Mit ‘Jobwechsel’ getaggte Artikel

Karriere im Vertrieb (Gastkommentar)

Dienstag, 05. Juli 2011

Obwohl gute Vertriebler keine Schwierigkeiten damit haben, ihre eigenen Leistungen gut darzustellen, benötigen sie trotzdem Jobbörsen bei der Jobsuche.

Im Allgemeinen heißt es, dass gute Vertriebler immer einen Job finden. Profis, die das Vertriebshandwerk beherrschen, sind auf dem Arbeitsmarkt nämlich gar nicht so leicht zu finden. Viele Unternehmen suchen deshalb fortlaufend nach Mitarbeitern, die sich in der Lage befinden, neue Kunden zu gewinnen und die bestehenden Vertriebsaktivitäten auszubauen.

Außerdem wird Vertrieblern nachgesagt, keine Schwierigkeiten damit zu haben, sich selbst zu verkaufen. Wer sich in der Lage befindet, Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen, weiß im Regelfall ganz genau, wie man sich selbst darstellen muss, um auf einen potentiellen Arbeitgeber attraktiv zu wirken.

Aber: Auch Vertriebler gehen auf Jobsuche

Dennoch kommt es immer wieder vor, dass auch Vertriebsprofis auf Jobsuche gehen müssen. Wenn beispielsweise der Entschluss gefasst wurde, die Branche zu wechseln, lässt sich ein Wechsel des Arbeitgebers nicht immer ganz einfach einfädeln. Es sind vor allem die Kontakte, die dabei eine bedeutende Rolle spielen. Sofern Kontakte in die angestrebte Branche fehlen, bleibt gar keine andere Wahl, als sich ganz klassisch auf dem Arbeitsmarkt umzusehen.

Außerdem arbeiten Vertriebskräfte zum Teil ganz unterschiedlich. Wer beispielsweise seit Jahren ausschließlich Stammkunden betreut hat, verfügt nicht zwingend über die erforderliche Kompetenz, um Kaltakquise zu betreiben. Dementsprechend kann es sich durchaus ein wenig schwieriger gestalten, interessante Unternehmen zu kontaktieren und sich dort als Vertriebskraft vorzustellen.

Mit Jobbörsen auf die passenden Stellenangebote stoßen

Wer den klassischen Weg gehen und nach Stellenangeboten suchen möchte, hat natürlich mehrere Möglichkeiten. So bietet es sich zum Beispiel an, Unternehmen zu ermitteln, bei denen man gerne arbeiten möchte, um dann auf deren Website nach Stellenausschreibungen zu suchen. Das einzige Problem dabei: Es kostet Zeit.

Deutlich leichter gestaltet sich die Suche nach guten Vertriebsjobs mit Hilfe von Stellenbörsen im Internet. Dabei hervorzuheben sind Premium-Jobbörsen wie z.B. Experteer. Bei Experteer werden beispielsweise ausschließlich Jobs für Fach- und Führungskräfte ausgeschrieben. Dementsprechend lockt auch eine vergleichsweise gute Bezahlung. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass ein beachtenswerter Teil der Stellenangebote exklusiv ausgeschrieben und somit auf anderen Jobbörsen oder Stellenmärkten gar nicht zu finden ist. Selbst wenn man sich gut verkaufen kann, ist dies von großem Vorteil: Je weniger Bewerber auf eine Stelle kommen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, den Job zu bekommen.

Allen Vertrieblern sowie Interessenten, die eine  Karriere im Vertrieb anstreben, kann folglich nur dazu geraten werden, bei der Jobsuche auch ganz besonders das Internet mit einzubeziehen.

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Ich bin doch (nicht) blöd!

Dienstag, 29. Dezember 2009

Ich bin doch nicht blöd. Geiz ist geil. Nur nackt ist billiger. 1 Million Flüge um € 5,–.

