Mit ‘Personalsuche’ getaggte Artikel

Ist Kalt-Akquise noch notwendig?

Mittwoch, 05. Januar 2011

Nach dem kürzlichen Einstieg von Goldman Sachs wurde der Wert des Online-Unternehmens Facebook auf 50 Milliarden Dollar geschätzt, was den Vormarsch dieser Social-Media-Plattform weiter unterstreichen wird. Marketing-Experten sehen auch deshalb das aktive Agieren von Unternehmen auf Social-Media-Plattformen als äußerst nützlich und sogar notwendig für die Zukunft an. So sagt der wissenschaftliche Leiter der Studiengänge Medienmanagement an der Hamburger Media School, Prof. Dr. Armin Rott, dass Facebook-Marketing der Meta-Trend des Jahres 2011 sein wird, um den herum sich viele spannende Mikrotrends entwickeln werden.

Insbesondere Facebook wird immer mehr zur “Mit-Mach-Marketing” und Empfehlungs-Plattform und kann damit auch verstärkt für “intelligente” Kundenkontakte verwendet werden. Das Aufgabengebiet des klassischen Verkäufers wird sich in Zukunft dadurch verändern.

Akquisition HEUTE:
Heute müssen noch die meisten Unternehmen bzw. Verkäufer intensive Kalt-Akquise betreiben um zu Terminen bzw. zum Geschäftserfolg zu kommen. Hohe Schlagzahl, gepaart mit entsprechender Schlagkraft führt dann zu entsprechenden Ergebnissen. Hier der Ablauf im idealtypischen Prozess (komplexe Dienstleistungen oder erklärungsbedürftige Produkte):

  1. Zielgruppen analysieren, danach fokussieren und gezielte Recherche über die ausgewählten Unternehmen, betreiben.
  2. Zuständigen Ansprechpartner (Entscheider) herausfinden.
  3. Telefonischer Erstkontakt mit Ankündigung eines persönlichen Mails.
  4. Zusendung eines persönlichen Mails.
  5. Anruf mit Bezugnahme auf diese Zusendung.
  6. Idealerweise Vereinbarung eines persönlichen Kontaktes vor Ort.

Akquisition MORGEN:
Statt Kaltakquise treten Unternehmen und Verkäufer mit Menschen in Kontakt, die sie bereits aus den sozialen Netzwerken kennen. Der Verkäufer wird zum Netzwerker! Er baut sich seinen Akquisitionspool und seine Empfehlungsgeber ganz gezielt auf.  Der idealtypische Prozess in Zukunft:

  1. Aufbau eines aussagekräftigen und vertrauensvollen Profils in unterschiedlichen Medien (vorrangig in Facebook, XING, Twitter), welches den USP (Spezialisten) eindeutig erkennen lässt.
  2. Aktive Kommunikation in diesen relevanten sozialen Medien. Aufbau eines großen Netzwerkes.
  3. Gezielte Auswahl von Unternehmen in den sozialen Medien (sehr gezieltes “schießen”, keine “Schrotflinten-Taktik”).
  4. Ausfindig machen der relevanten Ansprechpartner.
  5. “Zufällige” Kontaktaufnahme zu diesen Personen.
  6. Vertrauen gewinnen und ausbauen.
  7. Dauerhafte “Pflege” der relevanten Kontakte. (Ausdauer!)
  8. Im richtigen Moment zuschlagen und persönlichen Kontakt in der Realität suchen.

Durch diese neue Form der gezielten Akquisition im Netz erspart sich der Verkäufer viel Zeit und Leerläufe. Strukturiertes und gezieltes Vorgehen, in Kombination mit Frequenz und Ausdauer führen hier zum Erfolg.

Für diese neue Form der Akquisition wird nicht so sehr der klassische Hunter gefragt sein, sondern eher der konsequent und strukturiert arbeitende Farmer. Beziehungstalente mit Fleiß und Affinität zum Computer stehen in Zukunft im Fokus der Personalberater.

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Büroklima wichtiger als Gehalt und Karriere

Dienstag, 30. November 2010

Der ORF hat heute eine Studie veröffentlicht, die ein eindeutiges Bild im Hinblick auf die Arbeitszufriedenheit zeichnet. Nämlich jenes Bild, dass ein gutes Büroklima den meisten wesentlich wichtiger ist als ein hohes Gehalt oder gute Karrierechancen.

Laut einer Umfrage bezeichnen 95 Prozent (ca. 60 Prozent davon sind derzeit berufstätig) das Jobkriterium “nette Kollegen” als “wichtig” oder “sehr wichtig”.
Das Gehalt rangiert erst auf dem sechsten!!! Platz von zehn abgefragten Kriterien, wie aus einer heute veröffentlichten Studie unter 1.000 Personen hervorgeht. Diese Studie wurde vom Marktforschungsinstitut Nielsen für die Allianz Versicherung durchgeführt.
Der sichere Arbeitsplatz und Weiterbildungsmöglichkeiten sind nach den “netten Mitarbeitern” das zweit- und drittwichtigste Kriterium (91 bzw. 86 Prozent).

