Mit ‘Verkäuferauswahl’ getaggte Artikel

Blog im neuen Design

Freitag, 25. Dezember 2009

Nach einigen turbulenten Tagen erstrahlt unser Blog in neuem Design. Für die perfekte Umsetzung verantwortlich ist unser IT – Partner die Webagentur Körbler aus Gamlitz in der schönen Südsteiermark.

Mario Körbler “himself” ist verantwortlich für Design und Gestaltung. Wir haben gemeinsam mit ihm versucht, neben einem modernen Design auch die Übersicht für unsere Leser zu verbessern. Auch die Verlinkungen zu unseren verschiedenen Diskussionsgruppen auf XING, Facebook und LinedIn wurden realisiert. Nicht zu vergessen natürlich auf unsere Twitter-Seite TOPVERTRIEB.

Ich denke es ist sehr gut gelungen. Was meinen Sie?

Über Kommentare freuen wir uns natürlich!

Übrigens: Mit Mario Körbler werden wir demnächst eine neue Idee präsentieren. Lassen Sie sich überraschen. Soviel sei verraten, Butterbrot mit Honig, ist der Titel …

Butterbrot mit Honig

Butterbrot mit Honig

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UGK – Unser Grösster Konkurrent

Dienstag, 28. Juli 2009

Die Rede ist dabei nicht von namhaften großen Beratungsunternehmen, wie Du sie auch kennen wirst. Die Rede ist auch nicht von kleinen und dynamischen Beratungsunternehmen, die am Markt vielleicht noch schneller und noch besser agieren als wir. Die Rede ist von………..”HORNBACH“.

 

Das ist nun keine schleichende Werbung für die Baumarktkette, nein. Es ist aber de facto so, dass das “Selbermachen”, also der do-it-yourself Ansatz im Bereich des Personalrecruitings bzw. der Lösung von komplexen vertrieblichen Aufgabenstellungen nach wie vor sehr häufig anzutreffen ist. Dieser Ansatz ist unser schlimmster Konkurrent.

 

Warum schlimmster:  es leuchtet jedem ein, dass man einen neuen EDV-Server nicht selbst aufsetzen kann, außer man ist darauf geschult und ist ein Profi auf diesem Gebiet. Und selbst wenn man ein Profi ist, bleibt immer noch der Faktor Zeit zu klären, es reicht nämlich nicht, sich auszukennen, man muss sich auch genügend Zeit nehmen für so ein Projekt (was voraussetzt, dass man die Zeit hat, bzw. dass man die Zeit anderswo nicht besser investieren kann). Und nun behaupte ich einmal, dass die professionelle Selektion und das organisierte Recruiting einer neuen Person im Team zumindest gleich hohe Anforderungen an die Beteiligten stellt, wie das Aufsetzen eines neuen Servers. Selbst wenn man sich hier leichter einbilden kann, dass man sich in der Materie auskennt: in der Regel nimmt sich UGK (=unser grösster Konkurrent) weder die Zeit für eine ordentliche Auseinandersetzung, noch besitzen die Entscheider die Qualifikationen und die Praxis, um die Aufgabenstellung hochwertig zu meistern.                     

 

Und dann noch etwas: mein Zaun, den ich mit meinem Nachbarn in der “Do-It-Yourself-Weise” gemeinsam gemacht habe, ist morsch und hängt schief, und ist noch dazu ziemlich unansehnlich. Womöglich schaut der/die neue MitarbeiterIn in kürzester Zeit ähnlich morsch und instabil im Team aus, lieber Herr Geschäftsführer!

 

NUR hat mir mein Zaun  - außer den ästhetischen – keinen zusätzlichen Schaden angerichtet…..!

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Top-VerkäuferInnen versus Mitläufer

Sonntag, 24. Mai 2009

Was unterscheidet die erfolgreichen VerkäuferInnen von den weniger erfolgreichen Kolleginnen und Kollegen im Automobilhandel? Dieser Frage sind wir in den letzten zwei Jahren systematisch nachgegangen. In über 1000 Gesprächen, Coachings und unzähligen psychologischen Tests mit Verkäufern und Verkäuferinnen konnten wir dabei sechs entscheidende Faktoren feststellen, die nicht nur im Autohandel, sondern in allen erklärungsbedürftigen Verkaufsprozessen – aller Branchen – wiederzufinden sind.