Sparen. Sparen. Sparen. Noch nie haben Discounter unser Leben, insbesondere unsere Kaufgewohnheiten,  so stark dominiert wie derzeit. Diese Sucht nach “billigem Einkaufen” hat seinen Preis: Wir verzichten immer mehr auf Service und Qualität, auch in der zwischenmenschlichen Kommunikation, z.B. zu den VerkäuferInnen in den Geschäften.

Wir lassen uns von Möbeldiscountern dazu nötigen, billige Bausatz-Regale, selbst aus dem Lager zu holen, diese dann zur Kasse zu schieben, selbst nach Hause zu bringen und dann auch noch selbst aufzustellen. Nur weil wir (glauben) billiger gekauft (zu) haben. (weiterlesen…)

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Resignation im Job

Donnerstag, 03. September 2009

Der neueste Arbeitsklima Index der österreichischen Arbeiterkammer zeigt, dass viele Arbeitnehmer nicht mehr daran glauben, dass sich ihre Arbeitsumstände verbessern könnten.  Gerade in Krisenzeiten keine besonders gute Aussichten für viel Unternehmen. Denn Resignation ist immer mit Demotivation verbunden.

 

Und genau die brauchen wir jetzt am wenigsten.  Ganz besonders im Verkauf!

 

Weitere signifikante Erkenntnisse der Studie:

 

  • Jede(r) Zehnte resigniert im Job
  • Die Resignation steigt mit der Beschäftigungsdauer
  • Die Resignation steigt mit niedrigem Bildungsniveau
  • Resignierte bleiben und zeigen keine Wechselbereitschaft
  • Bei 20 Prozent der Arbeitnehmer/-innen, die mit ihrer Arbeit sehr unzufrieden sind, besteht der Wunsch nach einem Wechsel des Unternehmens.

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auch verkäufer brauchen eine “eigenmarke”

Sonntag, 07. September 2008

spitzenveräufer zeichnet neben einem ganz besonderen talent fürs verkaufen, auch die tatsache aus, dass sie es sehr gut verstehen eine starke “eigenmarke” aufzubauen. das besondere an einer starken “eigenmarke” liegt  an der authentischen darstellung. du mußt sie leben, sie spürbar machen, mit überzeugung darstellen!  

 

3 tipps, die auch jochen mai in seinem blog aufzeigt:

  •  sei absolut authentisch (für uns eine der wichtigsten eigenschaften im erfolgreichen verkauf): egal was oder wer du gerne sein möchtest. sei so wie du bist, streiche aber deine stärken (jeder hat welche) ganz besonders heraus – und suche dir dabei deine ganz besondere niesche.
  • tue etwas für deinen bekanntheitsgrad: versuche deinen expertenstatus (im verkauf deines produktes oder deiner dienstleistung) durch empfehlung zu verbreiten. sei dabei offensiv, aber nirgends aufdringlich.
  • schaue auf deine optik: dein optisches auftreten muss zu deinem image passen und sympathisch wirken. durch dein aussehen, deine gestik und deine mimik baust du dir ein ganz starkes imagebild auf. auf der homepage “check your image” kannst du z.B. die wirkung deines bildes auf andere, professionell überprüfen lassen.

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talentmanagement – welche skills sind in zukunft erforderlich

Freitag, 22. August 2008

bei jochen mai, in seinem blog (die karrierebibel) habe ich einen interessanten artikel über talentmanagement gelesen. in diesem beitrag beschreibt er, wie sich die soft skills (fähigkeiten) mit dem grad der verantwortung im job, verändern.

dabei zeigt sich, dass sich die interpersonellen kompetenzen (teamfähigkeit, kritikfähigkeit, motivation, emotionale intelligenz) nur marginal verändern. sehr wohl aber kommt es bei der spezialisierung (technische, konzeptionelle) zur gravierenden änderungen. besonder die konzeptionelle fähigkeit spielt im spitzenmanagement ein sehr entscheidende rolle.

 

eines ist klar, die eierlegende wollmilchsau, die alle kompetenzen vereint (manche unternehmen suchen in ihren personalanzeigen solche) gibt es nicht.

