Mit ‘Marke’ getaggte Artikel

Der “Sound” als Marken-Wiedererkennungsfaktor

Mittwoch, 24. Februar 2010

Baby

Martin Lindstrom, der Marketing-Guru aus den USA, hat in einem kürzlich getätigten Interview auf TIME.com auf die Wirkung von Klängen und Tönen in der Werbung Bezug genommen. Viele Unternehmen verwenden in Ihren Werbebotschaften Jingles, Melodien, Songs oder andere Klänge.

Laut Lindstrom punkten diese Unternehmen beim Kunden damit aber nur sehr selten.

In einem systematischen Neuromarketing-Experiment ermittelte Lindstrom auf welche Klänge Menschen hingegen besonders positiv reagieren. Blabbernde Babys entpuppten sich als klare Favoriten, gefolgt von vibrierenden Handys, Geld-spuckende Geldautomaten, brutzelnden Steaks und knallende Korken. Das Interessante bei all diesen Sounds: Sie entstehen nicht im Werbestudio und müssen nicht lange erklärt werden. Verbraucher erkennen sie intuitiv und bringen sie automatisch mit Gefühlen, wie Glück, Hunger, Durst und freudige Erwartung in Verbindung.

Bin gespannt, wann die ersten großen Marken auf solche Basissounds umsteigen bzw. diese für ihre Markenerkennung verwenden.

via Schwerdt Blog

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Anleitung zum Abwracken einer erfolgreichen Marke

Sonntag, 14. Februar 2010
Quelle: Reuters

Quelle: Reuters

Auf Spiegel online hat Thomas Hillenbrand einen sehr polemischen Artikel zum Fall Toyota verfasst. Dabei gibt er eine “hervorragende Anleitung” dazu, wie jedes Markenartikel-Unternehmen die eigene Marke in kürzester Zeit zerstören kann (siehe Toyota).

Ein Lehrbuchfall für misslungene Krisenkommunikation!

Unternehmerischer Erfolg ist wie Skibergsteigen. Auf den Gipfel zu steigen  ist beschwerlich und dauert sehr lange. Wenn man einmal oben ist, kann man aber sehr schnell wieder abfahren – mitunter schneller, als einem lieb ist.

Wenn Sie neidisch sind auf die enorme Dynamik und Geschwindigkeit bergab, die Toyota in den letzten Wochen gezeigt hat, dann kann ich Sie trösten! Sie können das auch:

  1. Erster Schritt: Sie manövrieren sich in einen Krise gewaltigen Ausmaßes. Sie bauen so richtig Mist! Schlechteste Qualität in Ihren Produkten oder Dienstleistungen z.B.
  2. Zweiter Schritt: Sie warten! Augen zu, Ohren zu und ja nichts sagen.
  3. Dritter Schritt: Wenn der Druck der Presse zu groß wird – verstecken Sie sich als Chef. Schicken Sie immer einen (bedeutungslosen) Mitarbeiter an die PR – Front.
  4. Vierter Schritt: Lösen Sie das Problem nicht bei den Wurzeln. Betreiben Sie nur Kosmetik.
  5. Fünfter Schritt: Zuerst denken Sie immer an Ihre Betriebsergebnis, dann erst an Ihre Kunden. Vielleicht erhöhen Sie gerade jetzt die Preise. Das wirkt!
  6. Sechster Schritt: Streiten Sie alles ab und weisen Sie die Schuld immer anderen zu (z.B. den Zulieferern)
  7. Siebenter Schritt: Lenken Sie mit banalen Dingen vom Hauptproblem ab. Verwöhnen Sie die Presse (vorallem jene, die am lautesten schreien) mit kleinen Geschenken.
  8. Achter Schritt: Und das wichtigste! Spielen Sie auf Zeit! Irgendwann löst sich jedes Problem. Auch das Ihrer “guten” Marke.

Toyota hat es vorgezeigt – machen Sie es  NICHT nach!

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Tolles Auto – toller Werbespot!

