Der Chef-Redakteur des Trendletters, Axel Gloger (Redakteur auch bei “Die Welt” und “FAZ”) hat in einer Sonderausgabe des Trendletters “Die Welt im Jahr 2020″, seine Sichtweise zu zukünftigen Entwicklungen im Handel zu Papier gebracht.
Hier ein kleiner Auszug:
Das Handy wird immer mehr zum Point-of-Sale. Im Jahr 2020 zum Alltag: Kunden holen per Smartphone zusätzliche Informationen zu einem Produkt ein und bestellen es auf diesem Weg sofort.
Die Lieferung erfolgt auch an Abholpunkten – etwa Tankstellen, Kneipen oder Gemeindezentren.
Die neuen Aufgaben des stationären Handels sind: Ware ausstellen und zur Online-Bestellung bereit halten, Entertainment für die Kunden und Kundenservice bieten. Das neue Geschäftsmodell heißt: Lebensstil-Dienstleister.
Die Mobilität verliert bei der Generation Y (Generation geboren nach 1980 / lt. Wikipedia) an Bedeutung. Unter 30-Jährige finden persönliche Treffen nicht so wichtig. Einstellung: Warum hinfahren, wenn man auch simsen oder chatten kann? Hardware (Fahrzeuge) insgesamt findet diese Altersgruppe zunehmend uninteressant. Ein Auto zu besitzen ist für viele keine Quelle von Status und Prestige mehr. Das Einkaufen erfolgt zunehmend digital. Der Austausch dazu über die sozialen Medien.
IKEA hat sich den Kult um die App´s von iPhone zunutze gemacht und ein Silvester-App entwickelt. Mit diesem hat man es geschafft, auf sympathische und nette Art die Funktionen des iPhone´s mit einem Silvesterbrauch zu verbinden und die jeweiligen sozialen Netzwerke gleich mit ein zu beziehen. Das könnte am Silvester-Abend eine witzige und etwas andere Art des “Anstossen´s” werden. Das App finden Sie ganz neu im App Store von Apple (IKEA Skål).
In diesem Sinne Prosit 2011!
Auch wir von Menschen im Vertrieb wünschen allen “Verkäuferinnen und Verkäufern” einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir freuen uns auch im nächsten Jahr wieder viele interessante Jobs vermitteln zu dürfen. Verkäufer- und Verkaufsleitersuche, Executive Search und Vertriebsberatung von der Nr. 1 wenn es um Vertrieb geht.
Wir freuen uns, so knapp vor Weihnachten noch unsere neue Homepage online schalten zu können. In dieser haben wir versucht, sowohl unser Dienstleistungsangebot für Unternehmen fokussiert und klar darzustellen, als auch für Verkaufstalente die Philosophie von Menschen im Vertrieb erlebbar zu machen. Wir sind überzeugt, das ist uns gut gelungen, freuen uns aber natürlich auch über konstruktive Kritik.
Ein Dank gilt auch unserem Partnerunternehmen, der Webagentur Körbler, die in bewährter Manier für die technische Umsetzung verantwortlich war.
Anne M. Schüller, Bestseller Autorin und Management Consultant, hat sich in einem sehr interessanten Artikel auf der Plattform “business-wissen”, dem Verhalten von Chefs in Unternehmen angenommen. In treffender Weise beschreibt Sie den Zusammenhang zwischen der Laune des Chefs mit dem Verhalten der Mitarbeiter. Wissenschaftlich belegt zeigt Sie das Phänomen der Spiegelneuronen. Hier der Artikel von Anne M. Schüller:
Positive Gedanken beflügeln Erfolg. Und Gefühle sind ansteckend. Spiegelneurone sind verantwortlich dafür. Sie versetzen uns in die Lage, die Gedanken anderer Menschen so zu erfassen, als wären es unsere eigenen. Deshalb schlägt sich die Stimmung des Chefs unmittelbar auf die Laune der Mitarbeiter und von diesen auf die Stimmung der Kunden nieder. Und das merkt man dann spätestens beim Kassensturz.
