Die Stimmung der Mitarbeiter ist fast immer ein Spiegel der Stimmung im Unternehmen. Gelebte Unternehmenskultur entsteht auch durch gemeinsame Aktivitäten oder Projekte der Mitarbeiter.
Kollegialität, Partnerschaft und auch Freundschaft sind Ausprägungen einer stimmigen und guten Kultur im Unternehmen. Die Fa. Bayer in Leverkusen ist berühmt für Ihre Mitarbeiterkultur und für ein perfektes Employer Branding.
Anlässlich des 40-jährigen Firmenjubiläums von Karlheinz Deitz, haben sich die 150 Bayer-Kollegen eine ganz besondere Überraschung einfallen lassen: einen Flashmob in der Kantine.
Eine vorbildliche Art der Wertschätzung von Kollegen und ein Ausdruck eines sehr guten Betriebsklimas!
Seit Jahren schauen weltweit Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben, widerspricht allem was an den renommierten Wirtschaftsuniversitäten gelehrt wird und allem was sie bis jetzt erlebt haben. Semco eine Unternehmensgruppe aus Sao Paolo in Brasilien, ist ein industrieller Hersteller von Analgen und Maschinen, wie z.B. Ölpumpen, Schiffsausrüstungen und Komponenten für Klimaanlagen.
Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.
Ricardo Semler, ist der Geschäftsführer und Mehrheitseigner von Semco International, einem brasilianischen Unternehmen, das durch seine radikale Demokratisierung bekannt geworden ist. Unter Semlers Leitung stieg der Umsatz von 4 Millionen US-Dollar im Jahr 1982 auf 212 Millionen 2003. Die Anzahl der Beschäftigten (weiterlesen…)
Anne M. Schüller, Bestseller Autorin und Management Consultant, hat sich in einem sehr interessanten Artikel auf der Plattform “business-wissen”, dem Verhalten von Chefs in Unternehmen angenommen. In treffender Weise beschreibt Sie den Zusammenhang zwischen der Laune des Chefs mit dem Verhalten der Mitarbeiter. Wissenschaftlich belegt zeigt Sie das Phänomen der Spiegelneuronen. Hier der Artikel von Anne M. Schüller:
Positive Gedanken beflügeln Erfolg. Und Gefühle sind ansteckend. Spiegelneurone sind verantwortlich dafür. Sie versetzen uns in die Lage, die Gedanken anderer Menschen so zu erfassen, als wären es unsere eigenen. Deshalb schlägt sich die Stimmung des Chefs unmittelbar auf die Laune der Mitarbeiter und von diesen auf die Stimmung der Kunden nieder. Und das merkt man dann spätestens beim Kassensturz.
Wenige Tage alte Baby beginnen zu weinen, wenn sie andere Babys weinen hören. Von hellem Kinderlachen fühlen (weiterlesen…)
Ein gelungenes Handbuch zum Aufbau einer innovativen Unternehmenskultur.
Kreativ trotz Krawatte. Schon im Titel wird ein offensichtlicher Widerspruch zum Thema gemacht. Viele Beispiele zu Beginn des Buches rücken diese Annahme dann ins recht Licht. Google Gründer Larry Page, Virgin Gründer Richard Branson und Microsoft Gründer Bill Gates zeigen in ihren Unternehmen eine Innovationskultur vor, die durch originelle Ideen begeistern und Trends initiieren.
Jens-Uwe Meyer hat ein Buch geschrieben, bei dem man einsteigt in eine Bilderreise durch die erfolgreichsten Unternehmen der Welt.
In einem Teil des Buches findet man auch kleine Test, mit deren Hilfe die kreativen Potentiale der eigenen Mitarbeiter analysiert und optimiert werden können. Dabei handelt es sich um einen Ratgeber für den täglichen Umgang im Geschäftsleben.
240 Seiten, gut lesbar, mit vielen praktischen Tipps. Lesenswert!
Eine neueste Studie des Gallup Instituts rechnet vor, dass nur elf Prozent der Arbeitnehmer eine hohe emotionale Bindung ihrem Unternehmen entgegenbringen, wohingegen 66 Prozent sich nur sehr gering an die Firma gebunden fühlen.
Diese alarmierende Studie schätzt den volkswirtschaftlichen Schaden, den unzufriedene und unmotivierte Arbeitnehmer jährlich verursachen, auf 120 Milliarden Euro. Unternehmen müssen viel Geld in die Hand nehmen, um z.B. eine Verkäuferstelle neu zu besetzen. Es muss ein neuer Mitarbeiter gesucht, angeworben und ausgebildet werden, allein hier können (weiterlesen…)
Eine schwedische Erfolgsgeschichte in 37 Ländern mit 301 Filialen – das ist IKEA. Was ist das Geheimnis dieses Konzerns? Was können wir für unser Geschäft von IKEA lernen?
Der Trendletter hat vier “Geheimnisse” ermittelt, die jeder Unternehmer auf sein Geschäft ummünzen soll (leichter gesagt als getan …):
1. MARKETING: Immer neue Produktinnovationen durch Nähe zum Kunden. Ob Weblogs, Facebook oder Twitter, der Konzern ist immer am Puls der Zeit. Alles was über IKEA diskutiert wird, wird auch genützt. IKEA nutzt (weiterlesen…)
Axel Gloger hat auf seinem Blog “über_morgen“ ein interessantes Modell vorgestellt. Das Modell des offenen Unternehmens mit all seinen (möglichen) Erfolgsfaktoren.
In solchen Unternehmen wird das Wissen und die Weisheit der VIELEN in der Unternehmenspraxis genutzt. Nun, was ist genau damit gemeint:
Offenheit. Das Unternehmen ist eine Organisation, deren Außenmauern sehr durchlässig sind. Externe Ideen und Wissenskapital wird hineingelassen – und die Firma profitiert davon.
Wissensteilung. Geheimniskrämerei ist out. Jeder Außenstehende (Kontakt) wird in den betrieblichen Info-Fluss mit einbezogen. Es gibt kaum noch Unterschiede zwischen angestellten und “freien” Mitarbeitern. WISSEN wir geteilt!
Verlängerte geistige Werkbank. Arbeit wird außerhalb der Organisation erledigt, weil draußen das Angebot an geeigneten Partnern viel größer ist, als intern.
Peering statt Hierarchie. Die Verhaltensweise lautet: Schaffe Werte mit Leuten, die du gerade erreichen kannst. Durch gleichrangigen Datenaustausch erfolgreich sein. Ein paar Mails an die richtigen Experten und schon steht die horizontale Zusammenarbeit ohne Chef. Diese Zusammenarbeit ist deshalb erfolgreich, weil sie die Kräfte der Selbstorganisation nutzt.
Der Kunde als Produzent. Die Grenzen zwischen Hersteller auf der einen und Konsumenten auf der anderen Seite verwischen. Beispiele aus der Praxis zeigen wie Nutzen auch Autoren sind (Wikipedia) oder Anbieter gleich Nachfrager (ebay).
Eines ist bei diesen “offenen” Unternehmen aber klar. Auf die Verantwortlichen in der jeweiligen Firma warten dabei im täglichen “Vorleben” große Herausforderungen. Denn die Unternehmenskultur in solchen Firmen muss eine völlig andere sein, als sie in den meisten Organisationen derzeit vorherrscht.