Mit ‘Rekrutierung’ getaggte Artikel

der verkaeufer – das unbekannte wesen?

Dienstag, 09. Dezember 2008

- “endlich eine personalberatung die uns verkäufer versteht”,  - “erstmals sitzt uns ein berater in gleicher augenhöhe gegenüber“, – “es war dringend an der zeit, als verkäufer, bei bewerbungsgesprächen auf headhunter zu treffen, die auch verkäufer sind“, – “unter verkäufern spricht man sich einfach leichter”

 

mit solchen oder ähnlichen aussagen werden wir täglich konfrontiert. offensichtlich ist der verkäufer bzw. die verkäuferin für die meisten personalberater ein wirklich unbekanntes wesen.  

 

woran erkenne ich eigentlich einen guten verkäufer im bewerbergespräch?

sicher nicht an der beantwortung von stereotypischen fragen zum lebenslauf; sicher nicht im einfordern von irgendwelchen schul- und kurszeugnissen und sicher nicht an einer oberflächlichen unterhaltung mit beratern, die vom verkaufen keine ahnung haben.  

 

richtig gute verkäuferInnen wollen in erster linie eine beziehung aufbauen; wollen und sollen ein “verkaufsgespräch” als bewerbungsgespräch führen, den das ist ihr tägliches brot. beziehung zum kunden, beziehung zum personalberater, beziehung zu menschen. authentisch beziehungen aufbauen, das ist das fundament oder talent, von dem wir im verkauf immer sprechen und genau das suchen wir bei vollblutverkäufern!

 

vielleicht sollten sich einige headhunter darüber einmal gedanken machen. damit für sie, der verkäufer kein unbekanntes wesen bleibt! 

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verkäuferauswahl

Mittwoch, 19. November 2008

der erfolg eines unternehmens wird in krisenzeiten geprüft. die qualität des vertriebs bestimmt maßgebend  den erfolg und gerade die qualität der verkäuferInnen ist dabei entscheidend.

trotzdem erfolgt die verkäuferauswahl in den meisten unternehmen noch immer sehr “hemdsärmelig”. glück und zufall bestimmen, neben der genauen kontrolle von zeugnissen und fachlichen qualifikationen, die entscheidung.

was passiert mit den “soft skills”? wie werden diese festgestellt?

sehr oft überhaupt nicht – oder wenn, dann mit untauglichen  mitteln.

dabei beweisen die neuesten untersuchungen der gehirnforscher (z.B. Dr. Hubert Buschmann, Neurologe in Bad Neuenahr), dass man verkaufen nicht lernen kann – höchstens entwickeln.

um etwas entwickeln zu können muss es aber vorhanden sein – das talent!

richtig gute verkäuferInnen haben genauso ein talent zum verkaufen, wie ein virtuose ein talent als musiker in einem orchester haben muss.

 

wie erkenne ich dieses talent?  dazu einige tipps für ihre bewerbergespräche (teile aus dem buch “verkaufen mit psychologie” von wolf erhardt):

(vorausgeschickt: alle  bewerber, sehen aus wie verkäufer, reden wie verkäufer, sind adrett angezogen, riechen nicht und strömen optimismus und lebensfreude aus – wenn´s so einfach wäre!)

  1. vergewissern sie sich, dass der bewerber ein “fertiger” mensch ist. sie haben keine zeit, psychotherapeut zu spielen.

  2. ignorieren sie zeugnisse und “besondere” referenzen.

  3. überschätzen sie die fachlichen voraussetzungen nicht mehr. verkaufen kann man nicht lernen. alles andere schon.

  4. ob sie jemanden sympathisch finden oder nicht ist von untergeordnetem interesse. es verstellt ihnen nur den blick für objektive signale.

  5. erzählen sie viel von ihrer eigenen firma. so können sie herausfinden, ob der bewerber die gabe des interessierten zuhörens besitzt.

  6. misstrauen sie glänzenden rhetorikern. es sind meistens bewerbungsprofis.

  7. achten sie auf humor. “negativdenker” haben sie wahrscheinlich schon genug im betrieb.

  8. lassen sie den bewerber viele fragen stellen.

  9. testen sie die fähigkeit des bewerbers, details aufzunehmen – möglichst viele.

  10. wie schnell gelingt es dem bewerber eine beziehung zu ihnen aufzubauen? gelingt es ihm überhaupt?

  11. kann der bewerber in “bildern” sprechen? finden sie sein “story telling” spannend?

  12. machen sie keine kompromisse. niemals. und wenn in dieser bewerbungsrunde keiner dabei ist, dann stehen sie dazu. es ist besser keinen verkäufer aufzunehmen, als einen schlechten!

kein unternehmen lebt nur von dem, was es produziert, sondern ausschliesslich von dem, was es verkauft.

produkte werden aber immer seltener VERkauft und immer öfter GEkauft! jeder konsument hat gerne das gefühl, dass er etwas gekauft hat und nicht, dass ihm etwas verkauft wurde. der konsument sehnt sich dabei nach AUTHENTIZITÄT in der beratung. diese AUTHENTIZITÄT gibt dem kunden sicherheit und orientierung!

die erfolgreichen spitzenverkäuferInnen von heute sind beziehungsarbeiterInnen, die langfristig den unternehmenswert durch dauerhaft positive kundenbeziehungen steigern.

bedenken sie deshalb:

 ein  gramm verkäuferauswahl wiegt mehr als ein kilo verkäuferentwicklung

 

 

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ikea stellenanzeige

Dienstag, 14. Oktober 2008

diese phantastisch, kreative stellenanzeige von ikea habe ich im besserwerberblog gefunden.

 

ikea ist berühmt für sein perfektes employer branding. in dieser anzeige lebt die philosophie und unternehmenskultur von ikea, in reinkultur! stellenanzeigen sind dabei ein wichtiges element um die eigene strategie und philosophie zu kommunizieren.