Wenige Tage alte Baby beginnen zu weinen, wenn sie andere Babys weinen hören. Von hellem Kinderlachen fühlen (weiterlesen…)
Für ein Beratungsunternehmen wie unseres, das täglich zwischen 40 und 50 Bewerbungen von Sales-MitarbeiterInnen erhält, ist es immer wieder eine Wohltat, wenn eine Bewerbung dabei ist, die sich wesentlich von der Masse unterscheidet.
Auf Slideshare hat Ian Britt eine Präsentation eingestellt, die wahrlich eine andere Form einer Bewerbung darstellt. Kreativ, witzig und meiner Meinung nach auch effektiv. Auch hier kommt das einfache AIDA Modell aus dem Marketing zur Anwendung!
Der Jungwerber Rauol Haslauer aus Wien hat´s vorgezeigt. Er startete eine Social Media Kampagne mit dem Titel: “Wunder Knabe”, um mit seinem Wunscharbeitgeber, der Agentur WUNDERKNABEN gezielt Kontakt aufzunehmen.
Resultat: Angeregt durch unzählige Berichte in diversen Blogs (Karrierebibel, best-practice-business, etc.) hat der Geschäftsführer der Wunderknaben Kommunikation in Erkrath (Deutschland) mit ihm Kontakt aufgenommen …
Wie es mit dem Traum-Job weitergeht, wir werden sehen …
In Kernkraftwerken, in der Notaufnahme im Krankenhaus oder im Cockpit eines Flugzeuges wird auf ein Maximum an Sicherheit geachtet.
Warum?
Weil eine kleine Störung hier bereits zum Totalverlust führen kann. Jetzt gibt es die Möglichkeit auch als Unternehmen von diesen Prinzipien zu profitieren.
Ein neuer Management-Ansatz, die sogenannte High Reliability Organization (HRO), macht die Überlebensregeln, nach denen Feuerwehren, Notärzte und Piloten arbeiten, auch für Unternehmer nutzbar.
Hier die 5 wichtigsten Tipps dieses Ansatzes:
1. Ermutigen Sie zum Widerspruch. In der Fliegerei gibt es eine ganz besonders wichtige Regel für Flugkapitäne: „Sorgen Sie für einen Copiloten, der widerspricht.“
So verhindern Sie, dass aufgrund von Erfahrung („macht nichts, kenne ich eh schon, habe ich alles schon gesehen!“) Fehlentscheidungen getroffen werden, die zum Absturz und damit zum Totalverlust führen.
2. Konzentrieren Sie bei überraschenden Krisen und Schocks nicht Ihre ganze Energie auf Details (etwa: Unterbrechung einer Bezugsquelle), behalten Sie das Gesamtgeschäft im Auge. Kernfrage: Was ist wirklich wichtig?
3.Geben Sie sich nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden. Wer simplifiziert, presst Vorgänge in unpassende Erklärungsmuster. Besser: Betrachten Sie ein Ereignis aus unterschiedlichen Rollen (z. B. GF, Vertrieb, der Finanzmann, der externe Beobachter). Erst dann sollten Sie Schlüsse ziehen.
4. Sehen Sie Fehler nicht als unerwünschte Störung. Machen Sie niemandem einen Vorwurf, suchen Sie keinen Schuldigen, sondern begrüßen Sie den Fehler als Gelegenheit: Werten Sie das Muster seines Entstehens aus und verbessern Sie damit Ihr System.
5.Arbeiten Sie nicht mit vorbereiteten Lösungen. Diese schalten Denken und Wahrnehmung ab. Bringen Sie Mitarbeitern Folgendes bei:
kleine Signale nicht übersehen,
eigene Wahrnehmung ständig überprüfen,
auch unter Stress die richtigen Schlüsse ziehen – und danach handeln.
Unsichere Zeiten, die immer stärker vernetzte Welt und neue Bedrohungen (z. B. Anschläge) machen das Wissen der Hochsicherheits-Organisation zu einem wichtigen Bestandteil erfolgreicher Führung.