 

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erfolgreiche verkaufsleiter sind wie erfolgreiche fußballtrainer

Mittwoch, 02. Juli 2008

führungskräfte im vertrieb zu suchen ist eine eigene liga.

 

eigene erfahrungen und umfassende gespräche mit auftraggebern zeigen uns, dass gerade führungskräfte im vertrieb ganz besondere persönlichkeiten sein müssen. ich vergleiche diese, gerade jetzt sehr gerne mit erfolgreichen fußballtrainern. die besten verkaufsleiter waren in der regel, bei gott nicht die besten verkäufer (auch ein Gus Hiddink und Luis Aragones waren keine sehr guten Fußballer), verfügen natürlich über die notwendigen soft skills die führungskräfte (fußballtrainer) brauchen (respekt, erfahrung, visionen, ziele  und persönlichkeit) UND sie verstehen es hervorragend die besten verkäufer (spieler) auszuwählen, zu entwickeln, zu fordern und ein erfolgreiches verkaufs-(fußball)team zu formen und diese darin zu integrieren.

 

sehr! gute fußballtrainer zu finden ist aber äußerst schwierig. bei den vielen präsidenten der vereine und verbände liegt diese verantwortungsvolle aufgabe. nicht selten greifen sie dabei aber gründlich daneben.

leider wieder eine parallele zu vielen firmenchefs. dabei könnten gerade die sich einer professionellen hilfe bedienen!

 

executive sales search von profis, um profis zu finden!

 

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traumjob – traumbewerber

Dienstag, 13. Mai 2008

im alltäglichen geschäft begegnet uns von beiden seiten eine teils absurde erwartungshaltung. eine erwartungshaltung, die ja eine gewisse unzufriedenheit mit angebotenen lösungen bereits mit sich bringt: der traum vom traumkandidaten bzw. der traum vom traumjob, “love at first sight” sozusagen.

dabei gibt es das ja auf beiden seiten nicht. alleine schon aufgrund der gegenseitigen interessenslagen ist diese vorstellung nicht erreichbar. denn das was bei einer firma den traumkandidaten ausmacht (günstig zu haben, ohne allüren, ohne speziellen anforderungen, arbeitslokomotive, netzwerkmillionär, teamfähig bis zur selbstaufgabe) ist gleichzeitig eine ansammlung von killerargumenten auf der anderen seite, die sich ganz andere goals gesetzt hat (überdurchschnittliches package, freiräume, ansehen und respekt, gute marke, kundenkartei, audi/bmw…), die wiederum von der firmenseite als killerargumente gesehen werden. so wird das nichts!

oft begegne ich auch fälle, wo hinter den ausformulierten vorstellung der vage und unbewusste wunsch steckt “der macht mich jetzt mit seinem kandidaten/jobvorschlag erfolgreich”. geht man dann ins detail, entdeckt man sehr-sehr oft ein völlig undifferenziertes profil der eigenen perspektive: wo ich bin, was ich bin und wohin ich will (ob als bewerber/in oder firma) sind fragen, die man IM VORFELD klären soll.

wichtig ist die erkenntnis, dass man auf beiden seiten gesunde kompromisse eingehen muss, mit betonung auf “kompromiss” UND auf “gesund”. denn die offenheit im prozess der rekrutierung und danach im prozess der ersten eingewöhnungszeit bedingt auch eine wesentlich höhere wahrscheinlichkeit, einen positiven zuwachs im team überhaupt zu bekommen. starre vorstellungen vor allem am gerade herrschenden markt vorbei behindern letztlich immens das zusammenfinden von personen, die grundsätzlich miteinander könnten.

gleichzeitig muss aber der kompromiss auch gesund sein. es muss einen katalog der mindestanforderungen geben, unter die man einfach nicht geht, und das auf beiden seiten. denn “ungesunde” oder besser “faule” kompromisse sind auf die dauer gesehen ein nährboden für gegenseitige unzufriedenheit und auch misstrauen. und diese beiden komponenten sind ein garant für ein nicht funktionierendes zusammenleben. ob privat oder beruflich – gilt für beides.

 

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