollte nicht länger als 3 – 4 wochen dauern.
  8. das produkt sollte sich mit einem guten online-FAQ vollständig erklären lassen

ich werde versuchen, unter diesen gesichtspunkten eine neue geschäftsidee zu entwickeln. eines ist sicher, das buch werde ich mir auf jeden fall kaufen! 

 

  

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