Mit ‘Markenberatung’ getaggte Artikel

Anleitung zum Abwracken einer erfolgreichen Marke

Sonntag, 14. Februar 2010
Quelle: Reuters

Quelle: Reuters

Auf Spiegel online hat Thomas Hillenbrand einen sehr polemischen Artikel zum Fall Toyota verfasst. Dabei gibt er eine “hervorragende Anleitung” dazu, wie jedes Markenartikel-Unternehmen die eigene Marke in kürzester Zeit zerstören kann (siehe Toyota).

Ein Lehrbuchfall für misslungene Krisenkommunikation!

Unternehmerischer Erfolg ist wie Skibergsteigen. Auf den Gipfel zu steigen  ist beschwerlich und dauert sehr lange. Wenn man einmal oben ist, kann man aber sehr schnell wieder abfahren – mitunter schneller, als einem lieb ist.

Wenn Sie neidisch sind auf die enorme Dynamik und Geschwindigkeit bergab, die Toyota in den letzten Wochen gezeigt hat, dann kann ich Sie trösten! Sie können das auch:

  1. Erster Schritt: Sie manövrieren sich in einen Krise gewaltigen Ausmaßes. Sie bauen so richtig Mist! Schlechteste Qualität in Ihren Produkten oder Dienstleistungen z.B.
  2. Zweiter Schritt: Sie warten! Augen zu, Ohren zu und ja nichts sagen.
  3. Dritter Schritt: Wenn der Druck der Presse zu groß wird – verstecken Sie sich als Chef. Schicken Sie immer einen (bedeutungslosen) Mitarbeiter an die PR – Front.
  4. Vierter Schritt: Lösen Sie das Problem nicht bei den Wurzeln. Betreiben Sie nur Kosmetik.
  5. Fünfter Schritt: Zuerst denken Sie immer an Ihre Betriebsergebnis, dann erst an Ihre Kunden. Vielleicht erhöhen Sie gerade jetzt die Preise. Das wirkt!
  6. Sechster Schritt: Streiten Sie alles ab und weisen Sie die Schuld immer anderen zu (z.B. den Zulieferern)
  7. Siebenter Schritt: Lenken Sie mit banalen Dingen vom Hauptproblem ab. Verwöhnen Sie die Presse (vorallem jene, die am lautesten schreien) mit kleinen Geschenken.
  8. Achter Schritt: Und das wichtigste! Spielen Sie auf Zeit! Irgendwann löst sich jedes Problem. Auch das Ihrer “guten” Marke.

Toyota hat es vorgezeigt – machen Sie es  NICHT nach!

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Viral-Marketing ist nicht gleich Viral-Marketing

Sonntag, 07. Februar 2010

Dr. Martin Oetting, Chief Research Officer der deutschen Firma trnd, hat einen ganz tollen Vortrag zum Thema “Der virale Faktor“, bei den Live Shopping Days 2010, gehalten. Ein Zuhörer im Publikum hat mit gefilmt.

Martin Oetting war so nett und hat diesen Film auf seinem Blog für alle zur Verfügung gestellt.

LSD2010 – der virale Faktor von Martin Oetting, TRND from thlang on Vimeo.

Der Vortrag richtet sich in erster Linie an Leute, die mit Web-Start-Ups arbeiten. Burkhard Schneider hat die wichtigsten Punkte aus dem Vortrag, auf seinem Blog wie folgt zusammen gefasst:

Das Entscheidende ist, dass die Community nicht mit einem Faktor 0,9, sondern mit einem Faktor 1,1 (1,1 Personen empfehlen weiter und weiter und weiter) weiterempfehlen, weil dann nach vielen “Runden” ein exponentielles Wachstum einsetzt.  Martin Oetting veranschaulicht diesen Effekt sehr plakativ. In der 4. Minute des Videos zeigt er genau diese Tatsache.

4 Faktoren sind entscheidend für den Erfolg einer Viralen Kampagne:

  1. Kompetenz Beispiel: Ideastorm nutzt die Kompetenz der Nutzer.
  2. Bedeutung Livestrong: Unterstützungsbänder, die es nur bei Nike gab.
  3. Wirkung Kettle Chips: Die User haben entschieden, welche Geschmacksrichtungen in den Verkauf kamen.
  4. Entscheidungsfreiheit der User, etwas zu empfehlen

Die interessanten Details können Sie sich im Video ansehen. Es lohnt sich!

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Apple iPad Werbespot – Echt oder ein Fake?

Mittwoch, 27. Januar 2010

Habe ich heute im Internet auf YouTube gefunden! Der erste Werbespot des neuen iPad von Apple. Zumindest der erste, der im Netz aufgetaucht ist.

Was meinen Sie? Ist der echt?

Nachtrag um 19:30 Uhr: Nachdem das iPAD gerade offiziell von Apple in San Francisco aus der Taufe gehoben wurde, ist es klar, dass der hier gezeigte Spot ein FAKE ist! Gut gemacht ist der Spot trotzdem.

