Mit ‘Konsumenten’ getaggte Artikel

Kundenvertrauen durch Social Media

Sonntag, 21. August 2011

Über Vertrauen als wesentlichen Erfolgsfaktor in Kundenbeziehungen haben wir in früheren Blogbeiträgen schon öfters geschrieben. Hier noch einmal ein paar Facts.

Jede Kaufentscheidung eines Konsumenten erfolgt unter der Faktor der Unsicherheit! Je größer die Summe die für ein Produkt oder eine Dienstleistung ausgegeben wird, umso höher ist auch der Unsicherheitsfaktor beim Kunden. Vertrauen in die Marke, in den Verkäufer, in das Geschäft, oder in das Produkt wirken als “Sicherheitsnetz” für den Kauf. Deshalb ist es so wichtig, dieses Vertrauen zum Kunden aufzubauen, bzw. dem Kunden dieses Gefühl der Sicherheit zu geben.

Social Media hat (bzw. wird noch weiter) das Verhalten von Konsumenten massiv verändert (n). Nicht was nach alter Werbemanier in Form von Eigenlob (durch Werbung) ins Netz gestellt wird, ist wichtig für den Vertrauensaufbau, sondern das was die Kunden über deren Produkte und Angebote, Services und Marken sagen, was im Netz über die Dienstleistung “gesprochen” wird und das was in den Medien darüber geschrieben wird.

In der neuen Social Media Welt wird “Schlechtes” gnadenlos aussortiert, die Menschen erzählen es weiter und das Vertrauen in dieses Unternehmen geht gegen Null.

Unternehmen müssen also alles daran setzen, ihren “Ruf” (die Online-Reputation) zu festigen, Vertrauen zu erhalten und ihre Kunden als “Fürsprecher” zu gewinnen.

Eine interessante Infografik (gefunden bei Anne M. Schüller) zeigt hervorragend, wie Unternehmen beim Aufbau von Kundenvertrauen durch Social Media vorgehen müssen!

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Der Supermarkt der Verführung

Sonntag, 14. November 2010

Die österreichische Zeitschrift trend zeigt in ihrer neuesten Ausgabe, warum Konsumenten zwischen den Regalen schwach werden und bei jedem Einkauf im Supermarkt mehr einsacken, als sie eigentlich wollen. Hier die interessanten Details:

  1. Die langsam drehende Eingangstür bremst die Alltagshektik, um in Kauflaune zu kommen.
  2. Ein attraktiver Frischebereich zu Beginn des Marktes beruhigt ebenso und verhindert ein “Durchhetzen”.
  3. Die bevorzugte rechte Gangseite ist für Impulsware und damit für den spontanen Kauf reserviert.
  4. Rotes Licht in der Wurstvitrine macht Fleisch appetitlicher.
  5. Teure Produkte werden bewusst zwischen billigen platziert.
  6. Speziell geformte Einkaufswagen, die besonders tief sind, verführen zum Befüllen.
  7. In Augenhöhe (“Greifzone”) stehen die teuren Produkte der jeweiligen Produktgruppe, die billigen sind in der “Bückzone” platziert.
  8. Präsentationskörbe bremsen Schnelleinkäufer.
  9. Einzeln ausgestellte Ware signalisiert Premium und Exklusivität.
  10. Im Backshop verführt der Geruchssinn zum Kauf.
  11. Der stärkste Kaufanreiz ist ein Rabatt-Schild, ergänzt um einen grafischen Smiley-Zusatz.
  12. Viele gleiche Produkte an einer Stelle signalisieren ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis.
  13. Die Hintergrundmusik wird auf die jeweilige Zielgruppe und der jeweiligen Tageszeit abgestimmt.
  14. Hoche Regalschluchten verschrecken, niedrige Regale bieten hingegen Überblick und Orientierung.
  15. Ein Wühltisch signalisiert Billigware und stimuliert die haptischen Sinne zur Auslösung von Kaufimpulsen.
  16. Große Fenster (im Idealfall bis zum Boden) stimmen großzügig und sind vertrauenserweckend.
  17. In der Wartezone vor der Kassa steht die Impulsware.