Samstag, 30. Januar 2010

Als kleiner Beitrag zur Unterhaltung am Wochenende, möchte ich heute wieder einmal einen wunderbaren Werbespot zeigen. Natürlich wieder aus der Autobranche. Und wieder einer von den drei “Großen”.

In unserem Blog haben wir schon tolle Spot´s von BMW, Audi und Mercedes gezeigt. Dieses mal ein neuer von Mercedes Benz. Ein Spot mit dem neuen Supersportwagen SLS AMG.

Cockpit, Triebwerk, Flügel. Ist das noch ein Auto?

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Apple iPad Werbespot – Echt oder ein Fake?

Mittwoch, 27. Januar 2010

Habe ich heute im Internet auf YouTube gefunden! Der erste Werbespot des neuen iPad von Apple. Zumindest der erste, der im Netz aufgetaucht ist.

Was meinen Sie? Ist der echt?

Nachtrag um 19:30 Uhr: Nachdem das iPAD gerade offiziell von Apple in San Francisco aus der Taufe gehoben wurde, ist es klar, dass der hier gezeigte Spot ein FAKE ist! Gut gemacht ist der Spot trotzdem.

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Das Mädchen von nebenan!

Samstag, 16. Januar 2010

Seit über einem Jahrhundert pflegt die Firma Aubade Paris die starken Werte der Sinnlichkeit, Kreativität, des geheimen Einverständnis und Wagemuts. Sie entwirft innovative Kollektionen von Unterwäsche und Dessous für Frauen, die Eleganz und Tragekomfort miteinander verbinden.

Das Unternehmen hat seine neue Homepage http://www.frenchartofloving.com mit einem sehr sympathischen Video im Netz auf YouTube verbreitet. Einfach eine schöne Idee (besonders Männer sollten sich diese “Fantasien” ansehen).

via: Besserwerberblog

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H&M schädigt eigene Marke

Freitag, 08. Januar 2010

H&M

Scharfe Proteste gegen H&M, insbesondere in den Sozialen Netzwerken, bringen den Weltkonzern in einen Argumentationsnotstand. Obwohl New York einen der kältesten Winter erlebt und  viele Obdachlose auf den Straßen frieren, vernichtet der Kleiderkonzern nicht verkaufte Kleidung und wirft sie in den Müll.

Für einen Markenberater, der bei der Positionierung einer Marke immer den ganzheitlichen und nachhaltigen Aspekt in den Mittelpunkt stellt, ist das natürlich ein perfektes “Negativbeispiel”. Genau so kann man eine mühsam, meistens mit viel Geld (in klassische Medien investiert) aufgebaute Marke, schädigen.

Der schwedische Konzern hat offenbar die Wirkung dieser Aktion, insbesondere die Macht der sozialen Medien, nicht bedacht. Im Internet-Netzwerk Facebook formiert sich bereits Widerstand gegen die Modekette. Auch Medien rund um den Globus berichten über diese “Aktion”. Erste Boykottaufrufe machen die Runde.

Dabei wäre es so einfach gewesen. Gerade diese ungebrauchte und nicht verkaufte Ware, die angeblich den internen Qualitätsnormen nicht entsprochen hat, hätte man in einer publikumswirksamen Aktion an Obdachlose verteilen können. Wenn das Unternehmen diese Aktion dann auch noch über die Sozialen Medien, wie Twitter und Facebook, gezielt lanciert hätte, dann bin ich sicher, hätte das die soziale Komponente und damit auch das Image dieses Unternehmens, gerade bei der Jugend, enorm gestärkt.

Wie heißt es so schön:

Tue Gutes und sprich darüber!


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Werbung, die beeindruckt

Sonntag, 03. Januar 2010

Einige perfekte Beispiele für Werbung auf Häuserfassaden. Hohe Kreativität, gepaart mit einem nicht unerheblichen Aufwand, führt in den meisten Fällen zu einer außerordentlichen Aufmerksamkeit.

Bilder, die um die Welt gehen. Gesehen auf oddee.

Nr_1

Nr_2

Nr_3

Nr_5 Nike

Nr_6 Lego

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