 

ikea-stellenanzeige.jpg

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erfolgreiche verkaufsleiter sind wie erfolgreiche fußballtrainer

Mittwoch, 02. Juli 2008

führungskräfte im vertrieb zu suchen ist eine eigene liga.

 

eigene erfahrungen und umfassende gespräche mit auftraggebern zeigen uns, dass gerade führungskräfte im vertrieb ganz besondere persönlichkeiten sein müssen. ich vergleiche diese, gerade jetzt sehr gerne mit erfolgreichen fußballtrainern. die besten verkaufsleiter waren in der regel, bei gott nicht die besten verkäufer (auch ein Gus Hiddink und Luis Aragones waren keine sehr guten Fußballer), verfügen natürlich über die notwendigen soft skills die führungskräfte (fußballtrainer) brauchen (respekt, erfahrung, visionen, ziele  und persönlichkeit) UND sie verstehen es hervorragend die besten verkäufer (spieler) auszuwählen, zu entwickeln, zu fordern und ein erfolgreiches verkaufs-(fußball)team zu formen und diese darin zu integrieren.

 

sehr! gute fußballtrainer zu finden ist aber äußerst schwierig. bei den vielen präsidenten der vereine und verbände liegt diese verantwortungsvolle aufgabe. nicht selten greifen sie dabei aber gründlich daneben.

leider wieder eine parallele zu vielen firmenchefs. dabei könnten gerade die sich einer professionellen hilfe bedienen!

 

executive sales search von profis, um profis zu finden!

 

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berufsbild verkäufer

Dienstag, 03. Juni 2008

laut einer studie eines österreichischen mobilfunkanbieters ist für acht von zehn österreichischen konsumentinnen der verkäufer kaufentscheidend. für jeden 6. österreichischen konsumenten reicht das internet für die kaufentscheidung aber bereits völlig aus. das wichtigste für kunden: “verständlich erklären” und “immer freundlich sein”. persönliche beratung ist zwar sehr gefragt, aber leider ist das berufsbild immer noch wenig attraktiv.

woran liegt das?

ich glaube es liegt immer noch am wort “verkäufer” und den negativen assoziationen damit. der oder die “verkäuferIn” wird heute immer noch mit einer minderwertigen tätigkeit in verbindung gebracht. wir haben sehr oft bei personal-suchinseraten die erfahrung gemacht, dass alleine die formulierung des jobtitels bereits einen riesigen unterschied im rücklauf an bewerbern gebracht hat. so hat sich folgende reihung an “verkäufer”-titeln (berufsbezeichnungen) ergeben. (titel mit höchster attraktivität an erster stelle)

  1. key account manager
  2. sales manager
  3. vertriebsspezialist
  4. gebietsleiter
  5. sales assistent
  6. verkaufsberater
  7. kundenberater
  8. verkäufer

auch wenn alle bezeichnungen verschiedene bedeutung haben; kleiner tipp: geben sie ihren “verkäufern” einen attraktiven titel – er kostet nichts bringt aber viel (zumindest an image! und eine höhere anzahl an bewerbern)

 

 

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traumjob – traumbewerber

Dienstag, 13. Mai 2008

im alltäglichen geschäft begegnet uns von beiden seiten eine teils absurde erwartungshaltung. eine erwartungshaltung, die ja eine gewisse unzufriedenheit mit angebotenen lösungen bereits mit sich bringt: der traum vom traumkandidaten bzw. der traum vom traumjob, “love at first sight” sozusagen.

dabei gibt es das ja auf beiden seiten nicht. alleine schon aufgrund der gegenseitigen interessenslagen ist diese vorstellung nicht erreichbar. denn das was bei einer firma den traumkandidaten ausmacht (günstig zu haben, ohne allüren, ohne speziellen anforderungen, arbeitslokomotive, netzwerkmillionär, teamfähig bis zur selbstaufgabe) ist gleichzeitig eine ansammlung von killerargumenten auf der anderen seite, die sich ganz andere goals gesetzt hat (überdurchschnittliches package, freiräume, ansehen und respekt, gute marke, kundenkartei, audi/bmw…), die wiederum von der firmenseite als killerargumente gesehen werden. so wird das nichts!

oft begegne ich auch fälle, wo hinter den ausformulierten vorstellung der vage und unbewusste wunsch steckt “der macht mich jetzt mit seinem kandidaten/jobvorschlag erfolgreich”. geht man dann ins detail, entdeckt man sehr-sehr oft ein völlig undifferenziertes profil der eigenen perspektive: wo ich bin, was ich bin und wohin ich will (ob als bewerber/in oder firma) sind fragen, die man IM VORFELD klären soll.

wichtig ist die erkenntnis, dass man auf beiden seiten gesunde kompromisse eingehen muss, mit betonung auf “kompromiss” UND auf “gesund”. denn die offenheit im prozess der rekrutierung und danach im prozess der ersten eingewöhnungszeit bedingt auch eine wesentlich höhere wahrscheinlichkeit, einen positiven zuwachs im team überhaupt zu bekommen. starre vorstellungen vor allem am gerade herrschenden markt vorbei behindern letztlich immens das zusammenfinden von personen, die grundsätzlich miteinander könnten.

gleichzeitig muss aber der kompromiss auch gesund sein. es muss einen katalog der mindestanforderungen geben, unter die man einfach nicht geht, und das auf beiden seiten. denn “ungesunde” oder besser “faule” kompromisse sind auf die dauer gesehen ein nährboden für gegenseitige unzufriedenheit und auch misstrauen. und diese beiden komponenten sind ein garant für ein nicht funktionierendes zusammenleben. ob privat oder beruflich – gilt für beides.

 

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