 

Faktor 1: FLEISS und HARTNÄCKIGKEIT

Erfolgreiche VerkäuferInnen setzen sich voll ein.

Spitzenverkäufer zeichnen sich durch einen überdurchschnittlich hohen Einsatz aus. Sie bleiben dem Kunden gegenüber hartnäckig und geben nie vorzeitig auf. Sollte eine Situation mal nicht so gut aussehen, zeigen sie sich als der Fels in der Brandung und bleiben am Ball! Sie zeigen dem Kunden wie ernst und wichtig er ihnen ist. 

„Kein sofortiger Erfolg bedeutet nicht gleichzeitig auch Misserfolg!“ 

 

Faktor 2: SELBSTVERTRAUEN

Erfolgreiche VerkäuferInnen haben ein gesundes Selbstvertrauen

Die richtig erfolgreichen Verkäufer wissen, dass der Kunde zuerst ihre Person und dann erst das Produkt kaufen. Sie zeigen sich kompetent und professionell. Wichtig: Ein „Nein“ des Kunden beziehen sie nie auf ihre Person.  Sie arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Performance und motivieren sich selbst. Alle besonders guten Verkäufer sind stolz auf ihr Unternehmen, ihre Produkte und ihre Persönlichkeit und haben es nicht nötig, die Konkurrenz schlecht zumachen. Sie verkaufen über ihre Stärken und nicht über die vermeintlichen Schwächen anderer.

 

Faktor 3: ZUHÖREN KÖNNEN

Erfolgreiche VerkäuferInnen sind gute Zuhörer

Sie sehen sich als Berater und Problemlöser. Sie fordern die Kunden zum Erzählen über Wünsche und Probleme auf, stellen qualifizierte Fragen und hören gut zu. Dabei bauen sie eine Beziehung von gegenseitigem Interesse und Nutzen zu den Kunden auf.

 

 

Faktor 4: HUMOR

Erfolgreiche VerkäuferInnen zeigen Humor und Begeisterung

Die Eigenschaft über sich selbst lachen zu können, erleichtert die Bewältigung schwierige Situationen, schützt vor Arroganz und bewahrt vor Problemen. Schwierige Aufgaben werden zu Herausforderungen und zu Lernerfahrungen. Da richtig gute Verkäufer und Verkäuferinnen von Ihrem Produkt ehrlich überzeugt sind, können sie Ihre Kunden auch auf authentische Weise begeistern. 

 

 

Faktor 5: BEZIEHUNG

Erfolgreiche VerkäuferInnen sind wahre Beziehungskünstler

Der ideale Verkäufer wird immer mehr zum Netzwerk- und Beziehungsmanager. Dabei wird sehr gut verstanden, eine tragfähige Vertrauensbasis zu seinen Kunden aufzubauen. Aber der Aufbau von Beziehungen benötigt Zeit. Zu schnelles Vorgehen kann hier zum Misserfolg führen. Die Devise des Beziehungskünstlers lautet also, in längeren Zeiträumen zu denken und zu handeln. Der Ausspruch eines sehr erfolgreichen Beziehungsmanagers aus dem Verkauf lautet: „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht“ (Edgar K. Geffroy). Hektik und zu großer Aktionismus sind fehl am Platz und würde bei den Kunden im Unternehmen womöglich den Eindruck erwecken, überrumpelt oder ausgenutzt zu werden.

 

Neben diesen 5 Faktoren, lieben es die richtig guten Verkäuferinnen und Verkäufer auch, systematisch und aktiv neue Kunden zu akquirieren.  Ähnlich wie Schlittenhunde, sind diese dann sehr guten Verkäufer dabei kaum zu halten.

 

In rauen Zeiten brauchen Unternehmen keine Möchtegern- oder Schönwetter-Verkäufer,  sondern solche, die ihren Job richtig beherrschen, die der Konkurrenz Marktanteile abnehmen und zusätzliche Stückzahlen generieren.

 

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Verkäuferauswahl – Versuch und Irrtum

Donnerstag, 07. Mai 2009

Jedes Unternehmen wird in Krisenzeiten geprüft. Der Vertrieb dabei doppelt. Die Qualität des Vertriebs bestimmt maßgebend  den Erfolg des Unternehmens. Der Mensch in Form von VerkäuferInnen spielt dabei die Hauptrolle.