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Preise richtig erhöhen – Marktanteile gewinnen

Freitag, 09. Juli 2010

Den Preis etwas höher ansetzen als der Wettbewerb – diese Strategie bringt zusätzliche Kunden. Zumindest zeigen das neueste Tests, die in Amerika durchgeführt wurden.

Übersteigt der Preis das Durchschnittsniveau der Konkurrenz um 50 bis 80%, fällt das jeweilige Produkt besser auf und auch mehr Konsumenten sind bereit es zu kaufen.

Beispiel: Burt´s Bees, ein Hersteller von Naturkosmetik, verlangt für seine Produkte doppelt so viel wie seine Mitbewerber. Die Folge: Kunden fragen sich, was diesen Aufschlag rechtfertigen könnte und entdecken das Alleinstellungsmerkmal die ganz besonderen natürlichen Inhaltsstoffe. Das Resultat: Der Absatz ist alleine im letzten Jahr um mehr als 30 % gestiegen.

Quelle: Trendletter

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Gas geben im Autohandel

Freitag, 08. Mai 2009

Wir können das Wort Krise schon nicht mehr hören. Täglich werden wir in den Medien damit konfrontiert. Die Folge daraus: niemand will es, aber alle tun es –  Sparen, Sparen und noch einmal Sparen – und das fast um jeden Preis!

 

Die wenigsten Unternehmen trauen sich, diese Jammerspirale mit gezielten offensiven Maßnahmen zu durchbrechen.

 

Unternehmen, stoppen Investitionen, sparen bei Beschaffungen, kündigen Mitarbeiter. Ganz die „Schlauen“ reduzieren auch die Verkäuferanzahl und sägen damit an dem Ast, auf dem sie sitzen.

 

“Die Zeiten sind schlecht, aber schlechte Zeiten sind gut für gute Leute”, sagte einmal Arend Oetker, Industrieller aus Deutschland. Gehören sie, ihre Geschäftsführer und Verkaufsleiter zu den guten Leuten?

 

Was tun die Autohändler aktiv um mehr Fahrzeuge am Markt abzusetzen?

 

Gerade Autohändler sind mit ihren Produkten sehr stark abhängig von der Performance ihrer Marke(n) (oder von Verschrottungsprämien), die sie vertreten. Die meisten lassen sich dabei auf einen Preiswettbewerb ein, um vermeintlich kurzfristig, zu überleben.

Gefragt sind aber jetzt Unternehmen (Autohändler genauso wie Importeure), die Kunden mit innovativen und aktiven Vertriebsmethoden gewinnen und nicht mit Dumpingpreisen.

 

Gehen sie davon aus, dass ihre Mitbewerber (vor allem die extra „Schlauen“) im Vertrieb sparen und ihren Kunden keine besonderen Dienstleistungen mehr bieten. Darüber sind natürlich die Kunden ihrer Wettbewerber nicht sehr erfreut.

Und: Auf die Motivation und Stimmung der Vertriebsmitarbeiter dieser Konkurrenten wirkt es sich auch nicht besonders vorteilhaft aus.

 

Machen sie nicht die gleichen Fehler!

Denn Autos werden nach wie vor gekauft, eben nur etwas weniger. Professionelle Potentialausschöpfung und Verdrängung, unterstützt durch motivierte VerkäuferInnen, sind die Lösung: 

 

  • Akquirieren Sie gezielt Wettbewerber-Kunden! (aber bitte nicht über den Preis)
  • Lassen Sie Top-VerkäuferInnen Ihrer Mitbewerber wissen, wie motivierend es ist, gerade jetzt in Ihrem Unternehmen zu arbeiten! (Von besonderem Vorteil wäre es, wenn sie schon früher für ihr Arbeitgeber-Image etwas getan hätten – „Employer Branding“)

 

Die richtigen Kunden, mit den besten, motivierten VerkäuferInnen die Sie bekommen können, richtig bearbeiten!