Relativ wichtig sind demnach auch noch der persönliche Kontakt zu anderen Menschen und die richtige Balance zwischen Beruf und Privatleben (85 bzw. 83 Prozent). Erst dahinter folgen ein hohes Gehalt und die Chance auf einen Aufstieg (beide 73 Prozent).

55 Prozent der befragten Beschäftigten sind “zufrieden” oder “sehr zufrieden” mit ihren Chancen auf Weiterentwicklung, 45 Prozent mit ihren Karrierechancen.

Einen interessanten regionalen Unterschied in Österreich gibt es auch bei der Zufriedenheit mit dem Gehalt. So sind die Burgenländer und Oberösterreicher zu 71 bzw. 68 % mit ihrem Gehalt zufrieden, während es bei den Wienern und Vorarlbergern nur jeweils 45 bzw. 49 %, sind.

Was ist Ihnen am wichtigsten?  Büroklima, Gehalt, Karrierechancen oder die Jobsicherheit.

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Trend Online Recruiting

Sonntag, 05. September 2010

Die Prospective Media Services AG hat gemeinsam mit der XEIT GmbH eine umfangreiche Studie zum Thema Social- und Mobile-Recruiting veröffentlicht. Diese Studie stellt einen Überblick über die Möglichkeiten im Online-Recruiting dar und zeigt die Trends in der Nutzung einzelner Instrumente.

Hier einige interessante Ergebnisse im Überblick:

  • Stellen werden genau da gesucht wo sie ausgeschrieben werden – oder umgekehrt
  • Print rangiert überraschenderweise immer noch weit vorn – 4 von 5 Arbeitnehmern nutzen Print-Anzeigen bei der Stellensuche
  • Unternehmen setzen nach wie vor hauptsächlich auf aktionsgetriebenes Recruiting

  • Google hat sich nebst Firmen-Webseiten zur beliebtesten Informationsquelle für Stellensuchende entwickelt
  • Nur 17 % der Bewerber glauben derzeit, dass der zukünftige Arbeitgeber nach ihnen “googelt”. Tatsächlich tun dies aber mehr als 60 % der Arbeitgeber
  • Die Nutzung von Social Networks liegt sowohl für die Stellensuchenden, als auch für das Recruiting voll im Trend
  • Arbeitnehmer wünschen sich keine 08/15 Informationen, sondern einen konkreten, authentischen Blick hinter die Kulissen einer Firma

  • Bewerber und Unternehmen sind sich einig: elektronische Bewerbungen werden bevorzugt
  • Arbeitnehmer empfinden Bewerbungsformulare auf Firmenseiten eher als störend
  • 43 % der Firmen begrüssen die formularbasierte Bewerbung aufgrund ihrer hohen Effizienz
  • Bewerbungs-Videos haben sich noch nicht durchgesetzt. Meist abgeschreckt durch den Aufwand für das erstellen eines Bewerbungsvideos nutzen erst 2 % aller Stellensuchenden diese Form der Bewerbung

FAZIT: Die Generation die jetzt auf den Arbeitsmarkt drängt, möchte mit Unternehmen in einer offenen Art und Weise interagieren – geprägt durch den Umgang mit Social Media kennen sie auch nichts anderes. Firmen sollten sich also diesen neuen Trends anpassen – abwarten ist nur die zweitbeste Lösung!

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Richtige Online-Bewerbung

Sonntag, 22. August 2010

Täglich erhalten wir ca. 25 bis 30 Onlinebewerbungen. Initiativbewerbungen genauso wie Bewerbungen auf unsere vielen (derzeit 15 gleichzeitig) Personalsuchanzeigen.

Dabei werden wir natürlich auch mit Online-Bewerbungen konfrontiert, die nur so von Fehltritten und Kopfsprüngen ins Fettnäpfchen strotzen. Sehr oft landen diese Bewerbungen dann im virtuellen Papierkorb.

Die meisten Fehler sind aber unnötig und gut zu vermeiden. Auf dem Karrierebibel-Blog habe ich jetzt eine Liste mit 10 Punkten gefunden, die für zukünftige Bewerber hilfreich sein könnte.

10 Fehler bei der Online-Bewerbung:

  1. Zu große Dateien versenden. (weiterlesen…)

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Haste mal´nen Job? Jobkrise bei Managern

Sonntag, 08. August 2010

Dieser mehrfach ausgezeichnete Kurzfilm “The Job” zeigt sehr gut: Es kann auch einmal jene treffen, die am wenigsten damit rechnen. Überspitzt zeigt dieser Film auch wie unwürdig es am Jobmarkt zugehen kann.

via Karrierebibel

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Kreative Idee, um einen neuen Job zu bekommen

Samstag, 15. Mai 2010

Warum nicht die Eitelkeit und Neugier von Geschäftsführern und Chefs nutzen? Das hat sich auch Alec Brownstein gedacht und ein Experiment mit einer Google Adwords Anzeige unter dem Suchbegriff Ian Reichenthal (Creativ Director, Y&R) geschalten. Wenn Ian Reichenthal sich selbst googelt, findet er dann an erster Stelle eine Jobanfrage von Alec Brownstein. Keine schlechte Idee!

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