Trotzdem erfolgt die Verkäuferauswahl in den meisten Unternehmen noch immer sehr “hemdsärmelig”. Glück und Zufall bestimmen, neben der genauen Kontrolle von Zeugnissen und fachlichen Qualifikationen, leider immer noch die Entscheidung bei der Personalauswahl.

Was passiert mit den so wichtigen “soft skills”? Wie werden diese festgestellt?

Sehr oft überhaupt nicht – oder wenn, dann mit untauglichen Mitteln.

Dabei beweisen die neuesten Untersuchungen der Hirnforscher  und Neurobiologen (z.B. Dr. Hubert Buschmann, Neurologe in Bad Neuenahr), dass man Verkaufen nicht lernen kann – sehr wohl aber entwickeln.

Um etwas entwickeln zu können muss es aber vorhanden sein – das Talent – und sie brauchen Zeit dafür! Haben Sie diese jetzt?

Richtig gute VerkäuferInnen haben genauso ein Talent zum Verkaufen, wie ein Virtuose ein Talent als Musiker in einem Orchester haben muss.

Wie erkenne ich aber dieses Talent?  Dazu einige Tipps, für ihre Bewerbergespräche aus unserer langjährigen Praxis im Automobilhandel und dem Buch „Verkaufen mit Psychologie“:

(Vorausschicken möchte ich, dass ihre  Bewerber, aussehen wie Verkäufer, reden wie Verkäufer, adrett angezogen sind, gut riechen und Optimismus und Lebensfreude ausströmen! Naja, wenn´s nur so einfach wäre!)

 

  • Vergewissern sie sich, dass der Bewerber ein “entwickelter” Mensch ist. Sie haben keine Zeit, Kindermädchen oder Psychotherapeut zu spielen.
  • Ignorieren sie Zeugnisse und “besondere” Referenzen.
  • Überschätzen sie die fachlichen Voraussetzungen nicht mehr. Richtig gutes Verkaufen kann man nicht lernen. Andere Dinge schon.
  • Ob sie jemanden sympathisch finden oder nicht ist von unter-geordnetem Interesse. Es verstellt ihnen nur den Blick für wesentliche, objektive Signale.
  • Erzählen sie viel von ihrem Unternehmen. So können sie herausfinden, ob der Bewerber die Gabe des interessierten Zuhörens besitzt.
  • Misstrauen sie glänzenden Rhetorikern. Es sind meistens Bewerbungsprofis. Achten sie lieber auf den Faktor FLEISS.
  • Suchen sie den Humor beim Bewerber. “Negativdenker” haben sie wahrscheinlich schon genug im Betrieb.
  • Lassen sie den Bewerber viele Fragen stellen. Das muss er auch beim Kunden tun.
  • Testen sie die Fähigkeit des Bewerbers, Details aufzunehmen – möglichst viele, möglichst kleine. 
  • Wie schnell gelingt es dem Bewerber eine Beziehung zu ihnen aufzubauen? Gelingt es ihm überhaupt?
  • Kann der Bewerber in “Bildern” sprechen? Finden sie sein “Story- Telling” spannend?
  • Psychologische Verkaufstests können sie bei der Auswahl wesentlich unterstützen. Sie geben zusätzliche Sicherheit.
  • Machen sie keine Kompromisse. Niemals. Und wenn in dieser Bewerbungsrunde keiner dabei ist, dann stehen sie dazu. Es ist besser keinen Verkäufer aufzunehmen, als einen schlechten!

„Sie leben von dem, was sie verkaufen und nicht von dem was in ihren Schauräumen, in Lagern, auf Parkplätzen oder sonstwo steht“.

Produkte werden aber immer seltener VERkauft und immer öfter GEkauft! Jeder Konsument hat gerne das Gefühl, dass er etwas gekauft hat und nicht, dass ihm etwas verkauft wurde. Der Konsument sehnt sich dabei ganz besonders nach AUTHENTIZITÄT in der Beratung. Diese AUTHENTIZITÄT gibt dem Kunden Sicherheit und Orientierung!Die erfolgreichen SpitzenverkäuferInnen von heute sind aktive BeziehungsarbeiterInnen, die langfristig den Unternehmenswert durch dauerhaft positive Kundenbeziehungen steigern.

Bedenken sie deshalb: Schlechte Verkäufer verkaufen nicht nur nichts, sondern richten meistens auch erhebliche „Flurschäden“ an – anders ausgedrückt: verbrannte Erde!

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