Die digitale Bilder-Pinnwand Pinterest gibt es schon seit 2009, der offizielle Launch erfolgte dann Anfang 2010. So richtig ins Rollen kam das amerikanische Startup aber erst in den letzten Wochen.
Nun was ist Pinterest?
Pinterest ist ein Tool für “Social-Photo-Sharing” und kann über die Website oder eine App genutzt werden. Dabei werden Bilder wie auf einer klassischen Pinnwand organisiert, auf Wunsch auch gemeinsam von mehreren Nutzern. Das Anheften eines Bildes an eine Pinnwand wird dabei als “pin” bezeichnet. Natürlich kann man anderen Usern folgen, Bilder kommentieren, liken und repinnen. Und all diese Aktionen können natürlich direkt an Facebook und Twitter weiter gesendet werden.
Dabei folgt Pinterest den etablierten Social Media Erkenntnissen = auch das Erfolgsgeheimnis von Pinterest:
Visuelle Inhalte (insbesondere Bilder) sind populär.
Nutzer teilen mit, wer sie sind und was sie besonders interessiert.
Teilen (sharen), folgen und taggen geht immer ganz leicht von der Hand. Selbstverständlich auch direkt zu Twitter und Facebook, wo dann natürlich die gesamte, bereits aufgebaute Followerschaft eines Users angesprochen wird.
Die Darstellung sieht gut aus.
Welche kommerziellen Marken (Brands) können in Zukunft von Pinterest profitieren?
In erster Linie jene Marken, die Produkte mittels Fotos so darstellen können, dass sie die Hauptnutzer der Plattform ansprechen. Und das sind hauptsächlich weibliche Nutzer, die Inspiration auf der Plattformen suchen und ihre Kreativität anregen wollen.
Ein konkretes Szenario wären z.B. Fotos von komplett eingerichteten Wohnzimmern. Jemand, der dann auf der Suche nach Inspirationen für Wohnzimmereinrichtungen ist, könnte hier als Käufer(in) abgeholt werden.
Wir werden diese Plattform weiter beobachten und darüber berichten.
Wir haben es geschafft! Nach ca. 1 1/2 Jahren ist es uns gelungen, mehr als 1000 “Gefällt mir” zu erhalten.
Ohne einen Fan “zu kaufen”, ohne irgendwelche Gewinnspiele und ohne große Werbekampagne!
Danke an alle Fans für Ihren “Daumen”!
Nur durch (wie wir glauben) interessante Berichte zum Thema Vertrieb, durch die neuesten Werbevideos, durch aktuelle Jobs im Vertrieb und durch eine persönliche und authentische Kommunikation mit unseren Fans. Wir haben versucht eine ehrliche Kommunikation zu führen und virale Inhalte mit einem Mehrwert zu den Themen Vertriebsaufbau, Vertriebsrecruiting, Bewerbungsprozess, neue Jobs und soziale Medien, zu bieten.
Auch in Zukunft möchten wir diesen Weg beibehalten. Für jede konstruktive Kritik sind wir trotzdem dankbar.
60 Sekunden sind keine allzu lange Zeit. Trotzdem passiert in dieser relativ kurzen Zeit im Internet sehr viel!
Eine Infografik stellt die wichtigsten Aktivitäten, die in einer Minute im Social Web passieren, sehr anschaulich dar. Hier ein kleiner Auszug der Aktivitäten:
Google verarbeitet fast 700.000 Anfragen in einer Minute
6.600 Bilder werden bei Flickr hochgeladen
Bei YouTube sind es immerhin 600 Videos
695.000 Status-Updates, 79.364 Beiträge und 510.040 Kommentare werden auf dem Sozialen Netzwerk Facebook veröffentlicht
70 neue Domains werden registriert
Immerhin 168.000 E-Mails werden verschickt
Über 13.000 iPhone “Apps” werden heruntergeladen
320 neue Accounts werden pro Minute auf dem Sozialen Netzwerk Twitter eingerichtet und 98.000 Tweets werden in dieser Zeit veröffentlicht
Die Unternehmen suchen neue Mitarbeiter verstärkt in sozialen Online-Netzwerken wie Facebook oder Xing.
Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.500 Firmen aller Branchen in Deutschland, ergeben. Danach veröffentlichten im Jahr 2010 bereits 29 Prozent aller Unternehmen offene Stellen in Online-Communitys. Im Jahr zuvor waren es erst 12 Prozent. „Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen, Informationen sammeln oder einen Teil ihrer Freizeit verbringen.“
Das wichtigste Medium für die Veröffentlichung von Jobangeboten sind allgemeine Online- Jobbörsen wie z.B. Monster: Hier veröffentlichen 71 Prozent der Unternehmen offene Stellen. Es folgt die eigene Website, die von zwei Drittel aller Firmen genutzt wird. Nur mehr 55 Prozent der befragten Unternehmen schalten Stellenanzeigen in Printausgaben von Zeitungen. Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung (Bewerbungen) ist einfach nicht mehr zufriedenstellend.
Empfehlungen an Freunde in Sozialen Netzwerken gewinnen an Bedeutung!
Gerade die Weiterempfehlung eines ausgeschriebenen Jobs an Freunde oder Arbeitskollegen gewinnt dabei enorm an Bedeutung. Das liegt auf Seiten der Empfehler daran, dass man einem Freund oder Bekannten etwas gutes tun möchte.
Für Unternehmen liegt der Vorteil vor allem in der Qualität der Bewerber, die sich durch eine Empfehlung auf einen Job bewerben. Diese ist meist wesentlich besser als bei Direktbewerbungen ohne Empfehlung. Denn in der Regel empfiehlt man eben guten Gewissens nur jemanden, von dem man überzeugt ist, dass er gut für die neue Aufgabe passen könnte.
Am kommenden Montag präsentieren wir hier zu diesem Thema die erste Empfehlungsplattform für Jobs unter dem Motto: “Job empfehlen – Kopfgeld kassieren!”
Mit Speck fängt man Mäuse, mit Pizza auch digitale Kreative (Mitarbeiter).
Um das Digital-Team am Hamburger Standort zu erweitern, setzte Scholz & Friends auf eine außergewöhnliche Recruiting-Kampagne. Mit dieser Guerilla-Aktion in Form eines QR-Codes aus Tomatensauce versuchte die Agentur “Kreative” von den Mitbewerbern abzuwerben.
Das Resultat kann sich blicken lassen: zwölf Bewerbungsgespräche und zwei neue Digital-Teams!
McDonalds Deutschland hat in seine aktuelle Geburtstagsaktion eine Crowdsourcing-Kampagne eingebaut: „Jeder in Deutschland hat nun die einmalige Chance, selbst zum Burger-Kreateur zu werden. Und wir sind natürlich schon jetzt auf alle Vorschläge gespannt – auf neue vegetarische Burger ebenso wie auf besondere Burger-Kreationen mit Fisch oder Fleisch,“ so James Woodbridge, Marketingvorstand von McDonald’s Deutschland.
Der McDonalds Burger-Konfigurator unter www.mcdonalds.de/meinburger ist verfügbar und kann nach Lust und Laune ausprobiert werden. McDonalds unterstützt das ganze noch mit einer persönlichen Werbekampagne für jeden einzelnen, neu entwickelten Burger (mit eigenen Namen).
Dr. Martin Oetting, Chief Research Officer der deutschen Firma trnd, hat einen ganz tollen Vortrag zum Thema “Der virale Faktor“, bei den Live Shopping Days 2010, gehalten. Ein Zuhörer im Publikum hat mit gefilmt.
Martin Oetting war so nett und hat diesen Film auf seinem Blog für alle zur Verfügung gestellt.
Der Vortrag richtet sich in erster Linie an Leute, die mit Web-Start-Ups arbeiten. Burkhard Schneider hat die wichtigsten Punkte aus dem Vortrag, auf seinem Blog wie folgt zusammen gefasst:
Das Entscheidende ist, dass die Community nicht mit einem Faktor 0,9, sondern mit einem Faktor 1,1 (1,1 Personen empfehlen weiter und weiter und weiter) weiterempfehlen, weil dann nach vielen “Runden” ein exponentielles Wachstum einsetzt. Martin Oetting veranschaulicht diesen Effekt sehr plakativ. In der 4. Minute des Videos zeigt er genau diese Tatsache.
4 Faktoren sind entscheidend für den Erfolg einer Viralen Kampagne:
Kompetenz Beispiel: Ideastorm nutzt die Kompetenz der Nutzer.
Bedeutung Livestrong: Unterstützungsbänder, die es nur bei Nike gab.
Wirkung Kettle Chips: Die User haben entschieden, welche Geschmacksrichtungen in den Verkauf kamen.
Entscheidungsfreiheit der User, etwas zu empfehlen
Die interessanten Details können Sie sich im Video ansehen. Es lohnt sich!