 

Setzen Sie jetzt die Hebel dort an, wo sie auch wirken:

 

  • Beim Faktor Mensch im Verkauf, mit allen seinen Facetten
  • Erstellen sie einen Zielgruppenraster, mit klarer Fokussierung auf Potentiale bei Wettbewerbs-Kunden
  • Optimieren sie ihr Verkaufsteam und holen sie gerade jetzt die besten Köpfe von ihren Mitbewerbern
  • Führen sie Schlagzahl und Schlagkraft als Schlüsselkennzahlen ein
  • Üben sie absolute Konsequenz bei allen Umsetzungsmaßnahmen
  • Investieren Sie schon heute in eine attraktive Arbeitgebermarke

 

Maßnahmen bei KMU´s konzentrieren sich überwiegend auf  Liquidität und Kosten. Umsatzthemen werden oft nicht angepackt, weil sie vermeintlich spät wirken. Dabei führt gerade dieses Thema, nachhaltig zu den wesentlichsten Ergebnisverbesserungen.

 

Die gute Nachricht zum Abschluss: Jede Krise geht vorbei! Und nicht nur die guten Leute, auch die guten Unternehmen werden gestärkt aus ihr hervorgehen.

Denn Unternehmen, die jetzt auf Wachstum setzen, retten nicht nur Ihren Umsatz, sondern bringen sich in eine optimale Ausgangsposition für den nächsten Aufschwung. Eines ist sicher: nach der Krise wird es Gewinner und Verlierer geben, und auf einer der beiden Seiten wird Ihr Unternehmen stehen.

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warum kaufen wir?

Mittwoch, 11. März 2009

dieser interessanten frage ist der bestseller autor martin lindstrom nachgegangen. in seinem buch buyology zeigt er die teilweise tiefen tricks von händlern auf, die den frei-fallenden verkaufszahlen, entgegenwirken sollten.  

  • trick nummer 1: immer größere einkaufswägen. ein psychologischer trick, der dazu verleitet, immer mehr und mehr einzukaufen.  nach dem motto, “ich habe eh noch nicht viel gekauft, da ist noch viel platz.”
  • trick nummer 2: meinungsdruck durch andere kunden. lindstrom zeigt, dass billigprodukte nur dort gerne gekauft werden, wo man nicht von anderen kunden beobachtet wird.  händler nutzen diese erkenntnis aus und gestalten ihre läden entsprechend publikumswirksam.
  • trick nummer 3: kauf zwei, zahl eins. meisten lohnt sich der deal aber nicht. 
  • trick nummer 4: bewusste begrenzung. händler setzen bewusst ein einkaufslimit. z.b. “maximal 3 becher pro kunden” – die gehen weg wie die warmen semmel!
  • trick nummer 5: dezente duftnote. kunden reagiern extrem auf gerüche. so versprühen baumärkte gezielt den geruch von frisch geschnittenem gras.
  • trick nummer 6: ausnutzen von verhaltensmustern. kunden greifen gezielt nach waren im hinteren bereich, weil sie glauben damit die frischere ware zu kaufen. falsch gedacht. die händler reagieren natürlich auf diese gewohnheit. 

also aufpassen beim nächsten einkauf! 

gelesen im schwerdt blog

 martinandbooks.jpg 

 

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schreien wie marktverkäufer…

Montag, 21. Januar 2008

jeder der schon einmal in arabischen ländern oder auch nur in der türkei in einer basar war, weiss, wie manche ihre ware schreiend anbringen wollen, es ist ein regelrechter schreigewusel, wenn man da durchgeht. oder ich denke an die großen börsen (wo es nicht so gesittet = langweilig und clean zugeht wie in wien), wo sich die broker gegenseitig auf den zehen stehend anbrüllen – und gleichzeitig 2 telefone pro ohrwaschel bedienen – ist ja auch ähnlich, da muss ich gar nicht das istanbul-beispiel bemühen, obwohl es zum thema passt. ich habe letzten sonntag meinen nächsten bürgermeister gewählt, ja in graz wo wir zuhause sind. (weiterlesen…)

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