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Marketing 2020

Samstag, 23. Januar 2010

Das Zukunftsinstitut, mit Matthias Horx an der Spitze, sieht für die Marketing- und Werbezunft in den nächsten Jahren, schwarz (Zukunftsletter Februar 2010).

Die fragwürdige Effizienz der klassischen Werbung, das WEB 2.0 mit den sozialen Medien und der Trend zum “Selbermachen” der Werbung in den Unternehmen, führt dazu, dass auf die Werbe-, Marketing- und Medienbranche schwierige Zeiten zukommen.

Sales & Marketing business signpost

Von folgenden vier Effekten wird ausgegangen:

  1. Durch den Megatrend Digitalisierung (siehe z.B. Kindle von Amazon), werden die Media- und Marketingbudgets linear geringer kalkuliert.
  2. Unternehmen werden in Zukunft viele Aktionen und Kampagnen verstärkt über die eigenen Mediatools (Blog, Twitter, Facebook, etc.) steuern.
  3. Die gute alte “Reichweitengenerierung” wird in Zukunft nur mehr mäßig interessieren. Es wird in Zukunft nicht nur mehr darum gehen, möglichst viele potenzielle Kunden anzusprechen, sondern potentielle Kunden intensiv, persönlich und wirkungsvoll anzusprechen. Reichweite und Fläche werden ersetzt durch Intensität und Zielgenauigkeit.
  4. Die klassischen, soziodemographischen Indikatoren (Alter, Geschlecht, Einkommen) werden auch immer unwichtiger. Warum? Weil der “digitale Fußabdruck” (der jeweilige “Surf-Pfad im Netz”, die eigene Online-Community, die eigenen Twitter-Gewohnheiten, das jeweilige Online-Einkaufsverhalten) des Nutzers die viel bessere Kontaktqualität liefert.

Mit unserem Projekt “Butterbrot mit Honig” – The Brand, Sales and Social Media Company -werden wir genau diesen Trends Rechnung tragen. Unsere speziellen Dienstleistungen, rund um das Thema Vertrieb und Social Media,  werden wir demnächst auf www.butterbrot-mit-honig.at, vorstellen.

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H&M schädigt eigene Marke

Freitag, 08. Januar 2010

H&M

Scharfe Proteste gegen H&M, insbesondere in den Sozialen Netzwerken, bringen den Weltkonzern in einen Argumentationsnotstand. Obwohl New York einen der kältesten Winter erlebt und  viele Obdachlose auf den Straßen frieren, vernichtet der Kleiderkonzern nicht verkaufte Kleidung und wirft sie in den Müll.

Für einen Markenberater, der bei der Positionierung einer Marke immer den ganzheitlichen und nachhaltigen Aspekt in den Mittelpunkt stellt, ist das natürlich ein perfektes “Negativbeispiel”. Genau so kann man eine mühsam, meistens mit viel Geld (in klassische Medien investiert) aufgebaute Marke, schädigen.

Der schwedische Konzern hat offenbar die Wirkung dieser Aktion, insbesondere die Macht der sozialen Medien, nicht bedacht. Im Internet-Netzwerk Facebook formiert sich bereits Widerstand gegen die Modekette. Auch Medien rund um den Globus berichten über diese “Aktion”. Erste Boykottaufrufe machen die Runde.

Dabei wäre es so einfach gewesen. Gerade diese ungebrauchte und nicht verkaufte Ware, die angeblich den internen Qualitätsnormen nicht entsprochen hat, hätte man in einer publikumswirksamen Aktion an Obdachlose verteilen können. Wenn das Unternehmen diese Aktion dann auch noch über die Sozialen Medien, wie Twitter und Facebook, gezielt lanciert hätte, dann bin ich sicher, hätte das die soziale Komponente und damit auch das Image dieses Unternehmens, gerade bei der Jugend, enorm gestärkt.

Wie heißt es so schön:

Tue Gutes und sprich darüber!


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Apple iPad – Nutzen für den Vertrieb?

Dienstag, 05. Januar 2010

apple_tablet

Es kommt! Kaufen Sie sich schon mal die Flugtickets für die USA. Im März soll es soweit sein. Der basicthinking Blog ist wieder mal bestens informiert und berichtet über die wohl geilste IT-Neuheit im heurigen Jahr.

(weiterlesen…)

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Werbung, die beeindruckt

Sonntag, 03. Januar 2010

Einige perfekte Beispiele für Werbung auf Häuserfassaden. Hohe Kreativität, gepaart mit einem nicht unerheblichen Aufwand, führt in den meisten Fällen zu einer außerordentlichen Aufmerksamkeit.

Bilder, die um die Welt gehen. Gesehen auf oddee.

Nr_1

Nr_2

Nr_3

Nr_5 Nike

Nr_6 Lego

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